Barmherzigkeit

Ginge es bei der Nachfolge um Dein oder mein Wohlbefinden, ja dann hätten viele wirklichen Grund so ablehnend Menschen gegenüber zu sein, die sich hierher flüchten z. B. Frauen und Mädchen die schon als Kinder verheiratet wurden.
Wozu sollte ich auch meine Zeit opfern, da genieße ich doch besser das bisschen Freizeit das ich habe.

Es geht aber NICHT um das Wohlbefinden und um Party feiern. Es geht NICHT ums Hände heben und mal einen anständigen Lobpreis zu machen, bei dem alle sowas von verklärten und guten Gefühlen entwickeln.

Denn es geht überhaupt NICHT um unsere Gefühle.

Es geht um Liebe und Barmherzigkeit.

All  unser Hände heben, knien und Hände falten – Sonntags- zu Heilungsevents- zu Konferenzen – nützt NICHTS, wenn es darauf beschränkt bleibt.

Wenn uns die Liebe und Barmherzigkeit fehlt sind wir nur ein tönernes Erz.

Wissen wir denn nicht, dass Nachfolge auch die Bereitschaft der Charakteränderung und des Lebensstils bedeutet? Das Sterben des Egoismus-es.  Eben weil der Mensch NICHT gut ist?

Auszug aus 1. Mose 8, (Mittelteil) 21

denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf.

 

„Wer sein Leben behalten will, der wird es verlieren.“ sagt Jesus in Lukas 9, 24 und Matthäus 16, 25

Im Kontext: Lukas 9

23 Da sprach er zu ihnen allen: Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. 24 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s erhalten. 25 Und welchen Nutzen hätte der Mensch, ob er die ganze Welt gewönne, und verlöre sich selbst oder beschädigte sich selbst?…

Bei der Nachfolge geht es nicht um UNSER Wohlbefinden, wäre das so dann gäbe es keine Märtyrer und dann wären weder die Jünger noch viele andere Nachfolger eines grausamen Todes gestorben.

Die Jünger und viele die durch sie zum Glauben kamen wussten dies, es ist und war nie ein Geheimnis, dass Nachfolger um ihres Glaubens willen verfolgt werden.

Was ist los? Wir schreien nach Erweckung.

Erweckung beginnt und begann aber immer nur dann wenn die Gemeinde Buße tat und umkehrte, oft unter Tränen.

Erweckung beginnt in jedem Einzelnen von uns.

Erweckung bedeutet Hingabe- ALLES IHM HINGEBEN

Das bedeutet Verlust der Sicherheit/en

Durch die ganze Bibel hindurch lesen wir davon, manche Menschen gingen nach der Aufforderung Gottes los z. B. Abraham.

Doch Abraham war ein barmherziger Mann, er versuchte Menschenleben zu retten. 1. Mose 26 – 33

Andere wurden durch Gewalt weggebracht, z. B. Josef. Doch Josef wurde zu einem barmherzigen Mann, der trotz der seinen Brüdern vergab. 1. Mose Kapitel 37 – 50

Sie verließen ihr Haus, ihr Land.

Natürlich gab es auch Menschen die in ihren Städten blieben um dort Gemeinde zu bauen. Aber auch da lesen wir von der Aufgabe ihrer Sicherheiten. Sie verkauften alles und teilten das miteinander – lebten in größerer Gemeinschaft.

Weg vom ICH – hin zum WIR

Weg von der Eigensucht – Hin zur Nächstenliebe und Barmherzigkeit.

Und das inmitten Andersgläubiger und Verfolgung.

Uns hier in Deutschland geht es gut, wir werden NICHT verfolgt, wir sind reich.

Selbst der Ärmste hier kann sich ohne Kosten medizinisch versorgen lassen. Jeder kann sich Essen kaufen und würden die Menschen eine Bereitschaft zum teilen haben, hätte jeder genügend zu essen.
Und das Kümmern um die Armen wäre nicht der Job unserer Politiker, jedenfalls nicht allein, es wäre der Job der Gemeinde Jesu, unser aller Job also.

Was sagt uns Gott zu dem Umgang mit anderen Menschen?

Mt. 22,39 

Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Mk. 12,31 

Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

Lk.  10,27 

Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst.

2. Mo 22,20 
Einen Fremdling sollst du nicht bedrücken und bedrängen; denn ihr seid auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen.
2. Mo 23,9 
Einen Fremdling sollst du nicht bedrängen; denn ihr wisst um der Fremdlinge Herz, weil ihr auch Fremdlinge in Ägyptenland gewesen seid.
3. Mo 19,33 
Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken.
3. Mo 23,22 
Wenn ihr aber die Ernte eures Landes einbringt, sollt ihr nicht alles bis an die Ecken des Feldes abschneiden, auch nicht Nachlese halten, sondern sollt es den Armen und Fremdlingen lassen. Ich bin der Herr, euer Gott.
3. Mo 25,35 
Wenn dein Bruder neben dir verarmt und sich nicht mehr halten kann, so sollst du dich seiner annehmen wie eines Fremdlings oder Beisassen, dass er neben dir leben könne;
4. Mo 15,15 
Für die ganze Gemeinde gelte nur eine Satzung, für euch wie auch für die Fremdlinge. Eine ewige Satzung soll das sein für eure Nachkommen, dass vor dem Herrn der Fremdling sei wie ihr.
5. Mo 10,18 
und schafft Recht den Waisen und Witwen und hat die Fremdlinge lieb, dass er ihnen Speise und Kleider gibt.
5. Mo 23,8 
Den Edomiter sollst du nicht verabscheuen; er ist dein Bruder. Den Ägypter sollst du auch nicht verabscheuen; denn du bist ein Fremdling in seinem Lande gewesen.
5. Mo 26,13 
Und du sollst sprechen vor dem Herrn, deinem Gott: Ich hab aus meinem Hause gebracht, was geheiligt ist, und hab’s gegeben den Leviten, den Fremdlingen, den Waisen und den Witwen ganz nach deinem Gebot, das du mir geboten hast. Ich habe deine Gebote nicht übertreten noch vergessen.

 

Jer 22,3 

So spricht der Herr: Schafft Recht und Gerechtigkeit und errettet den Beraubten von des Frevlers Hand und bedrängt nicht die Fremdlinge, Waisen undWitwen und tut niemand Gewalt an und vergießt kein unschuldiges Blut an dieser Stätte.

Mal 3,5 
Und ich will zu euch kommen zum Gericht und will ein schneller Zeuge sein gegen die Zauberer, Ehebrecher, Meineidigen und gegen die, die Gewalt und Unrecht tun den Tagelöhnern, Witwen und Waisen und die den Fremdling drücken und mich nicht fürchten, spricht der Herr Zebaoth.
Mk 12,40 
sie fressen die Häuser der Witwen und verrichten zum Schein lange Gebete. Die werden ein umso härteres Urteil empfangen.
3. Mo 19,18 
Du sollst dich nicht rächen noch Zorn bewahren gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der Herr.
Röm. 13,9 
Denn was da gesagt ist: »Du sollst nicht ehebrechen; du sollst nicht töten; du sollst nicht stehlen; du sollst nicht begehren«, und was da sonst an Geboten ist, das wird in diesem Wort zusammengefasst: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Jak 2,8 
Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht;
Jak 2, 14 – 17
14 Was hilft’s, Brüder und Schwestern, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann denn der Glaube ihn selig machen?
15 Wenn ein Bruder oder eine Schwester nackt ist und Mangel hat an täglicher Nahrung
16 und jemand unter euch spricht zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gebt ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat – was hilft ihnen das?
17 So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.
Jak 1, 27
27 Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott, dem Vater, ist der: die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen und sich selbst von der Welt unbefleckt halten.
Epheser 4, 22
22 Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet.
23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn
24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.
25 Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind.
Darum liebe Geschwister geht es nicht um unser Wohlbefinden, sondern darum Barmherzigkeit zu leben.
Gottes reichen Segen wünsche ich Euch
Daniela

 

 

Wenn wir bedient werden

Liebe Freunde, heute möchte ich Euch etwas über Sünde und dem Bedienen von Sünde erzählen.

