Veränderung Gottes?

Liebe Freunde,

ich weiß nicht ob ihr das Lied „Vater des Lichts“ kennt.

Viele werden es kennen für die Menschen die es nicht kennen will ich kurz den Text aufschreiben.

Vater des Lichts, du freust Dich an Deinen Kindern.
Alles was gut und vollkommen ist kommt von Dir.
Vater des Lichts.

Vater des Lichts, Du änderst dich nicht bist immer derselbe.
Alles was gut und vollkommen ist kommt von Dir.
Vater des Lichts.

Um so mehr wundert es mich, mit welcher Inbrunst so viele Gott verändern wollen.
Zumindest in dem was sie verkündigen.

Für die einen ist Gott der furchtbare Gott vor dem sie sich abmühen müssen.
Für andere der Gott der nur noch liebt ohne Konsequenzen der Nachfolge zu fordern.

Warum schreibe ich jetzt darüber?

Weil es mir wirklich ein Anliegen ist, vielleicht fühlen sich manche angegriffen und vielleicht ist meine Wortwahl nicht immer die Beste.

Aber glaubt mir, es ist immer in Liebe, denn mein innigster Wunsch ist, dass jeder Mensch bei IHM ankommt.

Einmal gerettet für immer gerettet?

Nein, die Bibel ermahnt uns immer wieder uns gegen das fleischliche zu entscheiden in Römer steht sogar

Römer 8,

13 Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben.
14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.
Dies liebe Freunde, schrieb Paulus an Christen.
Wir sind alle auf dem Weg und manches fällt uns leicht anderes schwer.
Jesus sagte: in
Matthäus 7, 21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.
22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?
23 Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!
Auch das sagt Jesus zu „Christen“
Bitte jetzt keine Streiterei um Geistesgaben- Ja es gibt ALLE Geistesgaben auch heute noch.
Ich werde jetzt keine Diskussion darüber beginnen.

Was aber auch absolut der Wille Gottes ist und worin er uns wahrlich genug Beispiele gibt über die Folgen diese nicht zu tun.

Sind die Dienste: Kümmern um Witwen, Waisen, Arme, Kranke und Fremdlinge.

Lest Das Buch Amos- denn da spricht Gott über genau diese Gottlosigkeiten.

Uns sollte das alte Testament Warnung sein aber auch Ermunterung, diese Dienste nicht zu vernachlässigen.

Ich durfte (und heute bin ich dafür dankbar) tiefstes Leid erleben.

Ich gebe hier offen zu ja ich bekenne, dass wenigstens acht Jahre meines Glaubenslebens so viel Leid in meinem Leben war, dass ich täglich (acht Jahre lang) Gott bat mir einen Grund zu zeigen weiterzuleben. Und er zeigte mir den Grund – ER selbst.

Heute weiß ich was Menschen fühlen die traumaisiert sind- Heute weiß ich wie eine Frau sich fühlt, die gefoltert und mißbraucht wurde.

Heute weiß ich wie sehr Gott siese Menschen liebt und wie sehr er Ihnen helfen will.

Und das will er durch uns tun.

Gott selbst hat mich freigesetzt daran nun Anteil zu haben.

So schäme ich mich nicht zur Bettlerin in dieser Sache zu werden.

Viele wissen, dass wir halfen 31 Menschen aus IS-Sklaverei zu befreien.

Täglich werden wir weiter angefragt, leider mangelt uns jedoch am Geld.

Jetzt wird so macher sagen: „Wäre es Gottes Wille, hättet ihr das Geld.“

Ich antworte Dir darauf: „Gott Prüft Dich ob Du willens bist zu helfen.“

Warum kann ich dir so antworten?

Weil ich (ganz persönlich) den Segen Gottes gerade in dieser Sache spürbar und sichtbar erlebe. Er zeigte mir dies dadurch, dass ich zweimal fast kostenlos nach Hause kam -indem er mich einmal mit dem Bus und einmal mit dem Zug kostenlos fahren ließ (nein kein Schwarz-fahren) und er bestätigte mir dies wieder als er einen kurdischen-Jesidischen Mann auf mich zukommen ließ für den wir beten durften.

Denn diese Frauen und Kinder denen wir beistehen durften und denen wir weiter beistehen wollen sind kurdische Jesiden.

Das kann ein Mensch nicht planen.

Leider höre ich in letzter Zeit oft von manchen Menschen: „Wir beten darrüber“- danach höre ich gar nichts mehr- kein Nein, kein Ja.

Ist also „Wir beten darüber“ jetzt zur Antwort geworden für :“ Nein, wir wollen nicht?“

Für viele Christen hört Nachfolge bei ihrem Geldbeutel auf.

Und bitte versteht das jetzt bloss nicht falsch.

Prüfen sollen wir alles.

Auch das Wort Gottes zu uns in

Sprüche 24, 11 Rette die, die zum Tode geschleppt werden; und die zur Schlachtung hinwanken, halte sie doch zurück!
12 Wenn du sagst: Siehe, wir wussten nichts davon! – ist es nicht so: der die Herzen prüft, er merkt es, und der auf deine Seele achthat, er weiß es? Er vergilt dem Menschen nach seinem Tun.

Die Retterliebe Jesu- die er uns ja erwiesen hat- läßt uns zu Tätern des Wortes werden.

ER hat sein Leben für Mich ja und auch Dich gegeben und wir sollen dem nachfolgen.

Verkündigung des Evangeliums ist nicht nur zu erzählen was Gott für uns tat sondern auch zu handeln.

Viele erwarten übernatürliches und das ist richtig und gut, dennoch sollten wir auch in den für uns vermeintlich kleineren Dingen treu sein.

Auch im neuen Testament wurde das nicht vernachlässigt.

Ich freue mich über Elke Blessing, die von Gott geheilt wurde und die jetzt genau diese Liebe weitergeben will. hier teile ich ihr Projekt mit dem sie traumatisierten Menschen Hilfe zuteil kommen lassen will Der Schrei ins Leben

Ich bin dankbar für das wenige was die EMG e.V. tut.

Ich bitte jeden von Euch auch hier mitzuhelfen damit noch mehr Menschen geholfen werden kann- Bitte unterstützt und helft, ich kann hier nur flehen.

Ich weiß, dass dies von Gott gesegnet ist.

Helft den Menschen frei zu kommen aus der Gefangenschaft und denen die draussen sind- damit sie Liebe erleben durch uns- damit sie frei werden von ihren Traumatas.

ich möchte euch nochmal kurz schreiben was diese Menschen n Schrecken erleben.

Die Leiden einer Mutter

Während meines Aufenthaltes bei der EMG, hatte ich das große Privileg außer der ehemaligen IS-Sklavin „Shirin“, auch einen Helfer der internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, nennen wir ihn „Halil“ kennengelernt.
„Halil“ kümmert sich um die vielen Flüchtlingslager im Irak und hilft Frauen und Kinder die vom IS als Sklaven gehalten werden frei zu kaufen.

