Nicht alle wollen ins gelobte Land!

Nicht alle wollen ins gelobte Land!

Was ist damit gemeint?

Wir lesen im 4. Buch Mose 32, dass einige Stämme NICHT weiterziehen wollen.

1 Und die Söhne Ruben und die Söhne Gad hatten viel Vieh, sehr zahlreich; und sie sahen das Land Jaser und das Land Gilead, und siehe, die Gegend war eine Gegend für Vieh.
2 Und die Söhne Gad und die Söhne Ruben kamen und sprachen zu Mose und zu dem Priester Eleasar und zu den Fürsten der Gemeinde und sagten:
3 Atarot und Dibon und Jaser und Nimra und Heschbon und Elale und Sibma und Nebo und Beon,
4 das Land, das der HERR vor der Gemeinde Israel geschlagen hat, ist ein Land für Vieh, und deine Knechte haben Vieh.
5 Und sie sagten: Wenn wir Gunst in deinen Augen gefunden haben, dann möge dieses Land deinen Knechten zum Eigentum gegeben werden! Lass uns nicht über den Jordan ziehen!
6 Und Mose sagte zu den Söhnen Gad und zu den Söhnen Ruben: Sollen eure Brüder in den Kampf ziehen, und ihr wollt hierbleiben?
7 Und warum wollt ihr das Herz der Söhne Israel davon abhalten, in das Land hinüberzuziehen, das der HERR ihnen gegeben hat?
8 So haben eure Väter getan, als ich sie von Kadesch-Barnea aussandte, das Land anzusehen:
9 Sie zogen hinauf bis zum Tal Eschkol und sahen das Land an; und sie hielten das Herz der Söhne Israel ab, so dass sie nicht in das Land hineinzogen, das der HERR ihnen gegeben hatte.
10 Und der Zorn des HERRN entbrannte an jenem Tag, und er schwor und sprach:
11 Wenn die Männer, die aus Ägypten hinaufgezogen sind, von zwanzig Jahren an und darüber das Land sehen werden, das ich Abraham und Isaak und Jakob zugeschworen habe1! Denn sie sind mir nicht treu gefolgt,
12 ausgenommen Kaleb, der Sohn des Jefunne, der Kenasiter, und Josua, der Sohn des Nun; denn sie sind dem HERRN treu nachgefolgt.
13 Und der Zorn des HERRN entbrannte gegen Israel, und er ließ sie vierzig Jahre lang in der Wüste umherirren, bis die ganze Generation aufgerieben war, die getan hatte, was böse in den Augen des HERRN war.
14 Und siehe, ihr seid an die Stelle eurer Väter getreten, eine Brut von sündigen Männern, um die Glut des Zornes des HERRN gegen Israel noch zu vermehren.
15 Wenn ihr euch von ihm abwendet4, dann wird er es noch länger in der Wüste bleiben lassen, und ihr werdet dieses ganze Volk zugrunde richten.
16 Und sie traten zu ihm und sagten: Schafhürden wollen wir hier bauen für unsere Herden und Städte für unsere Kinder.
17 Wir selbst aber wollen uns eilends rüsten und vor den Söhnen Israel herziehen, bis wir sie an ihren Ort gebracht haben; und nur unsere Kinder sollen in den befestigten Städten bleiben wegen der Bewohner des Landes.
18 Wir wollen nicht in unsere Häuser zurückkehren, bis jeder von den Söhnen Israel sein Erbteil empfangen hat.
19 Denn wir wollen nicht mit ihnen erben jenseits des Jordan und darüber hinaus, denn unser Erbteil ist uns diesseits des Jordan nach Osten hin zuteilgeworden.
20 Da sagte Mose zu ihnen: Wenn ihr das tut, wenn ihr euch vor dem HERRN zum Kampf rüstet
21 und alle unter euch, die gerüstet sind, vor dem HERRN über den Jordan ziehen, bis er seine Feinde vor sich her vertrieben hat
22 und das Land vor dem HERRN unterworfen ist, und ihr danach zurückkehrt, dann sollt ihr schuldlos sein gegenüber dem HERRN und gegenüber Israel; und dieses Land soll euch als Eigentum gehören vor dem HERRN.
23 Wenn ihr aber nicht so handelt, siehe, dann habt ihr gegen den HERRN gesündigt; und ihr sollt erkennen, dass eure Sünde euch finden wird.
24 Baut euch Städte für eure Kinder und Hürden für eure Schafe, und tut, was aus eurem Munde hervorgegangen ist!
25 Und die Söhne Gad und die Söhne Ruben sagten zu Mose: Deine Knechte werden tun, wie mein Herr es befiehlt.
26 Unsere Kinder, unsere Frauen, unsere Herden und all unser Vieh sollen dort in den Städten Gileads sein.
27 Deine Knechte aber, alle zum Heeresdienst Gerüsteten, werden vor dem HERRN hinüberziehen in den Kampf, wie mein Herr redet.
28 Und Mose befahl ihretwegen dem Priester Eleasar und Josua, dem Sohn des Nun, und den Familienoberhäuptern5 der Stämme der Söhne Israel;
29 und Mose sagte zu ihnen: Wenn die Söhne Gad und die Söhne Ruben, alle zum Kampf Gerüsteten, mit euch vor dem HERRN über den Jordan ziehen und das Land vor euch unterworfen sein wird, dann sollt ihr ihnen das Land Gilead zum Eigentum geben.
30 Wenn sie aber nicht gerüstet mit euch hinüberziehen, dann sollen sie sich unter euch ansässig machen im Land Kanaan.
31 Und die Söhne Gad und die Söhne Ruben antworteten und sagten: Wie der HERR zu deinen Knechten geredet hat, so wollen wir es machen.
32 Wir wollen gerüstet vor dem HERRN in das Land Kanaan hinüberziehen, und unser Erbbesitz soll uns diesseits des Jordan erhalten bleiben.
33 Und Mose gab ihnen, den Söhnen Gad und den Söhnen Ruben und der Hälfte des Stammes Manasse, des Sohnes des Josef, das Königreich des Sihon, des Königs der Amoriter, und das Königreich des Og, des Königs von Baschan, das Land samt seinen Städten mit ihren Stadtgebieten, die Städte des Landes ringsum.

