Was sehen wir? Über Umstände und Riesen

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Was sehen wir? Über Umstände und Riesen

Ich weiß nicht wie es euch beim Lesen geht.
Wenn ich ein Buch lese, dann bin ich irgendwie Teil des Geschehens.
So geht es mir auch mit der Bibel.

Wie war das damals mit Mose. Das Volk Israel erlebte wie Gott, es befreite.
Es hatte am Tag, die Wolkensäule und bei Nacht die Feuersäule vor Augen.
Sie sahen also, mit ihren eigenen Augen Gottes Wirken und erlebten sichtbar Gott und seinen Schutz.

Können wir uns das Vorstellen?

Übernatürlich.

So, dann sind sie endlich am Eingang des Landes Kanaan angekommen.

Mose schickt von jedem Stamm Israels Kundschafter aus.

Im 4. Mose 13 Vers 1 steht.
Und der HERR redete zu Mose und sprach: 2 Sende dir Männer aus, dass sie das Land Kanaan auskundschaften, das ich den Söhnen Israel gebe! Je einen Mann für den Stamm seiner Väter sollt ihr aussenden, jeder ein Fürst unter ihnen. 3 Und Mose sandte sie aus der Wüste Paran nach dem Befehl des HERRN, alle Männer, die Häupter der Söhne Israel waren.

Diese schauen sich Kanaan an und sehen, fruchtbares Land.

Trauben die so groß sind, dass sie von zwei Männern getragen werden müssen.

4. Mose 13, 22
Und sie zogen an der Südseite hinauf und kamen bis Hebron, und dort waren Ahiman, Scheschai und Talmai, die Söhne Enaks. Hebron aber war sieben Jahre vor Zoan in Ägypten erbaut worden. 23
Und sie kamen bis in das Tal3 Eschkol und schnitten dort eine Weinranke mit nur einer Traube ab und trugen sie zu zweit an einer Stange, auch Granatäpfel und Feigen. 24 Diesen Ort nannte man Tal Eschkol wegen der Traube, die die Söhne Israel dort abgeschnitten hatten.

Ein Land indem Milch und Honig fliesst.

4. Mose 13, 27
Und sie erzählten ihm und sagten: Wir sind in das Land gekommen, wohin du uns gesandt hast; und wirklich, es fließt von Milch und Honig über, und das ist seine Frucht.

Doch was passiert jetzt?

10 von 12 Männern, sagen: „Unmöglich, da hats Riesen! Die können wir niemals besiegen.“

4. Mose 13, 31-33
31 Aber die Männer, die mit ihm hinaufgezogen waren, sagten: Wir können nicht gegen das Volk hinaufziehen, denn es ist stärker als wir. 32 Und sie brachten unter den Söhnen Israel ein böses Gerücht über das Land auf, das sie ausgekundschaftet hatten, und sagten: Das Land, das wir durchzogen haben, um es zu erkunden, ist ein Land, das seine Bewohner frisst; und alles Volk, das wir darin gesehen haben, sind Leute von hohem Wuchs; 33 auch haben wir dort die Riesen gesehen, die Söhne Enaks von den Riesen; und wir waren in unseren Augen wie Heuschrecken, und so waren wir auch in ihren Augen.

Und was passiert jetzt?

Die GANZE Gemeinde, weint und schreit vor Angst.

4. Mose 14, 1- 4
Da erhob die ganze Gemeinde ihre Stimme und schrie, und das Volk weinte in jener Nacht. 2 Und alle Söhne Israel murrten gegen Mose und gegen Aaron, und die ganze Gemeinde sagte zu ihnen: Wären wir doch im Land Ägypten gestorben, oder wären wir doch in dieser Wüste gestorben! 3 Wozu bringt uns der HERR in dieses Land? Damit wir durchs Schwert fallen und unsere Frauen und unsere kleinen Kinder zur Beute werden? Wäre es nicht besser für uns, nach Ägypten zurückzukehren? 4 Und sie sagten einer zum andern: Lasst uns ein Haupt über uns setzen und nach Ägypten zurückkehren!

Nur Josua und Kaleb, vertrauen auf Gott, nur Josua und Kaleb sagen :Stop mal!

