Das Herz Jesu!

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Das Herz Jesu

Am 09. Dezember 1999 schlug mein heutiger Exmann mich dermaßen, dass ich 14 Tage meinen rechten Arm nicht heben konnte. Außerdem hatte ich eine Platzwunde über dem Auge. Wieder einmal trennte ich mich. Diesmal fühlte ich mich fast wie tot (innerlich).

Eine Freundin fuhr mich zum Arzt. Ich schämte mich sehr, denn ich konnte mich ja nicht anziehen, sondern musste im Nachthemd zum Arzt gefahren werden.

Gerade zu dieser Zeit hatte ich einen „Putzjob“ bei meiner Freundin Susi bekommen. Aus persönlichen Gründen und aus Überzeugung, bin ich nämlich bis zu diesem Zeitpunkt, nach der Geburt meiner Kinder, Vollzeithausfrau. Hausfrau mehr schlecht als recht, im Sinne von erfolgreicher Haushaltsführung. Jedenfalls musste ich meiner Chefin und Freundin sagen, dass ich leider nicht arbeiten kann. Susi hatte Verständnis und versicherte mir, dass ich meinen Job behalte. Selbstverständlich trennte ich mich von diesem „Mann“. Zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht endgültig.

Sonntags wurde ich von jemanden in den Gottesdienst mitgenommen. Dort warteten wir auf den Gastprediger Frank S. Der damals eine befreundete Gemeinde (andere Denomination), leitete.

Frank kam ungefähr 10–15 Minuten zu spät. Hetzte nach vorne und begann damit, darüber zu reden, dass Gott ihm im Auto den Eindruck vermittelt hat, dass Menschen anwesend sind, die sich innerlich wie tot fühlten. BINGO

Er bot an, nach dem Gottesdienst mit diesen Menschen zu beten. Natürlich ging ich hin. Er wusste nicht, dass ich meinen rechten Arm nicht richtig bewegen konnte. Als er mir die Hand auflegte, um für mich zu beten, zeigte ihm Gott dies.

Er sprach, dass er ein Adlerjunges mit gebrochenem Flügel sähe. Dass aber Gott dies heilen wird und ich wieder fliegen darf. Wow was für ein Wort!

Jesaja 40 Vs 31 Aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.

Im Dezember 1999, vom 29. Dezember 1999 bis 01. Januar 2000, fand in Karlsruhe ein Worship-Event statt. Initiator war Walter Heidenreich. Aus vielen verschiedenen Denominationen kamen die Christen zusammen.

Dieses Event wurde von vielen unterschiedlichen Gemeinden geleitet. Durch Gottes Gnade hatte ich die Möglichkeit, über den gesamten Zeitraum, alle Veranstaltungen besuchen zu können.

Zusammen mit 8000 Menschen, aus über 40 Nationen, betete ich an. Immer wieder suchte ich Gottes Gegenwart.

An einem der Abende wurde mir eine Bitte sehr wichtig. Mehr noch als wichtig. Diese Bitte wurde für mich lebensnotwendig. So setzte ich mich einfach hin. Und obwohl ja 8000 Menschen sangen, wurde es ganz still um mich herum (für meine Ohren) und ich sprach mein Gebet. „Herr ich möchte bitte, das Herz Jesu haben“. Als ich dies gebetet hatte, bekam ich eine Art übernatürlicher Vision. Jesus fragte mich, ob ich wisse, was dies bedeutet. Ehrlich wie ich bin, antwortete ich ihm mit „Nein.“

Da erklärte er mir. Es bedeutet sehr großen, unendlichen Schmerz, wenn die Seele eines Menschen verloren geht. Bei jedem Menschen, der gerettet wird, unglaubliche, überschäumende große Freude.

Jesus fragte mich, ob ich das wirklich will. Da ich es wirklich will, sagte ich natürlich: „Ja“

Wichtig:

Du bist Gott nicht egal. Sogar unsere Haare sind gezählt.

Lukas 12 Vs 7 Aber auch die Haare auf eurem Haupt sind alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht; ihr seid besser denn viele Sperlinge.

Er (Gott) interessiert sich für DICH.

Im Gleichnis vom verlorenen Sohn lesen wir, dass Gott jeden Tag Ausschau nach dir hält.

Mehr noch, wenn du dich in seine Richtung bewegst, wird er dir entgegen rennen.

Lukas 15 Vs20: Der Vater sah ihn schon von weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.

Verstehst du? Er küsste ihn!

Das ist das HERZ GOTTES, Liebe, Liebe und nochmals Liebe!

Ich wünschte, ich könnte Dir diese Liebe erklären. Sie ist dermaßen überwältigend, dass es kein beschreibbares Wort gibt.

Selbst das Wort Liebe scheint fahl zu sein, denn wie oft wurde dieses Wort im Umgang mit Menschen oder in Liedern missbraucht.

Ihn kümmert es. Mehr noch, ihn bekümmert es, wenn du ohne ihn lebst.

Vielleicht denkst du jetzt: „Na und? Was kümmert mich das?“ Ich kann dir versprechen, dass es IHN kümmert. Du bist Gott nicht egal.

Ich bin durch viel Schmerz und Leid gegangen. Eines weiß ich, dass ich NIEMALS die Gemeinschaft, diese innige Liebesbeziehung, die er zu mir hat und ich zu ihm, gegen ein Leben ohne IHN eintauschen würde. Denn so sehr mich Menschen immer wieder enttäuschen, Jesus niemals!

 

Cover Möglichkeit 24

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