Gemeinde und Gottesdienst

 

Gemeinde und Gottesdienst
Woran denken wir, wenn wir uns mit dem Thema Gottesdienst beschäftigen?

Für viele findet der Gottesdienst sonntags statt.

Man trifft sich, zu einer bestimmten Uhrzeit, in einem großem Raum.

Die eine Gemeinde, hat eine Stunde Gottesdienst, mit fester Liturgie.
Andere haben zwei Stunden mit einer festen Liturgie.

Und fast alle Gemeinden, haben eine Liturgie, auch die Charismatischen.

Der Unterschied ist nur, dass die einen, eine Stunde Lobpreis machen.

Aber es bleibt so oder so eine feste Liturgie.

Was sagt die Bibel zum Thema Gottesdienst?

Wieder und wieder wird erwähnt, dass es wichtig ist, sich der Armen anzunehmen.

Immer wieder kam Gericht Gottes, weil die Gemeinden dies nicht taten.

Wie handhabte die erste Gemeinde dies?

Der rechte Gottesdienst, findet zum Teil außerhalb der „Gottes Häuser“ statt.

Sich um Arme, Kranke, Witwen und Waisen gehört dazu.
Nicht jeder ist in der Krankenpflege bewandert, aber irgend etwas kann jeder tun.
Den Witwen und Waisen zu ihrem Recht zu verhelfen, kann auch ein belesener Mensch, der mit Rat und Tat zur Seite steht.
Alte Menschen zu besuchen gehört dazu.
Miteinander zu Weinen gehört dazu.

Das sind die Dinge, die wirklichen Gottesdienst bedeuten.

Das sind die Dinge, die Gott besonders segnet!

Apostelgeschichte 9, 36
In der Stadt Joppe lebte eine Frau, die sich zu Jesus bekannte. Sie hieß Tabita. Der Name bedeutet „Gazelle“. Tabita tat viel Gutes und half den Armen.

Apostelgeschichte 10, 2
Er war ein Mann, der Gott ehrte und sich mit allen, die in seinem Haus lebten, zu ihm bekannte. Er tat viel für die Armen und betete regelmäßig zu Gott.

Apostelgeschichte 10, 31
und sagte: ‚Kornelius, Gott hat deine Gebete gehört. Er weiß, wie oft du den Armen geholfen hast.

Der Sinn dahinter?

Die Barmherzigkeit Gottes weiter zu Geben.