4. Mose 14, 6-9
6 Und Josua, der Sohn des Nun, und Kaleb, der Sohn des Jefunne, von denen, die das Land ausgekundschaftet hatten, zerrissen ihre Kleider 7 und sagten zu der ganzen Gemeinde der Söhne Israel: Das Land, das wir durchzogen haben, um es auszukundschaften, das Land ist sehr, sehr gut. 8 Wenn der HERR Gefallen an uns hat, so wird er uns in dieses Land bringen und es uns geben, ein Land, das von Milch und Honig überfließt. 9 Nur empört euch nicht gegen den HERRN! Und fürchtet doch nicht das Volk des Landes, denn unser Brot werden sie sein! Ihr Schutz1 ist von ihnen gewichen, und der HERR ist mit uns. Fürchtet sie nicht!

Doch die Gemeinde, möchte sie steinigen!
Gott ist, lassts mich mit meinen Worten sagen, stinksauer!

4. Mose 14, 10
Und die ganze Gemeinde sagte, dass man sie steinigen solle. Da erschien die Herrlichkeit des HERRN an dem Zelt der Begegnung allen Söhnen Israel.

Gott ist so zornig, dass er das komplette Volk vernichten will und mit Mose ein neues Volk gründen will.

4. Mose 14, 11- 12
11 Und der HERR sprach zu Mose: Wie lange will mich dieses Volk verachten, und wie lange wollen sie mir nicht glauben bei all den Zeichen, die ich in ihrer Mitte getan habe? 12 Ich will es mit der Pest schlagen und es austilgen; und ich will dich zu einer Nation machen, größer und stärker als sie.

Doch Moses, und das klingt schon ein bissl absurd, versucht Gott zu beschwichtigen.
Moses spricht mit Gott als Freund, und bittet Gott um Vergebung für sein Volk.

4. Mose 14, 13- 19
13 Und Mose sagte zu dem HERRN: Dann werden es die Ägypter hören. Denn durch deine Macht hast du dieses Volk aus ihrer Mitte heraufgeführt; 14 und man wird es den Bewohnern dieses Landes sagen. Sie haben gehört, dass du, HERR, in der Mitte dieses Volkes bist, dass du, HERR, Auge in Auge dich sehen lässt und dass deine Wolke über ihnen steht und du in einer Wolkensäule vor ihnen hergehst bei Tag und in einer Feuersäule bei Nacht. 15 Und wenn du dieses Volk wie einen Mann tötest, werden die Nationen, die die Kunde von dir gehört haben, sagen: 16 Weil der HERR dieses Volk nicht in das Land bringen konnte, das er ihnen zugeschworen hatte, darum hat er sie in der Wüste hingeschlachtet. 17 Und nun möge sich doch die Macht des Herrn groß erweisen, so wie du geredet hast, als du sprachst: 18 Der HERR ist langsam zum Zorn und groß an Gnade, der Schuld und Treuebruch vergibt, aber keineswegs ungestraft lässt4, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und vierten Generation. 19 Vergib doch die Schuld dieses Volkes nach der Größe deiner Gnade und so, wie du diesem Volk vergeben hast von Ägypten an bis hierher!

Und Gott vergibt, sagt aber auch, dass es Konsequenzen hat, dass außer Josua und Kaleb von den anderen, keiner ins Gute und fruchtbare Land kommen wird.

4. Mose 14, 20- 23
20 Und der HERR sprach: Ich habe vergeben nach deinem Wort. 21 Jedoch, so wahr ich lebe und von der Herrlichkeit des HERRN die ganze Erde erfüllt werden wird: 22 Alle die Männer, die meine Herrlichkeit und meine Zeichen gesehen haben, die ich in Ägypten und in der Wüste getan habe, und mich nun zehnmal geprüft und nicht gehört haben auf meine Stimme, 23 werden das Land nicht sehen, das ich ihren Vätern zugeschworen habe! Alle, die mich verachtet haben, sollen es nicht sehen.

So die meisten von uns wissen wie es weitergeht.

Als dem Volk klar wird, welche Konsequenzen es hat, will es doch ins Land Kanaan gehen um zu kämpfen. Doch Gott, hält an seinem Wort fest.

Wo haben wir verheißenes Land und wo schauen wir auf die Riesen?
Haben wir das Vertrauen in und zu Gott, um zu sagen.
Da sind Riesen ok, die Lebensumstände sehen schwierig aus, aber ich habe das Versprechen Gottes.
Oder sind wir wie das Volk das „Unmöglich!“ ruft?

Wir beten so oft und sprechen aus: „Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?“

Glauben wir das?

Wir können gewiss sein. Gott hält seine Versprechen.

Seid gesegnet.
In Jesu Namen Amen

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