Im Gespräch mit ihm erfuhr ich verschiedene Schicksalsberichte.

Einen davon möchte ich mit Euch heute teilen.

Der IS nahm eine Frau „Seve“ mit ihren beiden Kindern gefangen.

Der IS drückte Seve den Koran in die Hand und verlangte, dass sie fünf (können auch mehr gewesen sein) auswendig lernen muss.
Arabisch ist jedoch nicht die Sprache Seves.
Sie mühte sich ab und lernte Tag und Nacht, konnte jedoch diese Suren nicht fehlerfrei aussprechen.
Der IS hackte daraufhin Seves dreijährigen Sohn, beide Hände ab.
Ohne ärztliche Versorgung ließ der IS die Frau mit ihren Kindern wieder „allein“ mit dem Auftrag diese Suren zu lernen und Androhung von schlimmeren, falls Seve es wieder nicht fehlerfrei schaffen würde.
Seve lernte und versuchte alles, doch ihre Aussprache blieb fehlerhaft.
Der IS riss daraufhin ihrem dreijährigen Sohn ein Auge aus.
Wieder ließ der IS die Mutter mit ihren Kindern allein, ohne jegliche ärztliche Versorgung.
20 Tage, musste die Mutter beim Sterben ihres dreijährigen Sohnes zuschauen.

 

Solche Grausamkeiten sind alltäglich für die gefangenen Frauen und Kinder des IS.

Als Frau und Mutter und auch als Christin blutet mir das Herz und ich weine um diese Menschen.

und noch eine der grauenvollen Erlebnisse einer Mutter und ihrem Sohn

Wenn der Schmerz zu groß ist und man keine Tränen mehr hat.

Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit bei der EMG e.V. (Bündnis für Demokratie und Toleranz) lernte ich auch einen Mitarbeiter der IGFM kennen, der viel in den Flüchtlingslagern im Nord-Irak unterwegs ist.

Dort hat er auch durch unseren kurdischen Kontaktmann die Gelegenheit sich um befreite Menschen aus IS-Sklaverei zu kümmern.

Die Menschen erzählen ihm von den Greuel und er weint mit ihnen und hilft ihnen diese Last zu tragen.

Er sprach mit mir über die Greuel, die diese Frauen und Kinder ertragen mussten.

Greueltaten die nicht zu ertragen sind.

So berichte ich nun heute von einer dieser Greuel

.

Eine schwangere Frau mit Namen Dilara wurde mit ihren beiden Kindern, einem Mädchen von knapp zwei Jahren und einem Sohn von drei Jahren, vom IS verschleppt. Ihr Ehemann wurde vor ihren Augen hingerichtet.

Der Mann der Dilara verschleppt hatte, sperrte die zweijährige kleine Tochter Dilan in einen Schrank und verbot Dilara ihre kleine Tochter aus diesem Schrank zu holen.

Dilan schrie und weinte bitterlich.

Dilara konnte ihre kleine Tochter einfach nicht in diesem Schrank lassen.

Jede Mutter wird dies wohl verstehen.

Der Mann vom IS sah dies, er packte das kleine Mädchen vor den Augen der schwangeren Mutter, des kleinen dreijährigen Jungen Serhat und einem weiteren Mannes, an einem Arm und an einem Bein.

Riss das kleine Mädchen in die Höhe und schmetterte es dann zu Boden.

Dann riss er das Mädchen wieder an einem Bein und an einem Arm in die Höhe und sprach: „Seht, was ich jetzt tue.“

Dann zog er dem kleinen Mädchen die Kleider aus und biss ihm eine Brust ab.

Dabei wurde das weiße in seinem Auge blutrot.

Der andere Mann im Zimmer hielt dem dreijährigen Serhat die Augen zu, doch der Mann vom IS drohte damit ihn zu töten, so nahm der Mann die Hände von den Augen des kleinen Jungen.

Dilara, klammerte sich an den anderen Mann und biss in sein Gewand vor Schmerz.

Der Mann vom IS biss dem zweijährigen Mädchen auch die andere Brust ab.

Dann nahm er ein Messer, schlitzte dem Mädchen den Bauch auf und griff mit der Hand in den Bauch um die Innereien herauszuholen.

Danach riss er beide Augen des kleinen Mädchen aus und zwang den dreijährigen Serhat damit zu spielen.

Vor Schmerz fast ohnmächtig doch ohne Tränen musste die Mutter Dilara den grausamen Tod ihrer kleinen Tochter ertragen.

Serhat ist schwerst traumatisiert und hat inzwischen versucht, seine, kurz darauf geborene kleine Schwester, zu töten.

Ein Kinderpsychologe kümmert sich um das schwer traumatisierte Kind.

„Es wird über 10 Jahre dauern, bis ein normales Leben für diesen Jungen möglich ist“

so die Diagnose.

 

Für mich ist es unfassbar was „Menschen“ anderen Menschen antun.

Dies ist so grauenhaft boshaft, dass es völlig absurd ist, dass solche Menschen tatsächlich glauben, ins Paradies zu kommen.

Matthäus 6

8 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

Dankbar bin ich, dass wir 31 Menschen aus der IS-Sklaverei befreien konnten.

Dankbar bin ich,. dass Jesus Christus uns dies alles zeigt, damit wir nicht einfach wegschauen sondern handeln.

Ich bitte inständig um Eure Hilfe.

 

 

 

Spendenkonto der Europäischen Missionsgemeinschaft e.V.:

Sparkasse Uecker-Randow

Konto: 342 000 1818
BLZ: 150 504 00
IBAN: DE 14 1505 0400 3420 001818
BIC: NOLADE 21 PSW

Verwendungszweck: PJ 2016/oo7 Rehabilitation befreiter Mädchen und Frauen aus IS-Gefangenschaft

 

 

 

 

Eindrücke von Burning Hearts

Liebe Freunde,

heute möchte ich euch über meine Eindrücke von und bei Burning Hearts berichten.

Schon am Abend bevor ich mit dem Zug (City Night Line) losfuhr, bekam ich schlimmste Zahnschmerzen.

Ich fragte Gott ob ich zuhause bleiben soll, denn mir ist aufgefallen, dass ich diese Schmerzen während des Dienstes nicht habe obwohl ich eine entzündete Wurzel habe und Antibiotika nehmen musste (Behandlungstermin habe ich am 21. Juni).

Gott zeigte mir, dass ich Geschwister um Gebet für geistlichen Schutz bitten sollte.

So rief ich einige Geschwister an und bat um Gebetsschutz.

Danach waren die Schmerzen weg und ich war wieder schmerzfrei!

