Das Lied der Lieder! Über die Liebe

Das Lied der Lieder! Über die Liebe
Wer wie ich, nicht annimmt, das Gott der Meinung war, eine hoch erotische Geschichte in die Bibel zu setzen, nur damit Mann und Frau sehen können, wie es zu funktionieren hat.
Sondern das Geistliche darin sieht.

Erkennt mit welcher Liebe uns Gott, liebt.

Nicht ohne Grund, geht es um den Bräutigam und seine Braut.

Hohelied 1
2 Er küsse mich mit den Küssen seines Mundes! Denn deine Liebe sind besser als Wein.
3 Lieblich duften deine Salben; dein Name ist wie ausgegossenes Salböl: darum lieben dich die Jungfrauen!
4 Zieh mich dir nach, so laufen wir! Der König hat mich in seine Gemächer gebracht; wir wollen jauchzen und uns freuen an dir, wollen deine Liebe preisen, mehr als Wein; mit Recht haben sie dich lieb!
So ganz scheint die Braut nicht den Schönheitsvorstellungen der Welt zu entsprechen.
Und einige Menschen scheinen zu spotten.

5 Schwarz bin ich, aber lieblich, ihr Töchter Jerusalems, wie die Zelte Kedars, wie die Vorhänge Salomos.
6 Seht mich nicht an, weil ich so schwärzlich bin, weil die Sonne mich verbrannt hat! Die Söhne meiner Mutter zürnten mir, sie setzten mich zur Hüterin der Weinberge; [doch] meinen eigenen Weinberg habe ich nicht gehütet!
7 Sage mir doch, du, den meine Seele liebt: Wo weidest du? Wo hältst du Mittagsrast? Warum soll ich wie eine Verschleierte sein bei den Herden deiner Gefährten?

Doch der Bräutigam sieht das anders.

8 Ist es dir nicht bekannt, du Schönste unter den Frauen, so geh nur hinaus, den Spuren der Schafe nach, und weide deine Zicklein bei den Wohnungen der Hirten!

9 Einer Stute am Wagen des Pharao vergleiche ich dich, meine Freundin!
10 Deine Wangen sind lieblich in den Kettchen, dein Hals in den Perlenschnüren!
11 Wir wollen dir goldene Kettchen machen mit silbernen Punkten!

Und er schmückt sie mit goldenen Kettchen.

12 Solange der König an seiner Tafel war, gab meine Narde ihren Duft.
13 Mein Geliebter ist mir ein Myrrhenbüschel, das zwischen meinen Brüsten ruht.
14 Mein Geliebter ist mir wie ein Büschel der Cyperblume in den Weinbergen von En-Gedi!
15 Siehe, du bist schön, meine Freundin, siehe, du bist schön; deine Augen sind [wie] Tauben!
16 Siehe, du bist schön, mein Geliebter, und so lieblich! Ja, unser Lager ist grün.
17 Zedern sind die Balken unseres Hauses, Zypressen unsere Täfelung.
Wie sehr, bekennen sich beide ihre gegenseitige Liebe.

Hohelied 2
3 Wie ein Apfelbaum unter den Bäumen des Waldes, so ist mein Geliebter unter den Söhnen! In seinem Schatten saß ich so gern, und seine Frucht war meinem Gaumen süß.
4 Er führte mich ins Weinhaus, und die Liebe ist sein Banner über mir.
5 Stärkt mich mit Rosinenkuchen, erquickt mich mit Äpfeln; denn ich bin krank vor Liebe!
6 Er lege seine Linke unter mein Haupt und umarme mich mit seiner Rechten!
7 Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems, bei den Gazellen oder den Hindinnen des Feldes: Erregt und erweckt nicht die Liebe, bis es ihr gefällt!

Das gesamte Hohelied, ist eine gegenseitige Liebeserklärung.

Liebt ihr euren Bräutigam mit dieser Liebe?
Oder gehört ihr zu denjenigen die anderen Menschen, die genau diese Liebesbeziehung mit Gott leben, den Schwarmgeist andichten?

Habt ihr begriffen wie innig, Gott sich die Beziehung zwischen dir und ihm wünscht?

Ja Gott sehnt sich nach dieser Beziehung.

Ich möchte auf die Füchslein eingehen, die versuchen die Wurzeln anzufressen um Frucht zu verhindern.
Diese Füchslein haben Namen: Religiosität, Angst, Hochmut, Gesetzlichkeit, weltliche Interessen und mehr.