Dazu ist es erforderlich die Vorgeschichte zu erzählen.

Während einer Zeit, in der es mir wirklich sehr schlecht ging, klingelte mein Telefon und eine Frau namens Susanne (Name geändert) war dran.
Sie erzählte mir, dass ein christlicher Therapeut, an den ich mich damals gewendet hatte, sie gebeten habe, mal nach mir zu schauen, weil sie in meiner Nähe wohnte.

So traf ich mich mit Susanne und sie fuhr mit mir zu dem christlichen Therapeuten.

Auch sie lebte zu diesem Zeitpunkt in Scheidung.

Um ehrlich zu sein, hatte ich schon bei der ersten Begegnung Bauchschmerzen, und zwar die Art Bauchschmerzen, die ich bekomme wenn mich der Heilige Geist warnt.
Aus falsch verstandenen, in diesem Fall, religiösen Gründen, „man darf doch Geschwister nicht meiden….“, traf ich mich doch hin und wieder mit ihr.

Inzwischen hatte sie sich einen richtig REICHEN Mann geangelt, der, meistens für drei Monate fern von ihr arbeitete, dann eine Woche oder zwei bei ihr zuhause war um dann wieder für drei bis vier Monate zu arbeiten.
Ich hatte auch einen Freund, der jedoch mittellos war. Susanne bedrängte mich meinen damaligen Freund (heutigen Ehemann zu verlassen), ich erklärte ihr, dass das für mich nicht in Frage käme, da ich meinen heutigen Mann liebe.
Sie hörte nicht auf mich zu bedrängen: „Du bist doch eine Frau und Gott will sicher, dass du einen Mann hast, der dich versorgt.“

Wenn ich sie fragte, ob sie ihren Freund liebe, meinte sie „Nein, aber er versorgt mich und ich kann mir vieles kaufen was ich will.
Ich erklärte ihr, dass das nicht der Lebensstil oder die Art ist, wie ich leben möchte.

Sie wurde immer ungehaltener und verletzender, weil ich ihrem „guten Rat“ nicht nachgab.
Ich fand Arbeit und fuhr täglich mit dem Bus zur Arbeit und zurück. Natürlich war meine Arbeit nicht gut genug und ich solle mir doch endlich einen Mann suchen, der reich ist und mich versorgt.

Eines Tages bat sie mich, ihr beim aussuchen des Hochzeitskleid zu helfen, natürlich erklärte ich mich bereit ihr zu helfen.
Sie holte mich mit ihrem Auto ab und wir fuhren in eine Stadt, die 43 km entfernt lag.
Wir fanden nichts passendes und so, bat ich darum mich wieder nach Hause zu bringen.
Wir stiegen in ihr Auto und sie fuhr zu sich nach Hause. Dort waren zwei große Schäferhunde die sehr aggressiv bellten. Bei einem dieser Hunde war ich mir sicher, dass er mich beißen würde, darum weigerte ich mich das Grundstück zu betreten.
Susanne meinte, sie wäre mit Absicht zu ihr nach Hause gefahren, weil ich meine Angst vor großen Hunden jetzt zu überwinden habe. Ich betrat das Grundstück nicht, sie meinte dann, dann müsse ich eben zwei Stunden warten. Leicht sauer und verletzt jedoch nicht gewillt mich von dem einen sehr aggressiven Hund beißen zu lassen, blieb ich vorm Tor stehen. Nach ungefähr 15 Minuten kam Susanne aus dem Haus und erklärte sich bereit beide Hunde erst einmal in den Zwinger zu tun. Nachdem sie dies getan hatte, betrat ich das Grundstück. Sie zeigte mir das Anwesen, den Swimmingpool und auch das ganze Haus.
Dann fragte sie mich ob sie einen der Hunde rauslassen könnte, ich entschied mich für den Hund von dem ich wusste, dass er nicht aggressiv ist. Dieser Hund kam zu mir schnüffele und ließ sich auch streicheln.
Danach erklärte sie mir, dass wir dringend ein Auto brauchen und sie sich bei ihrem Freund dafür verwenden wolle, dass er uns eines kauft.
Das wollte ich so nicht, aber sie ließ nicht locker.

Wenige Wochen später rief sie an und erklärte mir, dass sie ein Auto für uns hätten, aber mein heutiger Mann und ich lehnten ab. Da war dann richtig was los, wie undankbar wir wären usw.

Hier war dann der Punkt erreicht an dem ich einen Schluss-Strich (erstmal ) setzte.

Jahre später trafen wir uns wieder und besuchten sogar ein paarmal eine Gemeinde, die ich durch Susanne kennen lernte.

Soweit die Vorgeschichte:

Durch meine ehrenamtliche Arbeit lerne ich auch viele andere Christen kennen, so auch ein Ehepaar, dass sich auch für den Dienst der Armen einsetzt.
Da sie in einem Abstinenz-Verein sind, haben beide unterschrieben keinen Alkohol zu trinken.
ACHTUNG: Alkohol ist Christen nicht verboten, aber ein Abstinenzverein kümmert sich um Alkoholiker und Suchtkranke. Wer solch einen Dienst tut und Mitglied sein will, trifft auch wieder freiwillig diese Entscheidung und macht dies auch mit Gott fest.
Dies ist wie ein Gelübde, dass man Gott gibt.

Dieses Ehepaar wurde immer unzufriedener. Immer mehr Gedanken über die Altersversorgung oder wie finanziert man dies und das nahmen Raum in ihrem Leben ein.
Anstatt sich auf Gott zu verlassen wurde immer mehr der Wunsch groß, dass Leben doch richtig genießen zu können.
Das sie das Leben nicht genießen konnten lag am mangelndem Gottvertrauen aber auch an ihren selbstsüchtigen Wünschen.
So fuhren sie im Urlaub zu Susanne und sie bestätigte ihnen, wie richtig es doch sei, das Leben zu genießen. Susanne bot ihnen Wein an und sie sagten „Nein!“ wir möchten keinen, weil wir keinen Alkohol trinken.
„Ach, ihr seid doch im Urlaub, ihr seid nicht in eurem Verein:“ meinte sie und verführte beide zum Alkohol trinken.

Wie bereits gesagt. Alkohol ist nicht verboten, aber wenn man ein Gelübde macht vor Gott sollen wir dies nicht brechen.

Nachdem Urlaub des Ehepaares geschah dann folgendes.
Durch einen Witz den ich bei Facebook machte, griff mich Susanne wieder verbal an.

Ihr Mann den sie heiratete war inzwischen nicht mehr so reich und so hat sie sich jetzt selbstständig gemacht und putzt jetzt Bungalows und Ferienhäuser. Sie selbst leidet inzwischen unter Rheuma und arbeitet 7 Tage in der Woche.
Mich bezeichnet sie als Sozialschmarotzerin.

