Nur noch 30 Tage zu leben, so hieß es, doch……….

es kam anders

Hier möchte ich mit Euch einen Rückblick wagen.
Viele von Euch wissen nichts über den Vorsitzenden der EMG e.V. bei der ich ja ehrenamtlich tätig bin.

Aus diesem Grund teile ich die Rückblicke der Freundesbriefe von Xaver und Marion Brodbek.

Ausserdem möchte ich euch zwei Bilder zeigen, die den damals todkranken Frank Seidler zeigen wie er trotz seiner Krankheit sich nicht aufhalten ließ den Dienst, den Gott für ihn vorgesehen hat zu tun.

Diese Bilder entstanden anlässlich einer Taufe am 4. Advent 2012

 

Rückblick: Auszug aus dem Freundesbrief im Dezember  2012 von Xaver und Marion Brodbek

Im September 2012 feierten wir den 50. Geburtstag von Xaver. Wir feierten das große Fest nicht nur aus diesem Anlass, sondern auch weil die Ehefrau unseres Missionsleiters Frank Seidler am Vortag ihren Geburtstag hatte. Leider konnte er selber an diesem Tag nicht in unserer Mitte dabei sein, da er sich zu der Zeit im Krankenhaus aufhielt. Einigen unserer Freunde hatten wir bereits berichtet, dass Frank Seidler zur gleichen Zeit als Marion ihren Reha-Aufenthalt in Bad Schmiedeberg verbrachte, auf der Krebsstation in der Charite in Berlin verweilte. Im Sommer 2012 war er zu einer Untersuchung, da er merkte, dass es ihm gesundheitlich nicht  gut ging. Der Arzt wies ihn dringlich hin, sich noch einmal einem genaueren Bluttest zu unterziehen, weil der den Verdacht auf Leukämie hegte. Der Befund dieser Untersuchung bestätigte diese Vermutung – Blutkrebs der aggressivsten Art – nur noch zirka 30 Tage zu leben, wenn nicht sofort die Chemotherapie eingeleitet wird. Mit dem Wissen um diese Diagnose ging Frank Seidler innig im Gebet vor unseren Herrn Jesus Christus, um zu erfahren, ob dies Gottes Entscheidung ist. Aber Frank bekam durch Gottes  Wort: 1. Chronik 28, 20-21 die Zusage, wieder gesund zu werden, weil sein Dienst am Werk Gottes noch nicht beendet ist. Im Krankenhaus erhielt er als Bestärkung noch den Psalm 84. An dieser Zusage dürfen wir nun alle im Vertrauen auf Gottes güte und Treue festhalten und dankbar voller Freude sein.

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Rückblick: Auszug aus dem Freundesbrief im Februar 2013 von Xaver und Marion Brodbek

Wie wir euch in unserem Missionsbericht  von Dezember 2012 geschrieben haben, ist Frank Seidler vor zirka einem dreiviertel Jahr an Leukämie erkrankt. Am 27. Dezember 2012 ist er bereits zu seinem dritten Chemo-Zyklus in die Klinik nach Berlin gegangen. Dieses Mal musste er weitaus länger in der Klinik bleiben als erhofft und geplant war. Es trafen viele Komplikationen ein: die Blutwerte besserten sich nicht – es schien, dass die Behandlung nicht anschlug. Hinzu kam eine Infektion durch ein Virus, was starke Fieberattacken und Schüttelfrost hervorrief. Damit verbundene heftige Kopfschmerzen, eine Verstopfung im Tränendrüsenkanal und Überdruck in den Blutgefäßen lösten an seinem rechten  Auge eine Blutung aus, durch die er bis zu nur noch 0,2 % Sehfähigkeit besaß. Nun mussten die Ärzte schnell handeln und sich beratschlagen, denn es bestand die Gefahr der Erblindung. Die Chemo-Spezialisten rieten von der Operation ab, wegen des zu schwachen Immunsystems vom Frank Seidler. Jedoch die Augen-Spezialisten wollten so schnell wie möglich operieren, um das Auge zu retten. Heftige Diskussionen entstanden, am Ende fand der Eingriff am rechten Auge statt. Eine schwere und harte Prüfungszeit begann nun für Frank im Ausharren und Vertrauen auf die Zusagen Gottes durch Sein Wort im Psalm 84 und den Versen aus 1. Chronik 28, 20-21. Auch für uns, Franks Familie und die Mitarbeiter des Missionswerkes war das eine herausfordernde Situation. Umso mehr war und ist weiterhin jeder durch seinen vollen Einsatz bei allen zu verrichtenden Diensten und im Gebet gefragt. Wir bitten Euch, betet weiterhin für Frank, seine Familie und unsere kleine Schar von Mitarbeitern, die das Missionswerk vor Gott verantworten.

