Wenn wir bedient werden

Liebe Freunde, heute möchte ich Euch etwas über Sünde und dem Bedienen von Sünde erzählen.

Dazu ist es erforderlich die Vorgeschichte zu erzählen.

Während einer Zeit, in der es mir wirklich sehr schlecht ging, klingelte mein Telefon und eine Frau namens Susanne (Name geändert) war dran.
Sie erzählte mir, dass ein christlicher Therapeut, an den ich mich damals gewendet hatte, sie gebeten habe, mal nach mir zu schauen, weil sie in meiner Nähe wohnte.

So traf ich mich mit Susanne und sie fuhr mit mir zu dem christlichen Therapeuten.

Auch sie lebte zu diesem Zeitpunkt in Scheidung.

Um ehrlich zu sein, hatte ich schon bei der ersten Begegnung Bauchschmerzen, und zwar die Art Bauchschmerzen, die ich bekomme wenn mich der Heilige Geist warnt.
Aus falsch verstandenen, in diesem Fall, religiösen Gründen, „man darf doch Geschwister nicht meiden….“, traf ich mich doch hin und wieder mit ihr.

Inzwischen hatte sie sich einen richtig REICHEN Mann geangelt, der, meistens für drei Monate fern von ihr arbeitete, dann eine Woche oder zwei bei ihr zuhause war um dann wieder für drei bis vier Monate zu arbeiten.
Ich hatte auch einen Freund, der jedoch mittellos war. Susanne bedrängte mich meinen damaligen Freund (heutigen Ehemann zu verlassen), ich erklärte ihr, dass das für mich nicht in Frage käme, da ich meinen heutigen Mann liebe.
Sie hörte nicht auf mich zu bedrängen: „Du bist doch eine Frau und Gott will sicher, dass du einen Mann hast, der dich versorgt.“

Wenn ich sie fragte, ob sie ihren Freund liebe, meinte sie „Nein, aber er versorgt mich und ich kann mir vieles kaufen was ich will.
Ich erklärte ihr, dass das nicht der Lebensstil oder die Art ist, wie ich leben möchte.

Sie wurde immer ungehaltener und verletzender, weil ich ihrem „guten Rat“ nicht nachgab.
Ich fand Arbeit und fuhr täglich mit dem Bus zur Arbeit und zurück. Natürlich war meine Arbeit nicht gut genug und ich solle mir doch endlich einen Mann suchen, der reich ist und mich versorgt.

Eines Tages bat sie mich, ihr beim aussuchen des Hochzeitskleid zu helfen, natürlich erklärte ich mich bereit ihr zu helfen.
Sie holte mich mit ihrem Auto ab und wir fuhren in eine Stadt, die 43 km entfernt lag.
Wir fanden nichts passendes und so, bat ich darum mich wieder nach Hause zu bringen.
Wir stiegen in ihr Auto und sie fuhr zu sich nach Hause. Dort waren zwei große Schäferhunde die sehr aggressiv bellten. Bei einem dieser Hunde war ich mir sicher, dass er mich beißen würde, darum weigerte ich mich das Grundstück zu betreten.
Susanne meinte, sie wäre mit Absicht zu ihr nach Hause gefahren, weil ich meine Angst vor großen Hunden jetzt zu überwinden habe. Ich betrat das Grundstück nicht, sie meinte dann, dann müsse ich eben zwei Stunden warten. Leicht sauer und verletzt jedoch nicht gewillt mich von dem einen sehr aggressiven Hund beißen zu lassen, blieb ich vorm Tor stehen. Nach ungefähr 15 Minuten kam Susanne aus dem Haus und erklärte sich bereit beide Hunde erst einmal in den Zwinger zu tun. Nachdem sie dies getan hatte, betrat ich das Grundstück. Sie zeigte mir das Anwesen, den Swimmingpool und auch das ganze Haus.
Dann fragte sie mich ob sie einen der Hunde rauslassen könnte, ich entschied mich für den Hund von dem ich wusste, dass er nicht aggressiv ist. Dieser Hund kam zu mir schnüffele und ließ sich auch streicheln.
Danach erklärte sie mir, dass wir dringend ein Auto brauchen und sie sich bei ihrem Freund dafür verwenden wolle, dass er uns eines kauft.
Das wollte ich so nicht, aber sie ließ nicht locker.