Bei einem Gebetstreffen war auch die junge Frau, die mit ihrem Mann zusammen bei Susanne im Urlaub war. Der Heilige Geist überführte sie und weinend tat sie Buße über viele Dinge.

 

Was können wir daraus lernen?

Die Art von Susanne ist auch eine Art wie die alte Schlange, Satan Menschen benutzt um uns auf eine falsche Spur zu bringen. Indem sie uns bedient und unsere falschen Gedanken gut heißt.
Dann setzt sie zum „Todesstoß“ an und verführt uns die Sünde zu tun.

Deshalb mein Rat, lasst eure Herzen beschneiden, erneuert eure Gedanken und erfüllt eure Gelübde.

Gottes reichen Segen wünscht euch

Daniela

 

 

 

 

 

 

Abgestürzt!

Am Sonntag gab eine Schwester im Glauben, Zeugnis über ihr besonderes Erlebnis mit Gott.

Schon längere Zeit, war ich unzufrieden. Ich wollte immer öfter, allein sein, irgendwo wo mich keiner finden kann und unerreichbar.

In diesem Zustand fuhr ich, zusammen mit meinem Mann, in Urlaub.
Während der Fahr fiel mir ein Nummernschild ins Auge __-PS-121.
Dies war ungewöhnlich, denn normalerweise achte ich nicht auf Nummernschilder.
Ich freute mich und dachte dieser Hinweis auf Psalm 121 wäre für eine meiner Freundinnen.

Nach wenigen Tagen, an unserem Urlaubsort in den Bergen, bekamen mein Mann und ich einen großen Streit. Ich lief einfach davon und ging spazieren. Auf einer Anhöhe stand eine Bank auf die ich mich setzte.
Ich hatte einen wunderschönen Ausblick ins Tal, ich konnte die Menschen sehen und freute mich, dass mich keiner sah.
Ich freute mich, dass ich allein war, mich keiner finden konnte und fühlte mich unerreichbar.
Nach zwei Stunden wurde es mir jedoch zu kühl und ich stieg wieder hinab und ging in die Pension zurück.

In der Nacht, hatte ich einen merkwürdigen Traum, ich saß in einer Schule- jedoch nicht im Klassenzimmer sondern im Treppenhaus auf einer Treppenstufe. Dann wurde ich in das Zimmer des Schulleiters gerufen. Ich setzte mich ihm gegenüber auf den Stuhl und wachte auf.

Ich freute mich darüber aufgewacht zu sein, BEVOR ich vor dem Direktor, Rede und Antwort stehen musste.

Am nächsten Tag, ging ich wieder alleine spazieren. Wieder wanderte ich in die Berge hinein. Ich verirrte mich und lief trotzdem weiter unter mir eine Schlucht mit einem kleinen Bachbett. Ich verlor den halt und stürzte über 10 Meter in die Schlucht hinab.

Ich spürte wie mein Hinterkopf aufschlug- Plötzlich hörte ich eine Stimme, die mir in kurzen aber sehr prägnanten Sätzen den Befehl gab, nicht ohnmächtig zu werden. Aufzustehen und aus dem Wasser an Land zu gehen. Ich stand auf und suchte mir einen großen Stein auf den ich mich setzen konnte.

Als ich mich etwas gesammelt hatte und mich umblickte, erkannte ich, dass ich von hier nicht wegkommen konnte.

Gott gab mir was ich mir gewünscht hatte.

Ich war allein, niemand konnte mich finden, unerreichbar.

Gott erinnerte mich an den Psalm 121,

1 Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher wird meine Hilfe kommen? 2 Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. 3 Er wird nicht zulassen, dass dein Fuß wanke. Dein Hüter schlummert nicht. 4 Siehe, nicht schlummert und nicht schläft der Hüter Israels. 5 Der HERR ist dein Hüter, der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand. 6 Am Tag wird die Sonne dich nicht stechen, der Mond nicht bei Nacht. 7 Der HERR wird dich behüten vor allem Unheil, er wird dein Leben1 behüten. 8 Der HERR wird deinen Ausgang und deinen Eingang behüten von nun an bis in Ewigkeit.

Ich saß mitten in einer Schlucht und meine Augen schauten auf die Berge um mich her.

Das zweite, was mir klar wurde, war, dass ich jetzt in SEINEM Büro saß und IHM zuhören sollte.

Ich erlebte Gottes Herrlichkeit und Gottes Macht- dass ER wenn er es hätte wollen- mein Leben mit einer Handbewegung auslöschen könnte.

So hörte ich IHM zu und er ließ mich seine Herrlichkeit sehen.
Es war eine sternenklare Nacht bei 5 Grad Celsius und am Berg war ein kleiner Wasserfall- dieser wurde in gleißendes helles Licht getaucht. Der Bach zu meinen Füßen wurde golden. Es war so wunderschön.

So begann ich Lobpreis zu machen und Gott lehrte mich meinen Blick und mein Leben wieder vollkommen auf IHN auszurichten.
Ich sah den Helikopter der auf der Suche nach mir war, zweimal an mir vorbeifliegen, doch die Bergretter sahen mich nicht.

Ich blieb allein, niemand konnte mich finden, unerreichbar.

Gott sagte mir auch, was ich tun sollte um nicht auszukühlen.

Plötzlich sah ich kleine Lichter an den Felsen.
Ich hatte Angst, denn ich wusste nicht was das war. Und so sprach ich laut zu diesen Lichtern, dass sie mir nichts tun sollen, dass sie wie auch ich Geschöpfe Gottes seien und ich auch ihnen nichts tun will.

Die ganze Nacht verbrachte ich mit Gott, ihm zuhörend und mit ihm redend.

Am nächsten Morgen dachte ich, dass ich nicht noch einen Tag und eine Nacht überstehen könnte, aber ich vertraute Gott vollkommen.
Ob ich stürbe oder lebe ich bin sicher in seiner Hand.

Wenige Minuten nach diesem „Gebet“ kam der Helikopter angeflogen- genau auf mich zu.

Einer meiner Wünsche, war es einmal im Leben mit einem Ballon oder Helikopter zu fliegen. Und zwar außen hängend. Und genauso wurde ich gerettet und flog mit einem Retter am Seil über das ganze Tal. Das war so wunderschön.

Als wir landeten standen dort über 100 Menschen, die mich die ganze Nacht gesucht hatten.

Dieses Zeugnis gebe ich Gott zur Ehre.

 

Soweit das Zeugnis, dass eine Schwester gestern im Gottesdienst gab.

Auch ich habe „Züchtigung“ Gottes erlebt und auch mich hat dies vollkommen verändert.

Denn es ist Charakter ändernd, und Lebens bringend.

Gott sei ALLE EHRE, RUHM und LOB.

 

Ich wünsche Euch allen Gottes reichen Segen.

 

 

Alle Menschen sind gleich……..

Ich habe lange überlegt ob ich diese Erlebnisse niederschreiben soll. Zum Schutz meiner ehemaligen Kollegen habe ich lange in der Öffentlichkeit geschwiegen, aber ich habe nun seit sehr langer Zeit, über den Zustand der Flüchtlingshilfe für Afghanen Trauer.
Ein Artikel den ich aber gerade bei Spiegel online las, brachte mich letztendlich dazu dies zu tun.