Der Unterschied jedoch zu der Zeit als Gottes Zorn entbrannte ist folgender, das Volk Israel hatte aus seinem Fehler gelernt und Die Stämme Gad, Ruben und der halbe Stamm Manasse waren bereit MIT ihren Brüdern (den anderen Stämme) zu kämpfen.
Mehr noch. Sie erklärten sich bereit voraus zu ziehen.
Heutzutage würden wir Kanonenfutter dazu sagen.
Sie waren bereit direkt an der Front, ihren Brüdern beizustehen!

1. Josua 1

10 Da befahl Josua den Aufsehern des Volkes:
11 Geht mitten durch das Lager und befehlt dem Volk und sprecht: Versorgt euch mit Wegzehrung, denn in noch drei Tagen werdet ihr über diesen Jordan ziehen, um hineinzugehen, das Land einzunehmen, das der HERR, euer Gott, euch gibt, es zu besitzen!
12 Und zu den Rubenitern und den Gaditern und zum halben Stamm Manasse sagte Josua:
13 Denkt an das Wort, das Mose, der Knecht des HERRN, euch geboten hat, indem er sagte: Der HERR, euer Gott, schafft euch Ruhe und gibt euch dieses Land!
14 Eure Frauen, eure Kinder und euer Vieh sollen in dem Land bleiben, das Mose euch diesseits des Jordan gegeben hat. Ihr aber, all ihr tüchtigen Krieger, sollt gerüstet vor euren Brüdern hinüberziehen und ihnen helfen,
15 bis der HERR euren Brüdern Ruhe schafft wie euch und auch sie das Land in Besitz nehmen, das der HERR, euer Gott, ihnen gibt. Dann sollt ihr in euer eigenes Land zurückkehren und es besitzen, das Mose, der Knecht des HERRN, euch gegeben hat, diesseits des Jordan, gegen Sonnenaufgang.
16 Und sie antworteten Josua: Alles, was du uns geboten hast, werden wir tun, und wohin immer du uns sendest, werden wir hingehen.
17 Ganz wie wir Mose gehorcht haben, so werden wir dir gehorchen. Nur möge der HERR, dein Gott, mit dir sein, wie er mit Mose gewesen ist!
18 Jeder, der sich deinem Befehl widersetzt und nicht auf deine Worte hört in allem, was du uns befiehlst, soll getötet werden. Nur sei stark und mutig!
Wie wir wissen, war das Volk Israel siegreich.
Aber was können wir heute davon lernen?
Es ist in Ordnung, wenn du viele Verheißungen für dich nicht annehmen willst, jedoch nur wenn du bereit bist trotzdem zuerst mit an die Front zu gehen um deine Brüder und Schwestern zu unterstützen.
Wenn du jedoch sagst, ich bleibe hier in meiner sicheren Umgebung, dann wirst du verlieren.

Verstehen wir diese Botschaft?

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