Römer 12
1 Weil ihr Gottes Barmherzigkeit erfahren habt, fordere ich euch auf, liebe Brüder und Schwestern, mit eurem ganzen Leben für Gott da zu sein. Seid ein lebendiges Opfer, das Gott dargebracht wird und ihm gefällt. Ihm auf diese Weise zu dienen ist die angemessene Antwort auf seine Liebe.
2 Passt euch nicht dieser Welt an, sondern ändert euch, indem ihr euch von Gott völlig neu ausrichten lasst. Nur dann könnt ihr beurteilen, was Gottes Wille ist, was gut und vollkommen ist und was ihm gefällt.
3 In der Vollmacht, die mir Gott als Apostel gegeben hat, warne ich euch: Überschätzt euch nicht, sondern bleibt bescheiden. Keiner von euch soll sich etwas anmaßen, was über die Kraft des Glaubens hinausgeht, die Gott ihm geschenkt hat.
4 Unser Körper besteht aus vielen Teilen, die ganz unterschiedliche Aufgaben haben.
5 Ebenso ist es mit uns Christen. Gemeinsam bilden wir alle den Leib Christi, und jeder Einzelne ist auf die anderen angewiesen.
6 Gott hat jedem von uns unterschiedliche Gaben geschenkt. Hat jemand die Gabe, in Gottes Auftrag prophetisch zu reden, dann muss dies mit der Lehre unseres Glaubens übereinstimmen.
7 Wem Gott einen praktischen Dienst übertragen hat, der soll ihn gewissenhaft ausführen. Wer die Gemeinde im Glauben unterweist, soll diesem Auftrag gerecht werden.
8 Wer andere ermutigen kann, der nutze diese Gabe. Wer beauftragt ist, die Armen zu versorgen, soll das gerecht und unparteiisch tun. Wer eine Gemeinde zu leiten hat, der setze sich ganz für sie ein. Wer Kranke und Alte zu pflegen hat, der soll es gern tun.
9 Eure Liebe soll aufrichtig sein. Und wie ihr das Böse hassen müsst, sollt ihr das Gute lieben.
10 Seid in herzlicher Liebe miteinander verbunden, gegenseitige Achtung soll euer Zusammenleben bestimmen.
11 Bewältigt eure Aufgaben mit Fleiß, und werdet nicht nachlässig. Lasst euch ganz von Gottes Geist durchdringen, und dient Gott, dem Herrn.
12 Seid fröhlich in der Hoffnung darauf, dass Gott seine Zusagen erfüllt. Seid standhaft, wenn ihr verfolgt werdet. Und lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen.
13 Helft anderen Christen, die in Not geraten sind, und seid gastfreundlich!
14 Bittet Gott um seinen Segen für alle, die euch verfolgen, ja, betet für sie, anstatt sie zu verfluchen.
15 Freut euch mit den Fröhlichen! Weint aber auch mit den Trauernden!
16 Seid einmütig untereinander! Strebt nicht hoch hinaus, und seid euch auch für geringe Aufgaben nicht zu schade. Hütet euch vor Selbstüberschätzung und Besserwisserei.
17 Vergeltet niemals Unrecht mit neuem Unrecht. Euer Verhalten soll bei allen Menschen als ehrbar gelten.
18 Soweit es irgend möglich ist und von euch abhängt, lebt mit allen Menschen in Frieden.
19 Liebe Freunde, verschafft euch nicht selbst Recht. Überlasst vielmehr Gott das Urteil, denn er hat ja in der Heiligen Schrift gesagt: „Es ist allein meine Sache, euch zu rächen. Ich, der Herr, werde ihnen alles vergelten.“
20 Handelt so, wie es die Heilige Schrift von euch verlangt: „Wenn dein Feind hungrig ist, dann gib ihm zu essen; ist er durstig, gib ihm zu trinken. So wirst du ihn beschämen.“
21 Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse durch das Gute.

Ich besuche zur Zeit eine Gemeinde, die dies in wichtigen Bereichen lebt.
Es ist zugebener Maßen eine kleine Gemeinde.
Aber es wird tatsächlich keiner vergessen.
Jede Woche gehen Menschen ins Altenheim um die Alten zu besuchen.
Der Chor der aus vielleicht sieben Mitgliedern besteht, übt jede Woche, um im Altenheim für die Menschen zu singen.

Diese Menschen strecken sich inzwischen nach den Geistesgaben aus.
Denn auch sie kamen aus Kreisen in denen über die Geistesgaben nicht geredet wurde.
Aber der Heilige Geist selbst, spricht mit den Gemeindemitgliedern.
Und sie beten, dass ER regieren soll.
Halleluja!

Aber ich kenne auch Gemeinden, die haben mehr als 100 Mitglieder, jedoch kümmert sich kaum einer um die Nöte des Anderen.
Wenn gefragt wird, wer bei einem Umzug helfen könnte, waren es exakt vier Menschen die sich meldeten.
Von 100 Menschen, haben sich vier gemeldet.

Ich habe eine liebe Glaubensschwester, die schon älter ist. Über 80 inzwischen.
Sie ist seit über 22 Jahren in einer Gemeinde gewesen.
Seit Jahren ist sie betrübt, weil fast niemand sie anruft geschweige denn besucht.
Und die Menschen die sie anrufen, gehören nicht zu dieser Gemeinde.

Der Gemeindeleiter, hat keine Zeit.
Das ist auch wirklich bei über 100 Leuten schwer in den Zeitplan zu bekommen.
Aber werden heute in den Gemeinden noch Diakone eingesetzt?

Wo sind die Menschen, deren Gabe es ist sich um ältere Menschen zu kümmern.
Wobei wenn der alte Mensch kein Pflegefall ist, was hindert uns diesen zu besuchen?

Worauf haben wir unseren Fokus?

Alles ist wichtig, sowohl der Lobpreis, das Gebet und die Predigt.
Aber vergessen wir doch darüber nicht, die anderen wesentlichen Dinge.

Vater im Himmel, lass uns Deine Liebe und Deine Barmherzigkeit weiter Geben.

Hilf uns bitte, dieses niemals zu vergessen. In Jesu Namen Amen

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