Afghaninnen in Deutschland

Inzwischen haben wir was Flüchtlinge betrifft eine gespaltene Gesellschaft.
Dazu zähle ich jetzt auch diejenigen, die Flüchtlinge generell ablehnen. Aber davon will ich erst am Ende des Beitrags noch etwas sagen.

Als ich zur Flüchtlingshilfe kam, war mir klar, dass es das ist, was Gott von mir wollte.
Allerdings war ich da definitiv am falschen Ort!
Es ist mir vollkommen klar, dass ich heute (mehr als sonst) Menschen auf den Schlips trete.
Aber da ja so viele versuchen Menschen aus Afghanistan wieder abzuschieben und ich täglich mit genau diesen Menschen, die derart traumatisches erlebt haben, dass ich nur noch weinen mögen würde, arbeite, ist es nun an der Zeit mein Schweigen zu brechen!

Bei der Flüchtlingshilfe der Stadt, in der ich wohne lief alles recht gut an. Alle waren motiviert- jedenfalls die Ehrenamtlichen. Das CJD heimste das Geld ein und tat—– so gut wie nichts! Wirklich Engagierte mussten alles stemmen.
Damals waren die paar Flüchtlinge aus Albanien und Mazedonien, Menschen die sich wirklich bemühten. Dann kam es zu der ersten Abschiebung.

Dann kamen die Menschen aus Syrien und aus Afghanistan.
Die Menschen aus Syrien waren in einem Bildungszentrum untergebracht, die Menschen aus Afghanistan in einem „Internat“.
Die Menschen aus Syrien: hatten eine extra Betreuung und 99 % der Ehrenamtlichen gingen zu ihnen um Nachhilfeunterricht zu geben, nach ihrem vier Stündigen Deutschkurs und um ihnen auch bei anderen Dingen behilflich zu sein. Es wurde viel gefeiert.
Die Menschen aus Afghanistan hatten NICHTS dergleichen. Menschen aus Afghanistan bekommen nämlich ohne Anerkennung keinen Integrationskurs. Sie bekamen von zwei Menschen dreimal die Woche je eine Stunde (ehrenamtlich) Deutschunterricht. Als meine Kollegin in ihren mehr als verdienten Urlaub ging kam dieser zuerst nur noch von mir.
Dringend bat ich um Unterstützung, seitens der anderen Ehrenamtlichen, aber …………

Erst als eine schwangere Frau fast gestorben wäre (weil sich ja keiner kümmerte und am wenigsten das CJD) versprach man, daran etwas zu ändern…

Selbst in der Flüchtlingshilfe der Stadt, in der ich wohne, hatte sich ein zwei Klassensystem breitgemacht- Klar bei den Syrern wurde gefeiert und es ging einem sicher mental besser- da die Syrer ja NICHT abgeschoben werden, während bei den Afghanen ja keiner weiß, was wird.

Nach kurzer Zeit vertraute mir die Frau aus Afghanistan an, dass ihr Mann sie geschlagen hätte. Wer jetzt aber denkt ‚ganz klar Islam‘, liegt im Irrtum.

Das Problem war ein gänzlich anderes. Der Mann hatte in Afghanistan Arbeit und wurde krank, deshalb schickte er einen seiner Söhne auf die Arbeit. Die Taliban kam und verübte einen Bombenanschlag und der Sohn, der genau dort arbeitete, kam dabei um. So flohen sie mit ihrem anderen Sohn nach Deutschland.

Die Mutter machte ihren Mann für den Tod des Sohnes verantwortlich. Der Mann, der selbst trauerte, musste oft auf dem Gang des Internats schlafen, Sie, durch das Trauma gestört, zerbrach öfter mal das Geschirr.

Eltern können sicher ermessen, was sie bei dem Verlust ihres Kindes erleiden würden.

Das CJD kümmerte sich nicht um die angespannte Situation. Durch den Tipp eines Pastors ging ich zu einer Beratungsstelle für häusliche Gewalt, die aber aufgrund des fehlenden Übersetzers nichts tun konnte.
Gott erinnerte mich an Frank Seidler (dem Leiter der EMG) und ich rief ihn an.

„Hast du jemand der Farsi übersetzen kann?“ fragte ich ihn und er erklärte mir, dass seine Übersetzerin Farsi spräche. So vermittelte ich einen telefonischen Kontakt.

Herr Seidler ist Therapeut und es wäre der Familie sicher zu helfen gewesen, aber man warf mir Knüppel zwischen die Beine. Keiner HALF!

Allein gelassen, verließ ich die „Wir sind ja so Toll“ Flüchtlingshelfer-Gruppe.

Da bat mich eine Schweizer Freundin um Hilfe und so kam ich zu meiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei der EMG.

Hier werde ich mit vielen Schicksalen konfrontiert, aber HIER wird auch geholfen.

Bei der afghanischen Familie begann sich alles nur zu verschlechtern und endete mit einer Messerattacke des Sohnes auf einen anderen Flüchtling. Das alles wäre zu vermeiden gewesen, aber das wollte wohl niemand.

Warum erzähl ich das nun alles, weil sich oft alles „nur“ um die Syrer dreht. Die Menschen aus Afghanistan sind oft hier nicht gewollt. Weder von der Politik, noch von so mancher Flüchtlingshelfer-Gruppe.

Jetzt erleben wir auch eine große Erweckung und viele Menschen, gerade auch aus dem Iran und aus Afghanistan bekehren sich ernsthaft zu Christus.

Und wer glaubt sie täten dies, weil sie hierbleiben wollen, der irrt sich. Diese Menschen riskieren nämlich ihr Leben, weil sie das Evangelium weiter sagen. 

Überfall auf Christen

Das erleben viele Gemeinden in GANZ Deutschland!!!

Und soll ich euch was sagen? Jetzt fangen in manchen Gemeinden an, Deutsche die Gemeinde zu verlassen, weil sie nicht zusammen mit Ausländern sein wollen.
Und sie glauben auch noch, Christen zu sein.

Man darf nicht nur den Leuten helfen, die von den Medien favorisiert werden, sondern man darf auch die nicht vergessen, die AUCH wirklich Hilfe brauchen.

Ich habe es nicht. Deswegen bin ich jetzt hier.

Gerade Menschen aus Afghanistan, dem Iran und auch aus dem Irak brauchen unsere Hilfe.

Nicht unsere Ablehnung!

 

 

 

Prof. Grzimek und die Schöpfung

Als ich ein Kind war sahen meine Eltern ab und zu „Ein Platz für Tiere“ im Fernsehen.

So war mir der Name Grzimek ein Begriff, wirklich interessiert hat mich die Sendung als Kind jedoch nicht.

Da ich sehr selten zum Fernsehschauen komme, schau ich ab und zu mal in die Mediatheken ob vielleicht etwas zu finden ist was mich dann doch mal interessiert und da stieß ich auf den Film „Grzimek“, dabei sind mir einige Dinge aufgefallen.

Unabhängig davon, ob Prof. Grzimek jetzt ein sympathischer Mensch gewesen ist, wird doch klar, dass er und auch sein Sohn Michael Grzimek alles an Kraft, Ausdauer und auch Mut einsetzte um die Schöpfung zu schützen.

In „Serengeti darf nicht sterben!“ fällt der Satz aus 1. Mose 1, 28:

Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, und füllt die Erde, und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf der Erde regen!

Grzimek fügt einen Satz hinzu: „Aber nicht um sie zu zerstören“

Prof. Grzimek gehörte eher nicht zu den gläubigen Menschen, er hat dennoch erkannt, dass die Schöpfung zu schützen ist.

