Wer verändert uns?

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Wer verändert uns?

Immer wieder begegnen mir Menschen, die sagen „Wir müssen heilig sein, denn unser Gott ist heilig.“
Mit den Jahren haben diese Menschen immer weniger ein Lächeln und immer mehr verkniffene Züge in ihrem Gesicht.
Meistens werden sie immer richtender und ihr Mitleid mit anderen nimmt immer mehr ab.
Matthäus 24, 12- 13 12 und dieweil die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen, wird die Liebe in vielen erkalten. 13 Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig.
Die Ungerechtigkeit wird überhandnehmen. Wir alle sind immer wieder Ungerechtigkeiten ausgesetzt.
Die Liebe wird in vielen erkalten.
Warum?

Weil wir uns im Stich gelassen fühlen?

Was genau ist es das unsere Liebe erkalten lässt?
Vielleicht beten wir schon Jahre für eine bestimmte Sache und erleben keine „sichtbare“ Erhörung.
Vielleicht verlieren wir unseren Besitz.
Aber vielleicht und darüber möchte ich jetzt schreiben. Nimmt unsere eigene Ungerechtigkeit kein Ende.
Vielleicht verändern sich unsere Charaktere nicht.
Ja sind wir nicht jahrelang dreimal in der Woche in die Gemeinde gerannt?
Bin ich nicht morgens um fünf aufgestanden und habe in der Bibel gelesen und gebetet.
Bin ich nicht, immer von allen sündigen Plätzen weggeblieben?
Ich habe doch, ich bin doch....
Genau an diesen Punkten stand auch ich mal.
Warum Herr, hast du dies und jeden zugelassen? Bin ich nicht immer …..?
Bitterkeit erfüllte mein Herz.
Bitterkeit über Dinge die mir zustießen.
Dann kam diese Zugfahrt, am 12.09.2013.
Da sprach Gott zu mir, aber nicht über die Dinge die mir andere angetan hatten.
Nein er sprach über die Dinge, die ICH nicht getan habe und das obwohl ich wusste, das Gott es wollte.
Über seine Ordnungen, die er niemals verwirft.
Dann sagte er mir ganz klar: „Du musst dich ändern!“
Aber im selben Augenblick macht er mir auch klar. „Du kannst dich nicht selbst verändern.“
Da saß ich nun, verzweifelt über die Forderung und Unmöglichkeit diese zu erfüllen.
Doch dann sagte er mir einen Satz: „Nur durch den Heiligen Geist, wirst du verändert.“
Die Erkenntnis, nichts aber wirklich gar nichts zu können, befreite mich.
Der Druck wich völlig von mir.
Es war eine vollständige Kapitulation.
Mein Leben als Christin begann neu.
Jeremia 24, 7 und will ihnen ein Herz geben, daß sie mich kennen sollen, daß ich der HERR sei. Und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein; denn sie werden sich von ganzem Herzen zu mir bekehren.
Jeremia 31, 33-34 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel machen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben; und sie sollen mein Volk sein, so will ich ihr Gott sein;
Mose 30, 6 Und der HERR, dein Gott, wird dein Herz beschneiden und das Herz deiner Nachkommen, daß du den HERRN, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, auf daß du leben mögest.
Hesekiel 11, 19- 20 Und ich will euch ein einträchtiges Herz geben und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz wegnehmen aus eurem Leibe und ein fleischernes Herz geben,
Wieder und wieder die Zusage des Herrn, das er es tun wird. ER WIRD DIES TUN.
Welch eine Erleichterung, welcher Druck wurde da von mir genommen.
Und ich kann ich mich jetzt zurücklehnen die Füße hochlegen und sagen: „Ach der Herr macht das schon?“

Nein!
Denn Gott wird mich nicht verändern, wenn ich es nicht will.
Was kann ich also tun?
Beziehung mit ihm haben. Im Gespräch mit ihm bleiben. Sein Wort lesen und mir vom Heiligen Geist erklären lassen was er mir dadurch sagen will.
Tun was er mir sagt.
Das ist sehr wenig, im Vergleich zu dem was er tut.
1. Thessalonicher 5, 23- 24 Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch völlig; und vollständig möge euer Geist und Seele und Leib untadelig bewahrt werden bei der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus! 24 Treu ist, der euch beruft; er wird es auch tun.
Diese Zusagen Gottes sind sie nicht großartig?
Sind diese nicht überwältigend?
Welch große Liebe!

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