Das zweite Wunder war, dass ich tatsächlich sehr gut schlafen konnte im „Schlafwagen“, dass ist aussergewöhnlich, denn normalerweise schlafe ich auf Reisen nicht ein.

Am nächsten Morgen hieß es umsteigen in Dortmund.

In dem Schlafwagenabteil, war noch eine andere Frau die in Dortmund umsteigen musste, wir kamen ins Gespräch und auch sie war aus Mecklenburg – Vorpommern, einem Ort namens Stavenhagen der etwa 25 Minuten von Waren/Müritz entfernt ist. Sie ist ursprünglich aus Hessen, (ich ja aus Rheinland-Pfalz) und wir stellten fest, dass wir beide zu Burning Hearts unterwegs waren und dass wir beide von Gott nach Meck-Pomm geschickt worden sind, weil Gott da was tun will. Halleluja.

In Lüdenscheid traf ich mich mit meiner lieben Freundin und Schwester Martina Huth.

Abends dann bei der ersten Veranstaltung, zeigte mir der Geist Gottes, dass der Lobpreis seelisch anfing (nicht dämonisch).

Was bedeutet seelisch?

Nun, zum einen läßt sich der Heilige Geist nicht instrumentalisieren und das Kommando „Betet jetzt alle in Zungen, singt alle in Zungen“ ist seelisch.

Oft fühlen sich die Menschen dann gut, dies hat jedoch wenig mit wahrer Anbetung im Geist zu tun.

Um den Menschen, die jetzt meinen sagen zu können „Wussten wirs doch in Zungenreden gibts heute nicht mehr.“ den Wind aus den Segeln zu nehmen sage ich folgendes: „Doch, es gibt Zungenrede!“ und der Heilige Geist führt dich auch dorthin, aber wie ER es will nicht wie Menschen das wollen.

Schubladendenken ist ein Fehler, den sowohl so manche Charismatiker wie auch Nichtcharismatiker begehen.

Die Predigt, war voll Heiligen Geistes!

Auch wenn ich sicher bin, dass so manche die Aussage über die Reformation Gottes in der Gemeinde / den Gemeinden noch nicht verstanden haben.

Denn Reformation Gottes ist immer ein schneiden durch Traditionen und Selbstgemachtes.

Am nächsten Tag war es ähnlich, wobei der Heilige Geist auch während des Lobpreises anwesend war.

Die Predigt war wunderbar und was Todd White sagte war wahrhaftig und sehr wichtig.

Interessanterweise und das war recht witzig, wurde immer genau das gepredigt über das Martina und ich vorher diskutiert hatten.

Nachmittags wurde man eingeladen an der Straßenevangelisation teilzunehmen.

Da Martina ein größeres Handicap hat (spastische Lähmung) wusste ich zuerst nicht ob ich gehen sollte, denn sie kann ja da nicht mit- der Weg dahin wäre zu weit.

Doch der Heilige Geist zeigte mir, dass ich gehen solle. Auch Martina unterstütze mich darin. So ging ich zusammen mit der Schwester die auch in Meck-Pomm lebt dorthin.

Leider wurde Martina danach aufgefordert die Halle zu verlassen und durch die Kälte verschlimmerte sich ihre Spastik und sie musste von einer Schwester zurück ins Hotel gebracht werden wo sie unter schlimmer Migräne litt und nicht weiter an diesem Abend an der Veranstaltung teilnehmen konnte.

Dies erwähnte ich heute bei einem Telefonat mit der FCJG in Lüdenscheid- worauf mir doch recht klar gesagt wurde, dass es unsere Entscheidung gewesen wäre- Ich als Begleiterin hätte da die Verantwortung und nicht sie als Veranstalter und Martina wüsste ja um ihre Behinderung und hätte eine Lösung finden müssen.
Soviel dann also zum Thema Kultur der Ehre/Wertschätzung die gepredigt wird.
Dies betrifft auch die Bitte an die Eltern ihre Kinderwägen nicht mit in die Halle zu bringen, da dafür kein Platz vorhanden sei.

An dieser Stelle möchte ich folgendes dazu sagen: In Nürnberg bei Awakening Europe war gerade auch was das betrifft wirklich eine Kultur der Ehre die gelebt wurde, Martina erzählte mir, dass sowohl extra Sitzplätze wie sogar Zusatzbetreuung angeboten wurde. Und bei der Straßenevangelisation, standen Busse bereit die die Menschen hingebracht haben, so dass auch Menschen mit Handicap versorgt waren.

Bei der Strassenevangelisation geschahen Heilungen.

Was ich selbst auf der Straßenevangelisation erlebt habe, läßt mich immer noch hüpfen.

Zum einen versuchte ich mit Ben Fitzgerald zu sprechen, der verständlicherweise jedoch keine Zeit hatte.

Danach standen die liebe Schwester aus Meck-Pomm und ich da und beteten still, da kam ein Mann auf uns zu.

Einige von Euch wissen ja, das ich bei einer kleinen Missionsgemeinschaft ehrenamtlich tätig bin und dass diese kleine Missionsgemeinschaft kurdische Jesidinnen und Jesiden aus IS- Sklaverei befreit haben, durch Aufnahme eines Darlehens, um das in Sicherheit bringen. finanziell zu unterstützen. Hier sage ich erneut, dass wir da dringend weitere Unterstüzung brauchen.

Dieser Mann der von selbst (oder besser gesagt von Gott geleitet) auf uns zukam, war wie sich während des Gespräches herausstellte Kurde und er war Jeside.

Wir durften für ihn beten und er bedankte sich dafür indem er uns auf die Wange küsste.

Dies war vollends die Bestätigung durch den Geist Gottes, für den Dienst den wir (die EMG e.V.) da tun!

Nach der Straßenevangelisation gings zurück zur Halle, heißt für mich zurück ins Powertent (weil mir der Heilige Geist dies zeigte).

Martina hatte mich inzwischen via Whatsapp informiert, dass sie im Hotel sei und schlief.

Im Powertent sprach Ben Fitzgerald, die Predigt war vom Geist Gottes geleitet.

Danach durften Fragen gestellt werden. Der Heilige Geist zeigte mir, dass jetzt nicht der Raum für meine Fragen sei und so schwieg ich, dann geschah interessantes.

Ein juner Mann stellte die Frage über Eindrücke, Ben Fitzgerald sprach über Eindrücke und auch Fehleindrücke, dann hatte Ben Fitzgerald einen Eindruck der die Ecke betraf in der ich saß.

Und hier könnt Ihr jetzt selbst mitprüfen.

Ben hatte den Eindruck, dass jemand da sei (in eben diesem Bereich), der so am 13. August Geburtstag hat. Es war jemand da, der am 16. August Geburtstag hat, dann hatte er den Eindruck, dass ein Matthias in dessem Leben sei und dass er (also derjenige der am 13. August eventuell auch am 16.) das Evangelium durchs Internet verbreitet oder verbreiten wird.