Sein Fokus lag auf die Art-Erhaltung bedrohter Tiere und er setze alles ein um den Tieren ihren Lebensraum zu erhalten und zu erweitern.

Er macht aufmerksam wie abscheulich Tiere gehalten (Legebatterien) und getötet werden (Abschlachten von Robben).

Sein Sohn Michael unterstütze ihn in diesem Kampf die Tiere zu schützen. Michael Grzimek verlor sein Leben beim Dreh des Filmes Serengeti darf nicht sterben.

Warum schreib ich das alles?

Zum einen weil mir dieser Film, einmal mehr, bewusst machte, wie wahr doch der Satz den Jesus sagte

 

Lukas 6.45:“ Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor, und der böse bringt aus dem bösen das Böse hervor; denn aus der Fülle des Herzens redet sein Mund.

Grzimeks Herz war voll mit Erbarmen und Liebe für die Tierwelt. Er redete drüber und tat alles um zu helfen und zu schützen.

Um wie viel mehr sollte unser Herz voller Liebe Gott gegenüber sein.
Dem gegenüber, der Mensch wurde um am Kreuz für unsere (Deine und meine) Schuld am Kreuz zu sterben.
Bestimmt dies unser Reden und Handeln?

Sind wir bereit mit all unserer Kraft und all unserem Sein unserem Gott zu dienen?

Haben wir nicht einen Auftrag seine Liebe den Menschen zu bringen?
Sollen wir sein Reich bauen mit all unseren Gaben und Talenten?
Setzen wir uns dafür ein?

Was bestimmt unseren Alltag?

Sicher können wir NICHT aus eigener Kraft irgendetwas ändern.
Dafür gibt uns Gott selbst die Kraft. Sein Heiliger Geist führt uns in seinen Willen und in die Werke, die er zuvor bereitet hat.

 

Eph. 2, 10 Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

Wir haben die Freiheit und zu entscheiden ob wir uns von Gott gebrauchen lassen und er die oberste Priorität in unserem Leben hat.
Dann wird unser Mund übergehen den wir sind mit IHM gefüllt und unser Leben dreht sich um seinen Willen.

Dann setzen wir uns mit aller Kraft fürs Evangelium so ein, wie ein Prof. Grzimek es für die Tiere tat.

 

wünsche Euch

Gottes reichen Segen

 

Daniela

Vater unser…..

Das Vaterunser

Das Grundgebet der gesamten Christenheit

Vater unser im Himmel
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

 

Das Vater unser hat, jedenfalls hoffe ich das, eine tiefe Bedeutung für uns.

Aber für mich ist es noch mehr.

Jesus selbst lehrte uns es zu beten.

Es bedeutet für mich jedoch auch in diesem Gebet, dass wir sprechen einen Auftrag.

Welchen Auftrag? mögt ihr jetzt fragen.

Im ernsthaften beten dieses Gebetes, überprüfe ich auch den Willen Gottes.

Dein Reich komme

Was sagt mir Gott wie dieses Reich kommt oder besser gesagt was ist der Auftrag Gottes an mich?

Der Auftag Jesu ist:

Markus 16,
15 Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!
16 Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden
17 Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen5 reden;
18 werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.
19 Der Herr wurde nun, nachdem er mit ihnen geredet hatte, in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes.
20 Jene aber zogen aus und predigten überall, während der Herr mitwirkte und das Wort durch die darauf folgenden Zeichen bestätigte.

leben ich das? Tue ich etwas dafür? Bin ich bereit meine Bitten mit den Taten zu unterstützen, die er von mir möchte?
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Was ist denn sein Wille und wie weit folge ich seinem Willen?
Sein Wille ist es, dass Menschen zu ihm finden um gerettet zu werden.
1. Timotheus 2,
Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen,
für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit1 und Ehrbarkeit.
Dies ist gut und angenehm vor unserem Retter-Gott,
welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
was ist noch sein Wille?
Jesaja 58,
6 Ist nicht vielmehr das ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Ungerechte Fesseln zu lösen, die Knoten des Joches zu öffnen, gewalttätig Behandelte als Freie zu entlassen und dass ihr jedes Joch zerbrecht?
Besteht es nicht darin, dein Brot dem Hungrigen zu brechen und dass du heimatlose Elende ins Haus führst? Wenn du einen Nackten siehst, dass du ihn bedeckst und dass du dich deinem Nächsten nicht entziehst?
Tue ich dies? Kümmere ich mich um die Bedürftigen, die Kranken und die Fremdlinge?
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Der Wunsch nach Nahrung, ist dieser Wunsch „nur“ auf unser Bedürfnis nach Nahrung im Sinne von Brot, Brötchen, Gemüse gemeint oder ist es auch die geistliche Nahrung die gemeint ist?
Matthäus 4,
4 Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: „Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.“
Nehme ich mir die Zeit, in der Bibel zu lesen?
Nehme ich mir die Zeit, für persönliches Gebet?
Und vergib uns unsere Schuld,
Das ist einfach, ich möchte ja, dass meine Schuld vergeben wird.
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
das ist schon schwieriger. Aber der andere hat mich doch beleidigt, geschlagen ……
Was sagt Jesus denn dazu?
Nun er sagt z.B.
Matthäus 18,
21 Dann trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder, der gegen mich sündigt, vergeben? Bis siebenmal?
22 Jesus spricht zu ihm: Ich sage dir: Nicht bis siebenmal, sondern bis siebzigmal siebenmal!
23 Deswegen ist es mit dem Reich der Himmel wie mit einem König, der mit seinen Knechten abrechnen wollte.
24 Als er aber anfing abzurechnen, wurde einer zu ihm gebracht, der zehntausend Talente schuldete.
25 Da er aber nicht zahlen konnte, befahl der Herr, ihn und seine Frau und die Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und damit zu bezahlen.
26 Der Knecht nun fiel nieder, bat ihn kniefällig und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, und ich will dir alles bezahlen.
27 Der Herr jenes Knechtes aber wurde innerlich bewegt, gab ihn los und erließ ihm das Darlehen.
28 Jener Knecht aber ging hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der ihm hundert Denare schuldig war. Und er ergriff und würgte ihn und sprach: Bezahle, wenn du etwas schuldig bist!
29 Sein Mitknecht nun fiel nieder und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir, und ich will dir bezahlen.
30 Er aber wollte nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er die Schuld bezahlt habe.
31 Als aber seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt und gingen und berichteten ihrem Herrn alles, was geschehen war.
32 Da rief ihn sein Herr herbei und spricht zu ihm: Böser Knecht! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich batest.
33 Solltest nicht auch du dich deines Mitknechtes erbarmt haben, wie auch ich mich deiner erbarmt habe?
34 Und sein Herr wurde zornig und überlieferte ihn den Folterknechten, bis er alles bezahlt habe, was er ihm schuldig war.
35 So wird auch mein himmlischer Vater euch tun, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder von Herzen vergebt.
ok meinem Bruder und meiner Schwester hab ich also zu vergeben, nicht einfach aber machbar.
Sagt uns Jesus noch etwas zur Vergebung?
Matthäus 5
44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen,
45 damit ihr Söhne eures Vaters seid, der in den Himmeln ist! Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
46 Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, welchen Lohn habt ihr? Tun nicht auch die Zöllner dasselbe?
47 Und wenn ihr allein eure Brüder grüßt, was tut ihr Besonderes? Tun nicht auch die von den Nationen dasselbe?
48 Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.
Oha, das ist nicht ganz so einfach.
Und führe uns nicht in Versuchung,

