Misstrauensvotum gegen Gott?

Misstrauensvotum gegen Gott?
Zur Zeit ist viel Unruhe auf der Welt und viele sind der Meinung, so schlimm war es noch nie.
Das ist nicht richtig, wir haben nur ein Übermass an Medien und sind ständig mit schrecklichen Bildern konfrontiert.

Was aber gerade jetzt unter den Christen geschieht, macht mich traurig.
Jeder von uns hat eine Bibel und jeder wiedergeborene Christ hat den Heiligen Geist als Lehrer.
Gerade beim Bibellesen zeigt mir Gott was und wie er es meint.
Es ist so wichtig diese intime Beziehung diese innige Gemeinschaft nicht zu verlassen oder immer weniger Zeit  mit Gott selbst zu haben.

Die Veränderung des Charakters findet genau durch diese Beziehung statt, denn der Geist Gottes kämpft gegen unser Fleisch und unser Fleisch gegen den Geist Gottes.

Je mehr Zeit wir also unserem Fleisch widmen um so krummer werden unsere Wege.
Verbringen wir jedoch immer mehr Zeit mit Gott umso mehr verändert Gott uns und die Früchte des Heiligen Geistes werden immer sichtbarer.

Genau diese mangelnde Beziehungszeit führt zu mangelndem Vertrauen und auch Glauben.
Anstatt Friede, kommen immer mehr Ängste in unser Leben.

Und schon kommt der Feind und versucht uns mit religiösen Floskeln zu verführen und noch mehr Zeit von der Gemeinschaft mit Gott abzuziehen.

Und es hört sich vieles so fromm an und scheint so richtig zu sein.
Doch weicht es von der Bibel ab.

Ein Beispiel: Es wird gefordert:
Bewahrung und Schutz „der Identität unserer christlich-jüdischen Abendlandkultur.

Was steht geschrieben?

Matthäus 5, 10 Glückselig die um Gerechtigkeit willen Verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.

Johannes 15, 20 Gedenkt des Wortes, das ich euch gesagt habe: Ein Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie mein Wort gehalten haben, werden sie auch das eure halten.

1. Korinther 4,
10 Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christus; wir schwach, ihr aber stark; ihr geehrt, wir aber verachtet.
11 Bis zur jetzigen Stunde leiden wir sowohl Hunger als auch Durst und sind nackt und werden mit Fäusten geschlagen und haben keine bestimmte Wohnung
12 und mühen uns ab und arbeiten mit unseren eigenen Händen. Geschmäht, segnen wir; verfolgt, dulden wir;
13 gelästert, reden wir gut zu; wie Unrat der Welt sind wir geworden, ein Abschaum aller bis jetzt.
14 Nicht um euch zu beschämen, schreibe ich dies, sondern ich ermahne euch als meine geliebten Kinder.
15 Denn wenn ihr zehntausend Zuchtmeister in Christus hättet, so doch nicht viele Väter; denn in Christus Jesus habe ich euch gezeugt durch das Evangelium.

Jeremia 7,
5 Denn nur wenn ihr eure Wege und eure Taten wirklich gut macht, wenn ihr wirklich Recht übt untereinander,
6 den Fremden, die Waise und die Witwe nicht unterdrückt, kein unschuldiges Blut an diesem Ort vergießt und nicht anderen Göttern nachlauft zu eurem Unheil,
7 dann will ich euch an diesem Ort, in dem Land, das ich euren Vätern gegeben habe, wohnen lassen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
8 Siehe, ihr verlasst euch auf Lügenworte, die nichts nützen.

Matthäus 5, 43 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde18, und betet für die, die euch verfolgen,
45 damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist! Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
46 Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe?
47 Und wenn ihr allein eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die von den Nationen dasselbe?
48 Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

Markus 13, 7 Wenn ihr aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören werdet, so erschreckt nicht! Es muss geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.
8 Denn es wird sich Nation gegen Nation und Königreich gegen Königreich erheben; es werden Erdbeben sein an verschiedenen Orten, es werden Hungersnöte sein. Dies ist der Anfang der Wehen.
9 Ihr aber, seht auf euch selbst! Euch werden sie an Gerichte2 überliefern, und in den Synagogen werdet ihr geschlagen werden3, und ihr werdet vor Statthalter und Könige gestellt werden um meinetwillen, ihnen zu einem Zeugnis;
10 und allen Nationen muss vorher das Evangelium gepredigt werden. 11 Und wenn sie euch hinführen, um euch zu überliefern, so sorgt euch vorher nicht, was ihr reden sollt, sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet! Denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der Heilige Geist.

Ihr seht selbst Bewahrung und Schutz der christlichen Kultur ist nicht staatlich einzufordern.

Erschreckt nicht, diese Worte gebrauchte Jesu selbst.
Am mehreren Stellen fordert uns Jesus auf uns zu freuen wenn wir verfolgt werden.
Zugegebener Maßen ist dies nicht leicht, aber dennoch bin ich bereit IHM dem Herrn zu folgen.

Wenn wir also trotz des klaren Wegs im Umgang mit all diesen Dingen beginne den „weltlichen“ Weg einzuschlagen habe ich dann Vertrauen zu Gott?

Wenn ich sage: „Ja du hast gesagt, aber……“ Sage ich Gott damit dann nicht :“Hey ich vertraue Deinen Wegen nicht, Herr.“ ?

Und wenn ich Gott nicht glaube und vertraue welche Kultur rette ich dann?

Ich möchte jetzt gar nicht mit den Worten „Wer sein Leben behalten will wird es verlieren, wer aber sein Leben um meinetwillen verliert wird es gewinnen.“ kommen.

Worum es mir heute geht ist wirklich das Vertrauen zu und in Gott.
Habe ich genug vertrauen um all meine Lebensumstände und all meine Ängste ihm vertrauensvoll zu übergeben?

Oder stelle ich Gott ein Misstrauensvotum aus.

Gottes Segen wünsche ich euch, Im Namen Jesu

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4 thoughts on “Misstrauensvotum gegen Gott?

  1. Ich stelle ein Misstrauensvotum gegen Menschen wegen ihrer Bösartigkeit Hinterlist und Falschheit die Scheisse was der Mensch macht soll er ja nicht Gott die Schuld geben auch die Natur hat der Mensch zerstört darum die Katastrophen und Essen würde es auch für alle geben aber ja die sündige dumme Kreatur Mensch die gesamte Menschheit einschliesslich mit mir soll mal nachdenken und nicht nur blöd Gott die Schuld geben

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    1. Ja, Misstrauensvotum gegen Menschen zu stellen ist durchaus berechtigt. Was die Zerstörung der Natur und auch das nicht teilen von Essen betrifft, so wären gerade wir als Christen aufgefordert zu helfen. Leider haben das viele Menschen versäumt.

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