Trotz des Monats August, weiß ich, dass Gott, Ben einen Eindruck über mich gab. Denn: ich habe am 13. Februar Geburtstag (ok dann wäre der Monat falsch), mein Ehemann heisst Matthias und seit 2014 (ab September (Im August schrieb ich geführt durch den Heiligen Geist mein Buch) teile ich das Evangelium durch das Internet. (Dies könnt Ihr gern überprüfen)

Nach der Veranstaltung ging ich zu Ben, der natürlich ziemlich abgeschirmt wurde, ich bat ihn um fünf Minuten. Er meinte er verspräche mir morgen für mich zu beten, ich antwortete, dass dies nicht mein Anliegen sei, er gab mir 40 Sekunden.
Ich zückte mein Handy zeigte ihm die befreiten Menschen und erklärte kurz welches Anliegen ich habe. Er lobte Gott und sagte mir, ich dürfe dies ihm in einer email nochmal erklären. Ich bekam die Emailadresse und werde nachdem ich die Berichte übersetzen habe lassen ihm weiterleiten.

Der nächste Tag war auch wunderbar, wir höten verschiedene Zeugnisse von den Missionsdiensten bei Help-International.

Ich sprach mit dem Leiter (jedenfalls denke ich, dass er in Deutschland der Leiter ist) über mein Anliegen, er wird darüber beten.
Danach ging ich zu einem jungen Missionar der in den Dienst gehen möchte.
Dieser junge Mann hatte gesagt er oder sie seien nicht Dienstorientiert.
Diese Aussage interessierte mich nun doch sehr.
So fragte ich ihn was denn damit meine.
Seine Antwort war, dass er eben nicht an Geld und Reichtum interessiert wäre.
Eine gute Antwort!
Auf meine Frage nach den biblischen Diensten- Witwen und Waisen, Arme, Kranke, Fremdlinge, antwortete er, dass er sicher sei, dass die Gemeinde offene Türen hat wo diese Menschen hingehen können, er selbst sähe jedoch seinen Dienst in den Menschen Jesu näher zu bringen.

Auch hier möchte ich sagen, dass wir übernatürliches erwarten können, sollen und dürfen. Doch Gott legt und legte seinen Finger genau auf diese Dienste. Wir dürfen uns die Haltung des Volkes Gottes im AT wie auch im NT als Warnung dienen lassen, diese Dienste zu vernachlässigen.

Viele Predigten waren vom Heiligen Geist geführt.
Die Lobpreiszeiten waren zum Teil seelisch aber auch einige direkt vom Heiligen Geist geführt.

Mein Eindruck insgesammt war : Dass wenn dich die Nachfolge Christi nicht in eine Lebensveränderung bringt dich für andere Menschen un ihre Nöte zu öffnen, sondern bei Dir selbst und Deinen Belangen bleibst es fruchtleer bleibt. Und die Früchte sind NICHT, dass der ein oder andere sich bekehrt. Die Früchte sind im Galaterbrief deutlich beschrieben und setzen Deine Hingabe und auch Unterordnung ja Deine vollständige Kapitulation Deines ganzen denkens und Handelns- ja Deiner selbst vorraus.

Mögen viele Herzen brennend für unseren Herrn werden.

 

Gottes Segen wünscht euch

Eure Daniela

 

 

 

 

 

 

 

Und morgen ist auch noch Zeit…….

Eines der vielen Dinge, die ich in meiner Kindheit lernte war, dass Arbeit und Ordnung das halbe Leben seien.

Lernen, lernen und arbeiten.

Was machte es da schon, dass meine Mutter, jeden Abend völlig erschöpft schon um 19:00 Uhr auf der Couch einschlief.

Dann, als ich 18 Jahre alt war, der große Schock.

Mein Vater erkrankte an Krebs und starb.

Schon vorher wurden Menschen abrupt aus dem Leben gerissen. Herr Sternemann, der ein Gardinenfachgeschäft hatte starb plötzlich an einem Herzinfarkt.

Doch nie wurde mir die Endlichkeit des irdischen Lebens so schmerzhaft bewusst, wie durch die Erkrankung meines Vaters, die mit seinem Tod endete.

Oft hatte mein Vater, davon gesprochen, was er alles machen wollte, wenn er mal in Rente sei.

Doch dann, blieb ihm keine Zeit mehr....

Wie vielen Menschen geht es ähnlich?

Sie planen für morgen, doch das morgen sieht anders aus.

Es braucht keinen Terroranschlag oder den Selbstmord eines, von Depressionen geplagten, Piloten.

Es kann der Autounfall, eine Krankheit sein, der / die Dein Leben aus der Bahn bringt.

Es kann der Zusammenbruch, Deiner wirtschaftlichen Verhältnisse sein.

Vieles kann geschehen.

Mein Vater hatte noch die Zeit, sich mit Gott versöhnen zu lassen.

Braucht es wirklich immer eine Katastrophe?

Manche sterben den Sekundentod.

Sie haben keine Zeit mehr gehabt.

Darum meine Bitte heute, lasst Euch mit Gott versöhnen.

Verhärtet Euer Herz nicht.

Und wenn Du Zweifel hast, dann suche nach der Wahrheit, denn Gott lässt sich finden von ALLEN die nach der Wahrheit suchen.

 

Jeremia 29,

13 Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden, ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir,
14 so werde ich mich von euch finden lassen10, spricht der HERR.

Haus meines Nächsten……..

Wie ihr ja wisst darf ich ehrenamtlich für eine Missionsgemeinschaft arbeiten.

Dort lernte ich auch Hussein kennen, ein junger 18 jähriger Syrer, der am Anfang nicht zur Ruhe kam und den der Vorsitzende Frank Seidler mit zu sich nach Hause nahm, um ihm das Einleben zu erleichtern.

Am Anfang kam er mir wie das (wer die Werbung noch kennt) berühmte „Duracell Häschen“ vor.

Das Misstrauen in seinen Augen war schmerzhaft für uns, jedoch verständlich.

Schon nach drei Tagen bei Frank, begann er ruhiger zu werden.

Jetzt nach 14 Tagen, ist Vertrauen in seine Augen zurückgekehrt.

Er lacht inzwischen sehr viel und ich konnte längere Gespräche mit ihm führen.

Husseins Geschichte:

Hussein ging gern zur Schule, sein Ziel – Abitur, danach Ingenieur zu studieren.

Seine Familie hatte ein Haus und es ging ihnen gut.

Er lernte fleißig für die Schule und trieb auch gerne und ausdauernd Sport.

Eines Tages, hörte er wie so oft die Flugzeuge, die ständig Bomben abwarfen.