Was versucht mich denn so?
2. Timotheus 2,
22 Die jugendlichen Begierden aber fliehe, strebe aber nach Gerechtigkeit, Glauben, Liebe, Frieden mit denen, die den Herrn aus reinem Herzen anrufen!
Markus 14,
38 Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt! Der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach.
“
1. Korinther 10,
13 Keine Versuchung hat euch ergriffen als nur eine menschliche; Gott aber ist treu, der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen wird, so dass ihr sie ertragen könnt.
ok, ich soll nicht auf meine „egoistischen“ Wünsche eingehen. sondern nach dem streben was sein Wille ist.
Da brauch ich seine Hilfe wie gut, dass ich genau deshalb dies beten darf.
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Welches Böse ist jetzt gemeint? Der Teufel? Oder das Böse meines Herzens?
Alles was ich unter den Begriff „Böse“ einordne?
Markus 7,
21 Denn von innen aus dem Herzen der Menschen kommen die bösen Gedanken hervor: Unzucht, Dieberei, Mord,
22 Ehebruch, Habsucht, Bosheit, Arglist, Ausschweifung, Neid, Lästerung, Hochmut, Torheit;
23 alle diese bösen Dinge kommen von innen heraus und verunreinigen den Menschen.
Aus unserem Herzen also kommen die bösen Gedanken oh oh…. was kann ich da tun?
Römer 12,
Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.
leicht gesagt oder?
Doch genau dabei hilft mir Gott (alleine krieg ich es nicht hin)
Galater 5,
18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz.
19 Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,
20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen,
21 Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im Voraus, so wie ich vorher sagte, dass die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden.
22 Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue,
23 Sanftmut, Enthaltsamkeit. Gegen diese ist das Gesetz nicht gerichtet.
24 Die aber dem Christus Jesus angehören, haben das Fleisch samt den Leidenschaften und Begierden gekreuzigt.
25 Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns durch den Geist wandeln!
26 Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, indem wir einander herausfordern, einander beneiden!
Denn dein ist das Reich
und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.
Ihm gehört das Universum, die Erde und alles was lebt.
Er hat alles geschaffen und egal wie ichs drehen und wenden wollte (was ich gar nicht will) ist sein Plan vollkommen und gut.
Nur durch seine Kraft kann ich mein Leben so leben wie er es will, meine eigene Kraft reicht manchmal ja nichtmal ein Marmeladenglas aufzuschrauben.
Ja er ist herrlich und das in alle Ewigkeit Amen!
Ja Für mich ist das ernsthafte Beten dieses Gebets auch mit seinem Auftrag verbunden.
Für dich auch?
Anmerkung: Bitte alle Bibelstellen auch im Kontext lesen, Danke

Was ist eigentlich Liebe?

Diese Frage stellte heute morgen ein von mir hochgeschätzter Bruder.

 

Das meist missbrauchte Wort im Leben und auch in Gedichten, Romanen und Liedern ist wohl das Wort Liebe.

Liebesromane wollen uns einen Partner vorgaukeln den es so niemals gibt.

Da ich nur aus der Sicht einer Frau sprechen kann, die schon ein paar Jahre gelebt hat, weiß ich, dass es den perfekten Mann einfach nicht gibt. (In menschlichen Beziehungen)

Und das Gildo mich nicht lieb hat wusste ich schon als er das Lied sang, mein Sohn jedoch damals noch ein kleines Kind, glaubte dies tatsächlich.

Also was ist Liebe?

Eine junge Frau, die hier bei uns zu Gast war, meinte, dass sie Liebe immer fühlen müsse.
Gott wäre nicht da, wenn sie ihn nicht fühlen würde und sie sprach über romantische Gefühle die man unbedingt beim Lobpreis haben muss.

Ist das Liebe?

Ich glaube nicht, dass Paulus und Silas die ausgepeitscht worden waren und die angekettet mit den Füßen auch noch in Holzpflöcken festgemacht waren, romatische Gefühle hatten, als sie Gott lobten und priesen. Sie taten das weil Gott immer da ist und immer gut ist.

Aber zurück zur Liebe.

Eine Predigerin (Heidi Baker) die ich sehr schätze sagte dazu: „Love has to look like something.“

Und so ist es!

Johannes 3, 16
 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Gott bewies seine Liebe zu uns indem er sich selbst entäußerte, seine Stellung aufgab um Mensch zu werden und für mich und meine Schuld (auch für Deine?) dort am Kreuz zu sterben.

Da war keinerlei Romantik, nur Hohn und Spott.
Keine Zweisamkeit, sondern Einsamkeit.

Und ER hat mir dadurch seine Liebe bewiesen.

Und ich kann nur zurücklieben.

Was kann ich ihm geben?
Wie kann ich ihm zeigen, wie sehr ich ihn Liebe?

Ich, Mensch habe nichts was ich geben könnte.
Was ich ihm gegeben habe ist, mein Leben, mein Denken und meinen Willen.

Dies hat mich frei gemacht von etwas was schlimmer ist als der Feind, nämlich von meiner Seele.

Uns kann ja bekanntlich nichts trennen von der Liebe Gottes, kein teufel, keine Dämonen und schon gar keine Menschen. Nur eine Sache könnte es und diese eine Sache sind wir selbst.

Sind wir aber frei, so müssen wir uns nicht länger unseren Gefühlen, unseren Gedanken und unseren Wünschen beugen.

Unser Geist, der in der Verbindung zu Christus EINS mit dem Heiligen Geist ist regiert uns (ja auch unsere Seele).

Und auch das ist Liebe, denn es ist sein Wort (die Bibel), durch das der Heilige Geist führt.

Liebe ist für mich all das was Gott getan hat und auch heute noch tut.

Er starb am Kreuz
Er führt uns in die Freiheit – weg vom ICH
Er führt uns in die Freiheit- weg vom Feind.

Und wer sich darauf einlässt, wird erkennen, dass Gott dich sogar deine Feinde lieben lässt.

Nur noch 30 Tage zu leben, so hieß es, doch……….

es kam anders

Hier möchte ich mit Euch einen Rückblick wagen.
Viele von Euch wissen nichts über den Vorsitzenden der EMG e.V. bei der ich ja ehrenamtlich tätig bin.

Aus diesem Grund teile ich die Rückblicke der Freundesbriefe von Xaver und Marion Brodbek.

Ausserdem möchte ich euch zwei Bilder zeigen, die den damals todkranken Frank Seidler zeigen wie er trotz seiner Krankheit sich nicht aufhalten ließ den Dienst, den Gott für ihn vorgesehen hat zu tun.