Jedoch möchte ich meinen Blick auch auf eine Stelle des Hoheliedes hinwenden, wo die Braut für einen kurzen Moment, die Schicklichkeit und ihre Befindlichkeit zu wichtig nahm.
Hohelied 5
2 Ich schlafe, aber mein Herz wacht. Da ist die Stimme meines Geliebten, der anklopft! »Tu mir auf, meine Schwester, meine Freundin, meine Taube, meine Makellose; denn mein Haupt ist voll Tau, meine Locken voll von Tropfen der Nacht!«
3 »Ich habe mein Kleid ausgezogen, wie sollte ich es [wieder] anziehen? Ich habe meine Füße gewaschen, wie sollte ich sie [wieder] besudeln?«
4 Aber mein Geliebter streckte seine Hand durch die Luke; da geriet mein Herz in Wallung seinetwegen.
5 Ich stand auf, um meinem Geliebten zu öffnen; da troffen meine Hände von Myrrhe und meine Finger von feinster Myrrhe auf dem Griff des Riegels.

Doch was war geschehen? Der Geliebte hatte sich zurück gezogen.
Und die Braut war schutzlos, und bekam sogar Schläge.
Sie wurde gedemütigt.
6 Ich tat meinem Geliebten auf; aber mein Geliebter hatte sich zurückgezogen, war fortgegangen. Meine Seele ging hinaus, auf sein Wort; ich suchte ihn, aber ich fand ihn nicht; ich rief ihm, aber er antwortete mir nicht.
7 Es fanden mich die Wächter, welche die Runde machen in der Stadt; die schlugen mich wund, sie nahmen mir meinen Schleier weg, die Wächter auf der Mauer.
8 Ich beschwöre euch, ihr Töchter Jerusalems, wenn ihr meinen Geliebten findet, was sollt ihr ihm berichten? Daß ich krank bin vor Liebe!
Der Geliebte, läßt nicht länger auf sich warten.
Denn so sehr sich die Braut nach dem Bräutigam sehnt, so sehr sehnt sich der Bräutigam. Nach seiner Braut.

Hohelied 7
11 Ich gehöre meinem Geliebten, und sein Verlangen steht nach mir!
Wie groß ist diese Liebe?
Hohelied 8
6 Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel an deinen Arm! Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer unbezwinglich wie das Totenreich; ihre Glut ist Feuerglut, eine Flamme des Herrn.
7 Große Wasser können die Liebe nicht auslöschen, und Ströme sie nicht ertränken. Wenn einer allen Reichtum seines Hauses um die Liebe gäbe, so würde man ihn nur verachten!

Welche Liebe hast du, zu deinem Bräutigam?

Jeder einzelne von uns ist Braut Christi.

Welche Liebe hast du, zu deinem Bräutigam?
Und was wissen wir über die Liebe?

Oh, wir reden oft von Liebe.
Wir ermahnen einander in Liebe.

Es gibt kein Wort, dass so oft missbraucht wurde, wie gerade das Wort LIEBE.

1. Korinther 13

4 Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf;
5 sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu;
6 sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.
8 Die Liebe hört niemals auf.

Sind wir/ bist du geduldig?
Sind wir/ bist du nicht neidisch?
Prahlen wir/ prahlst du damit mehr zu lieben als der andere?
Lieben wir/ liebst du nur dann, wenn du wiedergeliebt wirst?
Sind wir/ bist du bitter?
Sind wir/ bist du nachtragend?
Ertragen wir/ erträgst du alles?

Das kann nur jeder für sich beantworten, ich bekenne dass es da bei mir aber noch erheblich hapert.
Jedoch, je mehr ich Beziehung mit IHM, den allmächtigen Gott habe.
Um so mehr wachsen die Früchte des Heiligen Geistes und auch die Liebe.

Da ist nichts was meine eigene Natur innehätte.
Wenn wir uns Gott völlig hingeben, und erkennen, dass wir gar nicht können.

Dann beginnt Gott uns zu verändern.
Wir nehmen ab und er nimmt zu.

Lieber Papa im Himmel,
ich danke dir für deine Liebe.
Täglich will ich die Gemeinschaft mit dir suchen.
Nur du bist es, der mich verändert.
Danke Heiliger Geist, dass du mein Lehrer bist, der mich liebevoll führt.
Der gegen meine egoistische Natur kämpft. Du hast den Sieg.
Danke Jesus, dass du dein Leben für mich gabst.

In Jesu Namen Amen

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