Er und seine Familie rannten in den Keller um Schutz zu suchen. Dies war die Küche Küche Syrienseines Elternhauses. Ein kleiner Riss in den Fliesen, sagt jetzt vielleicht der ein oder andere. Doch Hussein hat nachdem er und seine Familie diesen Bombenangriff überlebt haben, das auf seinem Smartphone dokumentiert. Ach und ehe ichs vergesse, das Display auf seinem Smartphone hat einige Risse. Hier eine andere Ansicht der Küche. Könnt ihr euch vorstellen, wie ein Mensch sich fühlt dem, das Haus zerstörtes Haus Syrer.jpg7weg gebombt wird? Meine Mutter hat ähnliches erlebt, aber ich kann es Nichtmal wirklich ahnen. Immer wieder spricht Hussein über diese Schrecken, immer wieder sagt er: Ich nicht kriegen, diese Dinge aus dem Kopf. Wieder und wieder erzählt er mir von der Flucht von der Trauer, seine Heimat verloren zu haben. Von seinem Wunsch, Deutschland, für seine Aufnahme und für den Schutz der ihm hier gewährt wird zu Danken. Seinem weiteren Wunsch uns Deutschen helfen zu können. Ein Junge, gerade mal 18 aber schon so viel schlimmes erlebt, heimatlos und allein obwohl wir, die ihn inzwischen kennen, wirklich ins Herz geschlossen haben.zerstörtes Haus Syrer Sein Elternhaus völlig zerstört. Können und vor allem wollen wir uns vorstellen wie es diesen Menschen geht? Sind wir bereit mit den Weinenden zu weinen? Oder sind wir der Meinung, uns ginge es wesentlich schlechter?

„Weißt du,“ sagte er zu mir als in Penkun Mittwoch Nachmittags um 15:00 Uhr die Sirene (jede Woche Proben-Alarm) losging. „Hier, habe ich keine Angst, hier sehe ich Flugzeuge am Himmel und weiß, ich sicher.“ Dann erzählt er mir von einem Freund (syrischer Arzt) der in Nord Rhein Westfalen wohnt und nicht aus dem Asylbewerberheim raus kann. „Warum? “ Frage ich verblüfft. „Weißt du,“ erzählt mir Hussein, „er dreimal hat versucht, aber dann wurde zusammengeschlagen“  Von Deutschen zusammengeschlagen, die keine Asylbewerber hier haben wollen.

Gestern schrieb ich über das Spiegelbild. Das wir uns bewusst machen sollten, dass in jedem Menschen, der uns begegnet wir uns selbst ansehen.

So bitte ich euch nun euch dieses Haus anzuschauen, als wäre es sein Haus, seine Wohnung. Würdet ihr Euch und Eure Familien in Sicherheit bringen?

Hussein ist mein Nächster und ich bin froh darüber ihm helfen zu dürfen.

Wieder denke ich an die Worte Jesu:

Matthäus 25,

35 Denn mich hungerte, und ihr gabt mir zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf;
36 nackt, und ihr bekleidetet mich; ich war krank, und ihr besuchtet mich; ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir.
37 Dann werden die Gerechten ihm antworten und sagen: Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich? Oder durstig und gaben dir zu trinken?
38 Wann aber sahen wir dich als Fremdling und nahmen dich auf? Oder nackt und bekleideten dich?
39 Wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir?
40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was10 ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.

Seid gesegnet, im Namen Jesu

Eure Daniela

Spiegelbild

Cover 4Vor kurzem sah ich eine Karikatur auf Facebook.

Ein Obdachloser saß an einer Mauer und ein Mann stand vor ihm.

Als der Mann den Obdachlosen ansah, sah er sein eigenes Spiegelbild.

Dies ist eine zutreffende Karikatur, zum Thema Nächstenliebe.

 

Sind wir in der Lage, jedem zu begegnen als würden wir uns selbst begegnen?

Können wir uns vorstellen, die Not die wir sehen würde uns betreffen?

Die weinende Frau dort auf der Bank- bin ich das?

Der Mensch, der in tiefer Not und in klirrender Kälte dort am Zaun steht, bin ich das?

Vergesse ich, wenn ich in meiner warmen Wohnung an einem gedeckten Tisch sitze, dass es Nächste gibt, die nichts zu essen haben, Menschen ohne Bleibe sind?

Erinnern wir uns an ein Gespräch Jesu mit einem Schriftgelehrten.

Markus 12,

28 Und einer der Schriftgelehrten, der gehört hatte, wie sie miteinander stritten, trat hinzu, und da er wusste, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches Gebot ist das erste von allen?
29 Jesus antwortete ihm: Das erste ist: Höre, Israel: Der Herr, unser Gott, ist ein Herr;
30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!
31 Das zweite ist dies: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! Größer als diese ist kein anderes Gebot.
32 Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Recht, Lehrer, du hast nach der Wahrheit geredet; denn er ist einer, und es ist kein anderer außer ihm;
33 und ihn zu lieben aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft und den Nächsten zu lieben wie sich selbst, ist viel mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.
34 Und als Jesus sah, dass er verständig geantwortet hatte, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und es wagte niemand mehr, ihn zu befragen.

So wünsche ich heute uns allen, dass wir jedem Menschen begegnen, als würden wir uns selbst begegnen.

 

Seid gesegnet, Im Namen Jesu

eure Daniela

 

 

 

Ich bin erlöst………

Früher, war ich am Karfreitag immer sehr traurig, ja ich möchte sogar sagen, niedergeschlagen.

Das Wissen um das, durch größte Schmerzen, Sterbens meines geliebten Jesus, tat mir im Herzen so weh, dass ich einfach keine Freude an diesem Gedenktag hatte.

Inzwischen hat sich das verändert.

Warum?

Weil ich nicht mehr nur das Sterben Jesu sehe sondern, den Sieg, den Christus für mich und dich errang in dem er sein Blut für uns gab.

Er kaufte uns frei durch sein Blut!

Frei vom Herrschaftsbereich des Teufels.

 

Ich bin erlöst durch des Lammes Blut.
Ich bin erlöst durch des Lammes Blut.
Ich bin erlöst durch des Lammes Blut,
Jesus, mein Herr, starb mir zugut:

Ref.: Denn er wusch meine Sünden weg. Ich bin erlöst.

Er ist mein Freund und mir ganz nah.
Er ist mein Freund und mir ganz nah.
Er ist mein Freund und mir ganz nah,
nichts trennt uns mehr, Halleluja:

Und er kommt bald zurück zur Welt.
Und er kommt bald zurück zur Welt.
Und er kommt bald zurück zur Welt,
dass jeder seinen Lohn erhält.

 

Schaue ich heute auf das Sterben Christi am Kreuz, so sehe ich auch die Auferstehung des Herrn.