Wenige Wochen später rief sie an und erklärte mir, dass sie ein Auto für uns hätten, aber mein heutiger Mann und ich lehnten ab. Da war dann richtig was los, wie undankbar wir wären usw.

Hier war dann der Punkt erreicht an dem ich einen Schluss-Strich (erstmal ) setzte.

Jahre später trafen wir uns wieder und besuchten sogar ein paarmal eine Gemeinde, die ich durch Susanne kennen lernte.

Soweit die Vorgeschichte:

Durch meine ehrenamtliche Arbeit lerne ich auch viele andere Christen kennen, so auch ein Ehepaar, dass sich auch für den Dienst der Armen einsetzt.
Da sie in einem Abstinenz-Verein sind, haben beide unterschrieben keinen Alkohol zu trinken.
ACHTUNG: Alkohol ist Christen nicht verboten, aber ein Abstinenzverein kümmert sich um Alkoholiker und Suchtkranke. Wer solch einen Dienst tut und Mitglied sein will, trifft auch wieder freiwillig diese Entscheidung und macht dies auch mit Gott fest.
Dies ist wie ein Gelübde, dass man Gott gibt.

Dieses Ehepaar wurde immer unzufriedener. Immer mehr Gedanken über die Altersversorgung oder wie finanziert man dies und das nahmen Raum in ihrem Leben ein.
Anstatt sich auf Gott zu verlassen wurde immer mehr der Wunsch groß, dass Leben doch richtig genießen zu können.
Das sie das Leben nicht genießen konnten lag am mangelndem Gottvertrauen aber auch an ihren selbstsüchtigen Wünschen.
So fuhren sie im Urlaub zu Susanne und sie bestätigte ihnen, wie richtig es doch sei, das Leben zu genießen. Susanne bot ihnen Wein an und sie sagten „Nein!“ wir möchten keinen, weil wir keinen Alkohol trinken.
„Ach, ihr seid doch im Urlaub, ihr seid nicht in eurem Verein:“ meinte sie und verführte beide zum Alkohol trinken.

Wie bereits gesagt. Alkohol ist nicht verboten, aber wenn man ein Gelübde macht vor Gott sollen wir dies nicht brechen.

Nachdem Urlaub des Ehepaares geschah dann folgendes.
Durch einen Witz den ich bei Facebook machte, griff mich Susanne wieder verbal an.

Ihr Mann den sie heiratete war inzwischen nicht mehr so reich und so hat sie sich jetzt selbstständig gemacht und putzt jetzt Bungalows und Ferienhäuser. Sie selbst leidet inzwischen unter Rheuma und arbeitet 7 Tage in der Woche.
Mich bezeichnet sie als Sozialschmarotzerin.

Bei einem Gebetstreffen war auch die junge Frau, die mit ihrem Mann zusammen bei Susanne im Urlaub war. Der Heilige Geist überführte sie und weinend tat sie Buße über viele Dinge.

 

Was können wir daraus lernen?

Die Art von Susanne ist auch eine Art wie die alte Schlange, Satan Menschen benutzt um uns auf eine falsche Spur zu bringen. Indem sie uns bedient und unsere falschen Gedanken gut heißt.
Dann setzt sie zum „Todesstoß“ an und verführt uns die Sünde zu tun.

Deshalb mein Rat, lasst eure Herzen beschneiden, erneuert eure Gedanken und erfüllt eure Gelübde.

Gottes reichen Segen wünscht euch

Daniela

 

 

 

 

 

 

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