Abgestürzt!

Am Sonntag gab eine Schwester im Glauben, Zeugnis über ihr besonderes Erlebnis mit Gott.

Schon längere Zeit, war ich unzufrieden. Ich wollte immer öfter, allein sein, irgendwo wo mich keiner finden kann und unerreichbar.

In diesem Zustand fuhr ich, zusammen mit meinem Mann, in Urlaub.
Während der Fahr fiel mir ein Nummernschild ins Auge __-PS-121.
Dies war ungewöhnlich, denn normalerweise achte ich nicht auf Nummernschilder.
Ich freute mich und dachte dieser Hinweis auf Psalm 121 wäre für eine meiner Freundinnen.

Nach wenigen Tagen, an unserem Urlaubsort in den Bergen, bekamen mein Mann und ich einen großen Streit. Ich lief einfach davon und ging spazieren. Auf einer Anhöhe stand eine Bank auf die ich mich setzte.
Ich hatte einen wunderschönen Ausblick ins Tal, ich konnte die Menschen sehen und freute mich, dass mich keiner sah.
Ich freute mich, dass ich allein war, mich keiner finden konnte und fühlte mich unerreichbar.
Nach zwei Stunden wurde es mir jedoch zu kühl und ich stieg wieder hinab und ging in die Pension zurück.

In der Nacht, hatte ich einen merkwürdigen Traum, ich saß in einer Schule- jedoch nicht im Klassenzimmer sondern im Treppenhaus auf einer Treppenstufe. Dann wurde ich in das Zimmer des Schulleiters gerufen. Ich setzte mich ihm gegenüber auf den Stuhl und wachte auf.

Ich freute mich darüber aufgewacht zu sein, BEVOR ich vor dem Direktor, Rede und Antwort stehen musste.

Am nächsten Tag, ging ich wieder alleine spazieren. Wieder wanderte ich in die Berge hinein. Ich verirrte mich und lief trotzdem weiter unter mir eine Schlucht mit einem kleinen Bachbett. Ich verlor den halt und stürzte über 10 Meter in die Schlucht hinab.

Ich spürte wie mein Hinterkopf aufschlug- Plötzlich hörte ich eine Stimme, die mir in kurzen aber sehr prägnanten Sätzen den Befehl gab, nicht ohnmächtig zu werden. Aufzustehen und aus dem Wasser an Land zu gehen. Ich stand auf und suchte mir einen großen Stein auf den ich mich setzen konnte.

Als ich mich etwas gesammelt hatte und mich umblickte, erkannte ich, dass ich von hier nicht wegkommen konnte.

Gott gab mir was ich mir gewünscht hatte.

Ich war allein, niemand konnte mich finden, unerreichbar.

Gott erinnerte mich an den Psalm 121,

1 Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher wird meine Hilfe kommen? 2 Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. 3 Er wird nicht zulassen, dass dein Fuß wanke. Dein Hüter schlummert nicht. 4 Siehe, nicht schlummert und nicht schläft der Hüter Israels. 5 Der HERR ist dein Hüter, der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand. 6 Am Tag wird die Sonne dich nicht stechen, der Mond nicht bei Nacht. 7 Der HERR wird dich behüten vor allem Unheil, er wird dein Leben1 behüten. 8 Der HERR wird deinen Ausgang und deinen Eingang behüten von nun an bis in Ewigkeit.

Ich saß mitten in einer Schlucht und meine Augen schauten auf die Berge um mich her.

Das zweite, was mir klar wurde, war, dass ich jetzt in SEINEM Büro saß und IHM zuhören sollte.

Ich erlebte Gottes Herrlichkeit und Gottes Macht- dass ER wenn er es hätte wollen- mein Leben mit einer Handbewegung auslöschen könnte.

So hörte ich IHM zu und er ließ mich seine Herrlichkeit sehen.
Es war eine sternenklare Nacht bei 5 Grad Celsius und am Berg war ein kleiner Wasserfall- dieser wurde in gleißendes helles Licht getaucht. Der Bach zu meinen Füßen wurde golden. Es war so wunderschön.

So begann ich Lobpreis zu machen und Gott lehrte mich meinen Blick und mein Leben wieder vollkommen auf IHN auszurichten.
Ich sah den Helikopter der auf der Suche nach mir war, zweimal an mir vorbeifliegen, doch die Bergretter sahen mich nicht.

Ich blieb allein, niemand konnte mich finden, unerreichbar.

Gott sagte mir auch, was ich tun sollte um nicht auszukühlen.

Plötzlich sah ich kleine Lichter an den Felsen.
Ich hatte Angst, denn ich wusste nicht was das war. Und so sprach ich laut zu diesen Lichtern, dass sie mir nichts tun sollen, dass sie wie auch ich Geschöpfe Gottes seien und ich auch ihnen nichts tun will.

Die ganze Nacht verbrachte ich mit Gott, ihm zuhörend und mit ihm redend.

Am nächsten Morgen dachte ich, dass ich nicht noch einen Tag und eine Nacht überstehen könnte, aber ich vertraute Gott vollkommen.
Ob ich stürbe oder lebe ich bin sicher in seiner Hand.

Wenige Minuten nach diesem „Gebet“ kam der Helikopter angeflogen- genau auf mich zu.

Einer meiner Wünsche, war es einmal im Leben mit einem Ballon oder Helikopter zu fliegen. Und zwar außen hängend. Und genauso wurde ich gerettet und flog mit einem Retter am Seil über das ganze Tal. Das war so wunderschön.

Als wir landeten standen dort über 100 Menschen, die mich die ganze Nacht gesucht hatten.

Dieses Zeugnis gebe ich Gott zur Ehre.

 

Soweit das Zeugnis, dass eine Schwester gestern im Gottesdienst gab.

Auch ich habe „Züchtigung“ Gottes erlebt und auch mich hat dies vollkommen verändert.

Denn es ist Charakter ändernd, und Lebens bringend.

Gott sei ALLE EHRE, RUHM und LOB.

 

Ich wünsche Euch allen Gottes reichen Segen.

 

 

Advertisements

One thought on “Abgestürzt!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s