Entmenschlichung………..

 Demütigung

Heute schreibe ich über meinen Mückenstich:
Aber bevor ich das tue, möchte ich noch einmal anmerken, dass ich froh und dankbar bin, anderthalb Wochen bei der EMG e.V. verbringen zu können und auch weiterhin dort als Ehrenamtliche tätig sein darf.

Zur Zeit lese ich ja das Buch: „Ich bleibe eine Tochter des Lichts.“ Von „Shirin“, Alexandra Cavelius und Prof. Dr. Dr. Jan Kizilhan.
Dieses Buch hilft mir zur Zeit einige Dinge für mich besser zu verstehen.
Ich möchte nur zwei Abschnitte zitieren die Prof. Dr. Dr. Jan Kizilhan schrieb :

„Misshandelte Frauen leiden typischerweise unter Albträumen, ständig wiederkehrenden Erinnerungen und Ängsten, wieder in die Hände des IS zu fallen.
Typisch sind Freudlosigkeit, Interesselosigkeit, Verlust von Vertrauen in die Menschen und die Menschheit, ständiges Misstrauen gegenüber Personen und erhöhte Aufmerksamkeit, da sie plötzlich ein schlimmes Ereignis erwarten
Dazu kommen körperliche Beschwerden wie Kopf-, Rücken-, Bauch- und Magenschmerzen, Antriebslosigkeit, die Neigung zum Grübeln, Schlafstörungen und Vermeidung von Situationen, die als Gefahr erlebt werden.“ 

Was hat dies nun mit mir zu tun?
Aufgrund häuslicher Gewalt und dem was noch nach meiner Flucht geschah, leide ich seit mehreren Jahren an einer Posttraumatischen Belastungsstörung.

Auch ich kenne dieses Misstrauen und leide sehr darunter. Die Unfähigkeit, Menschen zu vertrauen, lastet schwer auf mir.
Der Einzige, dem ich vollends vertraue, ist Gott.
Jetzt denken manche sicher: „Na, das ist doch gut!“
Ja –  sicher ist das gut, aber keinem Menschen vertrauen zu können, macht sehr einsam. –

Nun aber zu einigen Dingen, die ich nach Lesen des Buches als „Mückenstich“ bezeichnet habe.

Eines der Lieblingsmisshandlungsmethoden meines Ex-Mannes war folgende.

Er griff mir von vorne mit den Fingern in die Haare über der Stirn, krallte mich, dann zwang er mich zu Boden und schlug mir ins Gesicht mit den Worten : „Du bist eine Schlampe und eine Hure!“ „Was bist du?“ dann hielt er kurz inne. Ich weigerte mich, dies über mich zu sagen, darum schlug er weiter. Dies tat er so lange, bis ich ihm zu Willen war.

Das war sehr erniedrigend. Danach zwang er mich zum Sex. Das widerte mich zutiefst an.

Seine weiteren „Foltermethoden“ sahen folgendermaßen aus:
Abends wenn die Kinder zu Bett waren, forderte er Sex von mir. Ich wollte jedoch nicht intim mit ihm sein. Durch die tägliche Gewalt, war jedes Gefühlt für ihn erstorben.
Da er meistens im Wohnzimmer anfing, Sex von mir zu fordern, zog ich mich nach meinem „Nein“ ins Schlafzimmer zurück, wo ich mir die Decke über die Ohren zog.
Er kam dann ins Schlafzimmer, schrie mich mit übelsten Beleidigungen an, bei denen er auch meinen Glauben aufs übelste anging.
So fragte er mich z. B., wie Jesus denn ……. würde.
Er zog mir die Decke weg, schrie mich an, ging aus dem Zimmer, kam wieder rein und das ging so lange, bis die Kinder weinten (weil sie davon aufwachten).

Das war dann der Zeitpunkt, an dem ich aufgab und mich, „Augen zu und durch“ hingab.
Ich hasste mich dafür.

Es gab Christen, die mir halfen, das halbwegs zu überstehen, jedoch waren die meisten der Meinung (ich leider auch), dass Gott das schon in Ordnung bringt.

Nach jeder Trennung, „bekehrte“ sich mein Ex-Mann und tat so, als würde er jetzt wirklich begriffen haben, dass die Misshandlung so nicht weiter geht.
Hatte mein Ex-Mann mich jedoch wieder, ging alles wieder von vorn los.
Dankbar bin ich immer noch meinem damaligen Gemeindeleiter der Tag und Nacht für mich da war.

Nach 19 Jahren häuslicher Gewalt, brach ich seelisch zusammen.
Ich isolierte mich vollständig und wusste, dass ich dringend da weg musste, – weit, weit weg  -.
Also bat ich Christen um Hilfe.
Doch keiner half mir. Keiner half mir.
Viele hatten wirklich gute Ausreden.

Ich bat Gott um Hilfe und er schickte mir eine Christin aus der Schweiz und meinen heutigen Ehemann. Diese beiden Menschen halfen mir, aus dieser Gewalt frei zu kommen.

Dann geschah Schreckliches, man nahm mir meine Kinder. Mein Ex-Mann erreichte es, die Kinder zugesprochen zu bekommen.
Zeugen, die ich hatte, wurden niemals gehört.

Damals war ich wirklich am Ende.

In dieser Not, lernte ich Herrn Frank Seidler kennen. Er ist Vorsitzender der EMG e. V. – Und arbeitet als Familientherapeut.

Er stand mir über Jahre bei, half mir, dass ich wieder lachen konnte, begleitete mich zu den Gerichtsverhandlungen, die über 800 km weit entfernt waren.
Nie verlangte er dafür etwas.

Er tat dies alles aus Liebe zu Jesus Christus.

Warum schreibe ich dies heute? Fast niemand half mir damals, auch nicht die Christen. Jetzt sind wieder Menschen in Not und viele Christen reden zwar über die – unmenschlichen Bedingungen, doch wenn es um konkrete Hilfe geht, sind es nur wenige. Die anderen reden sich mit irgendwelchen ausgeklügelten Begründungen heraus.

Heute las ich ein weiteres Zitat von Prof. Dr. Dr. Jan Kizilhan:

„ In der Lesart des IS sind Jesiden Teufelsanbeter<.
Mit dieser Ideologie erklärt sich deren völlig enthemmte Gewalt. In dieser Form ist so etwas nur möglich, wenn vermeintliche Ungläubige nicht als Menschen betrachtet werden. Es findet eine Entmenschlichung statt. Dann kann man mit den Opfern machen, was man will, weil es kein Mitleid mehr gibt.“

Wenn wir als Christen keine Barmherzigkeit haben, kein Mitleid mit Menschen in Not, sondern immer nur Angst, es könnte uns zu viel kosten, dann ist es schlimm um uns bestellt. Dann sind auch wir Teil der Entmenschlichung!