Diese Bilder entstanden anlässlich einer Taufe am 4. Advent 2012

 

Rückblick: Auszug aus dem Freundesbrief im Dezember  2012 von Xaver und Marion Brodbek

Im September 2012 feierten wir den 50. Geburtstag von Xaver. Wir feierten das große Fest nicht nur aus diesem Anlass, sondern auch weil die Ehefrau unseres Missionsleiters Frank Seidler am Vortag ihren Geburtstag hatte. Leider konnte er selber an diesem Tag nicht in unserer Mitte dabei sein, da er sich zu der Zeit im Krankenhaus aufhielt. Einigen unserer Freunde hatten wir bereits berichtet, dass Frank Seidler zur gleichen Zeit als Marion ihren Reha-Aufenthalt in Bad Schmiedeberg verbrachte, auf der Krebsstation in der Charite in Berlin verweilte. Im Sommer 2012 war er zu einer Untersuchung, da er merkte, dass es ihm gesundheitlich nicht  gut ging. Der Arzt wies ihn dringlich hin, sich noch einmal einem genaueren Bluttest zu unterziehen, weil der den Verdacht auf Leukämie hegte. Der Befund dieser Untersuchung bestätigte diese Vermutung – Blutkrebs der aggressivsten Art – nur noch zirka 30 Tage zu leben, wenn nicht sofort die Chemotherapie eingeleitet wird. Mit dem Wissen um diese Diagnose ging Frank Seidler innig im Gebet vor unseren Herrn Jesus Christus, um zu erfahren, ob dies Gottes Entscheidung ist. Aber Frank bekam durch Gottes  Wort: 1. Chronik 28, 20-21 die Zusage, wieder gesund zu werden, weil sein Dienst am Werk Gottes noch nicht beendet ist. Im Krankenhaus erhielt er als Bestärkung noch den Psalm 84. An dieser Zusage dürfen wir nun alle im Vertrauen auf Gottes güte und Treue festhalten und dankbar voller Freude sein.

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Rückblick: Auszug aus dem Freundesbrief im Februar 2013 von Xaver und Marion Brodbek

Wie wir euch in unserem Missionsbericht  von Dezember 2012 geschrieben haben, ist Frank Seidler vor zirka einem dreiviertel Jahr an Leukämie erkrankt. Am 27. Dezember 2012 ist er bereits zu seinem dritten Chemo-Zyklus in die Klinik nach Berlin gegangen. Dieses Mal musste er weitaus länger in der Klinik bleiben als erhofft und geplant war. Es trafen viele Komplikationen ein: die Blutwerte besserten sich nicht – es schien, dass die Behandlung nicht anschlug. Hinzu kam eine Infektion durch ein Virus, was starke Fieberattacken und Schüttelfrost hervorrief. Damit verbundene heftige Kopfschmerzen, eine Verstopfung im Tränendrüsenkanal und Überdruck in den Blutgefäßen lösten an seinem rechten  Auge eine Blutung aus, durch die er bis zu nur noch 0,2 % Sehfähigkeit besaß. Nun mussten die Ärzte schnell handeln und sich beratschlagen, denn es bestand die Gefahr der Erblindung. Die Chemo-Spezialisten rieten von der Operation ab, wegen des zu schwachen Immunsystems vom Frank Seidler. Jedoch die Augen-Spezialisten wollten so schnell wie möglich operieren, um das Auge zu retten. Heftige Diskussionen entstanden, am Ende fand der Eingriff am rechten Auge statt. Eine schwere und harte Prüfungszeit begann nun für Frank im Ausharren und Vertrauen auf die Zusagen Gottes durch Sein Wort im Psalm 84 und den Versen aus 1. Chronik 28, 20-21. Auch für uns, Franks Familie und die Mitarbeiter des Missionswerkes war das eine herausfordernde Situation. Umso mehr war und ist weiterhin jeder durch seinen vollen Einsatz bei allen zu verrichtenden Diensten und im Gebet gefragt. Wir bitten Euch, betet weiterhin für Frank, seine Familie und unsere kleine Schar von Mitarbeitern, die das Missionswerk vor Gott verantworten.

Letztendlich hatte Jesus diese lange Aufenthaltszeit im Krankenhaus bereits vorgeplant. Denn an dem Wochenende vor Frank Seidlers Entlassung bekamen er und unsere aus Afghanistan geflüchtete Mitarbeiterin Offenbarungen und Weisungen bezüglich des voraussichtlich zu Ostern geplanten Glaubens-Seminars. Nicht nur das, sondern auch klare Vorgehensschritte bezüglich unserer Bemühungen, Aufwendungen und Anträge bei Ämtern, Behörden, Anwälten und des Bundesamtes seitens der EMG um Aufenthaltsgenehmigungen und Fördermittel für unsere betreuten Asylbewerber, erhielt Frank durch Eingebungen Gottes.

Wir sind über die Fülle Gottes durch Seine Gebetserhörungen und Seine Siege, die Er uns schenkt, reichlich dankbar. Da sich Frank Seidler ab Dienstag, dem 26. Februar wegen seiner letzten Chemo-Therapie wieder in die Klinik begibt, bitten wir Euch, die vor ihm liegende Zeit im Gebet mitzutragen. Wir hoffen und bitten Jesus Christus, dass ER es zulässt, dass Frank rechtzeitig bis zu den Osterfeiertagen wieder in unserer Mitte sein kann. Durch unseren Glauben an unsere Rettung und Sühnung durch unseren HERRN Jesus Christus haben auch wir Anspruch auf die Zusage Gottes an sein Volk Israel aus 5. Mose 33 ; 29”

 

 

Rückblick: Auszug aus dem Freundesbrief im Mai 2013 von Xaver und Marion Brodbek

In den Winterferien vom 25. März bis 3. April 2013 hatten wir eine Erholsame Urlaubszeit bei christlichen Freunden in der Oberlausitz. Während unserer Autofahrt in Richtung Urlaubsort passierten wir zunächst Berlin, um dort am Morgen Frank Seidler in der Klinik zu besuchen, da er zu der Zeit vor der Entlassung nach seinem letzten Chemo-Zyklus stand. Als wir ihn besuchten ging es ihm sehr schlecht, geplagt von heftigen Entzündungsschmerzen im Mundbereich, sodass er nichts essen und kaum sprechen konnte. Möglich war dies nur unter Einnhame von starken Betäubungsmitteln für den Mundbereich. Während  unseres Besuches teilten wir  ihm die gute Botschaft mit, das unser gläubiger Bruder aus Sontheim, er ist Leiter eines Hilfswerkes, hochwertige Missionsgüter, medizinische Hilfsmittel und Hygieneartikel für uns zur Abholung bereitgestellt hat. Mit dieser Ermutigung verabschiedeten wir uns dann von Frank und begaben uns auf die Weitereise in die Oberlausitz.

Schon wenige Tage später nach unserem Urlaub wurde eine Missionsreise in die Slowakei vorbereitet. Am Montag, dem 8. April 2013 ging die Fahrt los Da Frank Seidler bereits wenige Tage zuvor , früher als gedacht, aus der Klinik nach Hause entlassen wurde, begaben sich er und Xaver auf den Weg in die Slowakei. Innerhalb von zirka 52 Stunden hinterlegten die beiden eine Strecke von ungefähr 3.000 km: von Norddeutschland über Dresden  in die Slowakei nach Levice, von dort aus nach Neudörfl bei Wien, zurück nach Deutschland über München, Augsburg zunächst nach Peterswörth bei Dillingen und Sontheim an der Brenz,und dann wieder in Richtung Heimat nach Penkun.

In Neudörfl besuchten Xaver und Frank eine Iranische Familie, die Hilfe in Asyl-Angelegenheiten benötigten. Seit einigen Jahren unterstützt die Europäische Missionsgemeinschaft (EMG) diese Familie. In Peterswörth waren die beiden, um die dort, wie bereits erwähnt, bereitgestellten Missionsgüter für die nächste Missionsfahrt abzuholen.

Viele, die das hörten meinten: „die sind doch verrückt!“ Doch Jesus Christus hat den beiden die nötige Kraft und Ausdauer geschenkt.  In der Nacht zum 11. April kamen die beiden gegen 03.30 Uhr wieder zu Hause an. Um die Mittagszeit des bereits angebrochenen Tages wurden dann die neuen Missionssachen in Penkun in den Missionskeller der EMG gebracht.