Letztendlich hatte Jesus diese lange Aufenthaltszeit im Krankenhaus bereits vorgeplant. Denn an dem Wochenende vor Frank Seidlers Entlassung bekamen er und unsere aus Afghanistan geflüchtete Mitarbeiterin Offenbarungen und Weisungen bezüglich des voraussichtlich zu Ostern geplanten Glaubens-Seminars. Nicht nur das, sondern auch klare Vorgehensschritte bezüglich unserer Bemühungen, Aufwendungen und Anträge bei Ämtern, Behörden, Anwälten und des Bundesamtes seitens der EMG um Aufenthaltsgenehmigungen und Fördermittel für unsere betreuten Asylbewerber, erhielt Frank durch Eingebungen Gottes.

Wir sind über die Fülle Gottes durch Seine Gebetserhörungen und Seine Siege, die Er uns schenkt, reichlich dankbar. Da sich Frank Seidler ab Dienstag, dem 26. Februar wegen seiner letzten Chemo-Therapie wieder in die Klinik begibt, bitten wir Euch, die vor ihm liegende Zeit im Gebet mitzutragen. Wir hoffen und bitten Jesus Christus, dass ER es zulässt, dass Frank rechtzeitig bis zu den Osterfeiertagen wieder in unserer Mitte sein kann. Durch unseren Glauben an unsere Rettung und Sühnung durch unseren HERRN Jesus Christus haben auch wir Anspruch auf die Zusage Gottes an sein Volk Israel aus 5. Mose 33 ; 29”

 

 

Rückblick: Auszug aus dem Freundesbrief im Mai 2013 von Xaver und Marion Brodbek

In den Winterferien vom 25. März bis 3. April 2013 hatten wir eine Erholsame Urlaubszeit bei christlichen Freunden in der Oberlausitz. Während unserer Autofahrt in Richtung Urlaubsort passierten wir zunächst Berlin, um dort am Morgen Frank Seidler in der Klinik zu besuchen, da er zu der Zeit vor der Entlassung nach seinem letzten Chemo-Zyklus stand. Als wir ihn besuchten ging es ihm sehr schlecht, geplagt von heftigen Entzündungsschmerzen im Mundbereich, sodass er nichts essen und kaum sprechen konnte. Möglich war dies nur unter Einnhame von starken Betäubungsmitteln für den Mundbereich. Während  unseres Besuches teilten wir  ihm die gute Botschaft mit, das unser gläubiger Bruder aus Sontheim, er ist Leiter eines Hilfswerkes, hochwertige Missionsgüter, medizinische Hilfsmittel und Hygieneartikel für uns zur Abholung bereitgestellt hat. Mit dieser Ermutigung verabschiedeten wir uns dann von Frank und begaben uns auf die Weitereise in die Oberlausitz.

Schon wenige Tage später nach unserem Urlaub wurde eine Missionsreise in die Slowakei vorbereitet. Am Montag, dem 8. April 2013 ging die Fahrt los Da Frank Seidler bereits wenige Tage zuvor , früher als gedacht, aus der Klinik nach Hause entlassen wurde, begaben sich er und Xaver auf den Weg in die Slowakei. Innerhalb von zirka 52 Stunden hinterlegten die beiden eine Strecke von ungefähr 3.000 km: von Norddeutschland über Dresden  in die Slowakei nach Levice, von dort aus nach Neudörfl bei Wien, zurück nach Deutschland über München, Augsburg zunächst nach Peterswörth bei Dillingen und Sontheim an der Brenz,und dann wieder in Richtung Heimat nach Penkun.

In Neudörfl besuchten Xaver und Frank eine Iranische Familie, die Hilfe in Asyl-Angelegenheiten benötigten. Seit einigen Jahren unterstützt die Europäische Missionsgemeinschaft (EMG) diese Familie. In Peterswörth waren die beiden, um die dort, wie bereits erwähnt, bereitgestellten Missionsgüter für die nächste Missionsfahrt abzuholen.

Viele, die das hörten meinten: „die sind doch verrückt!“ Doch Jesus Christus hat den beiden die nötige Kraft und Ausdauer geschenkt.  In der Nacht zum 11. April kamen die beiden gegen 03.30 Uhr wieder zu Hause an. Um die Mittagszeit des bereits angebrochenen Tages wurden dann die neuen Missionssachen in Penkun in den Missionskeller der EMG gebracht.

Am 25. April begab sich Frank Seidler in den Reha-Aufenthalt an die Ostsee auf dem Dars und konnte in vollen Zügen seine Genesung und Heilungsprozess genießen. Wir danken allen Betern, die mit uns an die vollkomme Heilung  von Frank festhalten.

 

 

Dank sei unserem Herrn und Gott für die vollständige Heilung Frank Seidlers

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