Aus eigenem Erleben weiß ich, wie eine Missbrauchte und misshandelte Frau sich fühlt.Ich durfte Shirin kennenlernen und mein Leid ist nichts im Vergleich. Ich wurde Zeuge des Freikaufs weiterer gequälter Frauen und Sklavinnen.

Und ich schäme mich nicht, da um eure Hilfe zu bitten.

Jeder kann helfen, wenn er nur will.

Ich bitte nicht für mich, sondern für diese Frauen.

Europäische Missionsgemeinschaft

Bündnis für Toleranz und Demokratie gegen Extremismus und Gewalt

Spenden bitte unter: EMG e.V.

Sparkasse Uecker- Randow
IBAN: DE 14 15050400 3420001818
BIC: NOLADE 21 PSW
Verwendungszweck PJ 2016-007 Rehabilittion befreiter Frauen und Mädchen aus IS- Gefangenschaft

Gelungene Integration

Die eineinhalb Wochen Wochen, die ich bei der EMG verbringen konnte waren erfüllend und bereichernd.

Was mich besonders freute, war die gelungene Integration, der geflüchteten menschen.

Da ich schon anderorts in der Flüchtlingshilfe aktiv war, interessierte mich natrülich sher, warum hier so viele strahlende Gesichter waren.

Nach anderthalbwöchiger Beobachtung durfte ich folgendes feststellen:

Zum einen geht man hier vernünftig mit diesen Menschen um.

Freundlichkeit und Liebe ist einer der Schlüssel. Man nimmt sich die Zeit, um mit den Geflüchteten die Dinge die wir so als „deutsche Ordnung“ bezeichnen würden, zusammen zu tun. Man zeigt ihnen die wirklich wichtigen Dinge.

Zusätzlich gibt man ihnen Aufgaben z. B. die Reinigung von Küche, Bad, Treppenhaus.
Dies funktioniert wunderbar und es kommt vor, dass die Menschen einen kleinen Wettstreit untereinander führen, wer denn am saubersten putzt.

Was ich aber noch wunderbarer fand, ist die Offenheit für Jesus Christus.

Im vorrigen Jahr ließen sich 38 Menschen taufen und wieder gab es 30 Bekehrungen.

Schwierige Fälle, Menschen die gerade erst angekommen sind und so traumatisiert, dass sie nicht zur Ruhe kommen, nimmt Frank Seidler sogar mit zu sich nach Hause.

Auch in so einem Fall wurde ich Zeuge, wie der Betroffene ruhiger wurde und begann Vertrauen zu entwickeln.

Was mich sehr bewegt hat war der Gottesdienst.

Lieder, die ich nur auf Deutsch kannte, waren auch ins Persische übersetzt und wurden im Wechsel gesungen.

Vor der Predigt, wurde nochmal in Arabisch und persisch die entsprechende Bibelstelle angezeigt.

Sowohl persische wie auch arabische Bibeln lagen bereit.

Und diese Dinge sind es, die Integration funktionieren lassen.

Der Satz eines Missionars, der nach Argentinien ging, fällt mir in diesem Zusammenhang ein.

„Es reicht nicht, das Evangelium zu verkündigen, du musst einer von ihnen werden.“

Die Leiden einer Mutter

Schmerz-mother-1397009_1920

Während meines Aufenthaltes bei der EMG hatte ich das große Privileg außer der ehemaligen IS-Sklavin „Shirin“, auch einen kurdischen Helfer der internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, nennen wir ihn „Jalil“ kennengelernt.
„Jalil“ kümmert sich um die vielen Flüchtlingslager im Irak und hilft Frauen und Kinder die vom IS als Sklaven gehalten werden, frei zu werden.

Im Gespräch mit ihm erfuhr ich verschiedene Schicksale.

Einen davon möchte ich mit Euch heute teilen.

Der IS nahm eine Frau, „Seve“ , mit ihren beiden Kindern gefangen.

Der IS drückte Seve den Koran in die Hand und verlangte, dass sie fünfzehn Suren auswendig lernen muss.
Arabisch ist jedoch nicht die Sprache Seves.
Sie mühte sich ab und lernte Tag und Nacht, konnte jedoch diese Suren nicht fehlerfrei aussprechen.
Der IS hackte daraufhin Seves dreijährigen Sohn,erst eine Hand, nach einer Woche die andere Hand ab.
Ohne ärztliche Versorgung ließ der IS die Frau mit ihren Kindern wieder „allein“,  mit dem Auftrag, diese Suren zu lernen und Androhung von Schlimmeren, falls Seve es wieder nicht fehlerfrei schaffen würde.
Seve lernte und versuchte alles, doch ihre Aussprache blieb fehlerhaft.
Der IS riss daraufhin ihrem dreijährigen Sohn ein Auge aus.
Wieder ließ der IS die Mutter mit ihren Kindern allein, ohne jegliche ärztliche Versorgung.
20 Tage, musste die Mutter zuschauen, bis ihr Sohn tot war.

 

Solche Grausamkeiten sind alltäglich für die gefangenen Frauen und Kinder des IS.

Als Frau und Mutter und auch als Christin blutet mir das Herz und ich weine um diese Menschen.

Wie ja manche Leser bereits wissen, hatte ich die Gelegenheit, „Shirin“, eine ehemalige Sklavin des IS, kennen zu lernen.

Ich war Zeuge der Bemühungen und der  erfolgreichen Ausführung, der Befreiung von 31  IS- Gefangenen.

Es ist mir ein dringendes Herzensanliegen, diese Frauen und Kinder aus den Klauen des IS zu befreien.

Als selbst Missbrauchte, Vergewaltigte und „Gefolterte“ (19 Jahre massive häusliche Gewalt), kann ich zumindest ein bisschen nachempfinden, wie diese Frauen sich fühlen.

Doch im Vergleich zu dem, was diese Frauen erleben war alles, was ich durchlitt, nur ein „Mückenstich“.

Dieser „Mückenstich“ führte jedoch bei mir zu einer post traumatischen Belastungsstörung, die mich in die Erwerbsunfähigkeit katapultierte.

Über den Zeitraum von 10 Jahren stand mir jedoch meine damalige Gemeinde zur Seite.
Am Ende, blieb mir jedoch nur die Flucht in ein anderes Bundesland.

An dieser Stelle möchte ich noch folgendes sagen:

„Als ich fliehen musste, bat ich Christen um Hilfe. Ich bat sowohl meinen damaligen Gemeindeleiter wie auch Christen, die ich im Internet kennengelernt hatte um Hilfe. Mein Gemeindeleiter versprach Hilfe, es ging jedoch im Trubel seiner vielfältigen Aufgaben unter, was ich ihm keinesfalls zum Vorwurf mache. Die Anderen Christen halfen mir nicht. Doch Gott erbarmte sich und sandte mir zwei Menschen, die mir halfen.
Meine Herkunftsgemeinde unterstütze mich mit etwas Geld für die Fahrkarte. Ich weiß aus schmerzlicher Erfahrung, wie hilflos sich eine Frau fühlt, die Terror erlebt. Während dieser extrem schlimmen Zeit (trotzdem nur ein Mückenstich!), lernte ich Frank Seidler, den Vorsitzenden der EMG kennen. Er bot mir direkt und konkret Hilfe an. Jahrelang begleitete  er mich , fuhr mit mir zu den Gerichtsverhandlungen und stand mir bei, ohne je auch nur einen Cent zu verlangen.
Dies tat er aus Nächstenliebe und vor allem aus Liebe zu Christus.

Es ist mir ein Herzensanliegen, diesen Frauen und Kindern zu helfen.

Darum bitte ich Euch mitzuhelfen.
Jeder kann helfen.

Deshalb bitte ich Euch um Unterstützung, denn auch wir sind von Jesus Christus freigekauft worden.

Sprüche 3,  27 Wenn jemand deine Unterstützung braucht und du ihm helfen kannst, dann weigere dich nicht. (HfA).

 

Spenden bitte unter: EMG e.V.

Sparkasse Uecker- Randow
IBAN: DE 14 15050400 3420001818
BIC: NOLADE 21 PSW
Verwendungszweck PJ 2016-007

Bündnis für Toleranz gegen Extremismus und Gewalt

Kurzes Interview……

Zu meiner großen Freude und Bereicherung durfte ich die letzten eineinhalb Wochen als ehrenamtliche Mitarbeiterin, bei der Europäischen Missions Gemeinschaft kurz EMG mithelfen.

In diesem Rahmen, lernte ich auch die ehemalige IS- Sklavin Shirin kennen.

Es war ein außergewöhnliches Erlebnis der EMG bei ihren Arbeiten zuzuschauen und mithelfen zu können.

Hier nun ein kurzes Interview, dass ich mit dem Vorsitzenden der EMG, Herrn Frank Seidler führte. Um euch das lesen zu erleichtern werde ich meine Fragen „kursiv“ darstellen und Herrn Seidlers Antworten in einer anderen Farbe anzeigen.

Ich: Ich war sehr überwältigt von den vielen Bereichen und Ländern bei denen Ihr so großartig unterstützt. Seit wann gibt es Euch denn?

Frank Seidler: Die EMG gibt es erst seit gut 10 Jahren. Es gibt 10 Dienstbereiche und im Durchschnitt wöchentlich ein neues Projekt. Diese Projekte kreieren wir nicht selbst, sondern werden um Unterstützung gebeten.

Ich: Was mich am meisten überwältigt hat, ist Eure Arbeit mit den geflüchteten Menschen und natürlich der Freikauf der IS-Sklaven. Was hat euch bewegt gerade dort tätig zu werden?

Frank Seidler: Ich bin im Dezember letzten Jahres eingeladen worden den vertriebenen Christen in den Nord-Irakischen Flüchtlingslagern zu helfen. Bei diesem zweiwöchigen Aufenthalt, hatte ich Gelegenheit, das enorme Ausmaß, des Elends kennen zu lernen, das seit der Ausbreitung des IS, über die Bewohner dieser Region hereingebrochen ist.

Unter vielen Anfragen war auch die, ob wir uns der verschleppten kurdischen Frauen Mädchen annehmen können.

Genau das Schicksal dieser Frauen, brannte schon vorher in den Herzen, des Missionsvorstandes.

Ich: Ich habe schon von vielen Missionswerken gehört, aber es war völlig neu für mich, dass man sogar ein hohes Darlehen aufnimmt um Menschen zu helfen. Warum habt Ihr das getan?

Frank Seidler: Manche unserer Projekte sind so unaufschiebbar, dass wir bereits in der Vergangenheit, Überbrückungsweise auf diese Form der Unterstützung, durch bereitwillige Christen angewiesen waren, die einerseits zwar nicht in der Lage waren größere Beträge zu spenden, andererseits ausreichendes Vertrauen besaßen, dem Missionswerk Teile ihrer Rücklagen zur Verfügung zu stellen.

So war es auch in diesem Fall, als im letzten Monat die Anfrage unser irakischen Partner an uns herangetragen wurde, ob wir beim Freikauf von über 30 IS-Sklaven helfen könnten.

Praktisch bei fast allen Stiftungen, Organisationen und staatlichen Stellen überwiegen in solchen Fällen die Bedenken, dass die Gelder in die Hände der Verbrecher fließen und dort neues Unheil ausrichten.

Wir denken an dieser Stelle von zwei anderen Gesichtspunkten aus: Gott hat uns freigekauft aus dem Machtbereich des Bösen, durch das teuerste, was er hatte, seinen eingeborenen Sohn, Jesus Christus. Damit erweist er uns seine Liebe, auch wenn diese Kostbarkeit bis zum heutigen Tag verschmäht und missbraucht wird.

Zum anderen, fast überall auf der (westlichen Welt), war man vor einigen Jahren beeindruckt über „Schindlers Liste“. Heute, wo wir alle die Gelegenheit hätten, mit vergleichbarem Einsatz, Menschen unserer Zeit zu retten, überwiegen die Bedenken.

Wer lässt sich nicht länger abhalten, der Vernichtung überlassene Menschen konkret und real zu retten. Noch fehlen zum Ausgleich der entstandenen Kosten für die erste Gruppe der befreiten Gefangenen ca. 40000,-€.

Diese Woche erreichte uns die Nachricht, das weitere neun in Mossul versteckte, gerettet werden können. Wir hatten letzte Woche die Gelegenheit „Shirin“ die 19-jährige Verfasserin des erschütternden Berichtes „Ich bleibe eine Tochter des Lichts“ zu Gast zu haben.

Brauchst du Beweise? Lies!

An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich bei Herrn Frank Seidler für dieses kurze Interview.

12782207_1043340282404678_1210285304_n

Es ist mir ein Herzensanliegen, dass diesen Gefangenen geholfen wird.

Ich bitte euch darum zu helfen. Jeder wirklich jeder kann helfen.

Sprüche 3,  27 Wenn jemand deine Unterstützung braucht und du ihm helfen kannst, dann weigere dich nicht. (HfA).

Spenden bitte unter: EMG e.V.

Sparkasse Uecker- Randow
IBAN: DE 14 15050400 3420001818
BIC: NOLADE 21 PSW
Verwendungszweck PJ 2016-007

Video zu dem Thema

Interview: Befreiung IS Sklaven

Europäische Missionsgemeinschaft

Bündnis für Toleranz gegen Extremismus und Gewalt