Am 25. April begab sich Frank Seidler in den Reha-Aufenthalt an die Ostsee auf dem Dars und konnte in vollen Zügen seine Genesung und Heilungsprozess genießen. Wir danken allen Betern, die mit uns an die vollkomme Heilung  von Frank festhalten.

 

 

Dank sei unserem Herrn und Gott für die vollständige Heilung Frank Seidlers

Geist und Seele

Herr dein Wille

Wie wir ja alle wissen besteht der Mensch aus Körper, Seele und Geist.

Über den Körper möchte ich nicht reden, wir alle kennen ja unseren Körper und seine Organe.

Als Gott den Menschen schuf hauchte er uns unseren Geist ein.

Unser Geist ist die direkte Leitung um Gott zu hören und sich leiten zu lassen.
Durch den Sündenfall ist diese Leitung gekappt worden, oft spricht man in dem Zusammenhang über „abgestorben“.

Was ist also passiert?

Unser Geist der in der Verbundenheit mit Gott unsere Entscheidungen beeinflussen soll, ist auf einmal tot.
Wer hat dann die Regierung übernommen?
Unsere Seele.

Was aber nun ist diese Seele und was macht sie?

Die Seele besteht aus unseren Gefühlen und unseren Gedanken.

Warum ist das jetzt wichtig?

Weil böse Gedanken und auch Begierden aus der Seele kommen.
Jesus sagte einmal in

Matthäus 15, 19  Denn aus dem Herzen kommen hervor böse Gedanken: Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen;

Oft lesen wir in der Bibel, dass wir nicht dem fleischlichen (seelischen) folgen sollen und auch ein König David lehrt uns, dass wir (verbunden mit Gott) unserer Seele befehlen sollen. „Lobe den Herrn, meine Seele und vergiss es nicht was er dir gutes getan hat.“

Wir haben (leider) immer die Möglichkeit uns zu widersetzen.

Die Bibel ist voller Warnungen, was das betrifft und wir finden in den Briefen immer wieder die Aufforderung uns anstatt von unserer Seele vom Heiligen Geist leiten zu lassen.

Das dies ein Kampf ist lesen wir ja im Galater 5

16 Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.
17 Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, sodass ihr nicht tut, was ihr wollt.
18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.
19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,
20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen,
21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.
22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,
23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.
24 Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden.
25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.
26 Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden.

Wer mit Christus verbunden ist ist EIN Geist mit ihm

1. Korinther 6, 17
Wer aber dem Herrn anhängt, der ist „ein“ Geist mit ihm.

Warum schreibe ich das nun?

Alle Worte der Bibel (Schrift) sind direkt vom Heiligen Geist eingegeben worden und doch gibt es Menschen die einfach darüberhinwegsehen.

Was nicht passt- wird passend gemacht.

Im Geist und in der Wahrheit anbeten bedeutet nicht, dass alle in Zungen beten sollen.
Sondern dass unser Geist eins mit dem Gottes ist. Das führt dann oft zu dem was man Prophetie nennt, ja auch heute noch.
Das Zungengebet (und ja das gibt es auch heute noch) dient zur eigenen Auferbauung und sollte von jedem allein in seiner Kammer gebetet werden.

Die Zungenrede sollte übersetzt werden- das bedeutet wo dies nicht geschieht sollte sie nicht ausgesprochen werden

1. Korinther 14, 26 Wie ist es denn nun, liebe Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung!27 Wenn jemand in Zungen redet, so seien es zwei oder höchstens drei und einer nach dem andern; und einer lege es aus.28 Ist aber kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde und rede für sich selber und für Gott.

Sollte jetzt jemand annehmen ich sei gegen Zungenrede oder Zungengebet so irrt sich der. Es geht nur darum, dass wir aufpassen sollten ob wir dem folgen was Gott uns durch SEIN Wort gegeben hat oder dem was wir uns vorstellen (Seele) und wünschen.

So ist es auch mit unseren Gedanken.

Wir haben durch das „EINS“ sein mit Gott nicht nur die Möglichkeit sondern auch die Vollmacht unsere Gedanken zu erneuern.

Darum prüft bitte alles.

 

Danke lieber Vater, dass Du uns führst und leitest.
Ich danke Dir für die Freiheit, mich nicht mehr von meiner Seele beeinflussen zu lassen sondern für die Freiheit. Bitte, gib uns mehr und mehr Weisheit Deinen Willen klar zu erkennen und auch zu folgen. Du bist so gnädig, so barmherzig und geduldig mit uns.Dir sei alle Ehre. In Jesu Namen, Amen

 

 

 

 

Super, Ingo….

Heute Morgen las ich bei Facebook folgendes:

Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie es im Herrn ziemt!
Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie!
Ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem! Denn dies ist wohlgefällig im Herrn.
Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht, damit sie nicht mutlos werden!
Ihr Sklaven, gehorcht in allem euren irdischen Herrn, nicht in Augendienerei, als Menschengefällige, sondern in Einfalt des Herzens, den Herrn fürchtend!
Was ihr auch tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,
da ihr wisst, dass ihr vom Herrn als Vergeltung das Erbe empfangen werdet; ihr dient dem Herrn Christus.
Denn wer Unrecht tut, wird das Unrecht empfangen, das er getan hat; und da ist kein Ansehen der Person.
Kolosser 3, Verse 18 bis 25

Hallo alle miteinander,

den ersten Teil dieser Stelle aus dem Brief an die Kolosser kennen ja viele.

Und das ist auch ein Thema, was sehr kontrovers diskutiert wird. Weil öfters etwas übersehen wird. Denn wie gesagt, ist das nur der erste Teil dieser Stelle. (Verse 18 bis 22)

Der wichtigere Teil ist der zweite Teil dieser Stelle!

– Was ihr auch tut, arbeitet von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,
da ihr wisst, dass ihr vom Herrn als Vergeltung das Erbe empfangen werdet; ihr dient dem Herrn Christus. – (Verse 23 und 24)

Und das ist der springende Punkt!
Die Frauen sollen sich nicht den Männern unterordnen, um der Unterordnung willen bzw der Männer willen.
Sondern sie sollen Jesus Christus dienen.

Genau so sollen die Männer ihre Frauen lieben. Nicht in erster Linie um der Frauen willen, sondern um Christus willen.

Versteht Ihr das?

Diese „Anforderungen“ können wir nur erfüllen, wenn wir in der Gnade und Liebe Gottes und aus ihr heraus leben und agieren.
Und wenn wir dies tun, dann werden wir auch richtig handeln. Nämlich aus der Liebe Gottes heraus, die wir in Jesus Christus erhalten haben!

Und was wir nicht vergessen dürfen:

Wer unrecht tut, wird das Unrecht empfangen, das er getan hat; und da ist kein Ansehen der Person!

Ich wünsche Euch allen einen gesegneten Tag.
Euer Ingo

 

Ein wahres Wort!
 
Als Frau möchte ich hier folgendes sagen:
Jahrelang wurde ich von meinem Ex-Mann geschlagen- Immer wenn ich mich getrennt hatte „bekehrte“ er sich- die Gewalt ging trotzdem weiter.
 
Meinem jetzigen Mann, kann ich mich ohne zu zögern (ok meistens) unterordnen, weil ich weiß, dass er mich liebt und mir nicht Schaden will und wird.
Jesus hat diese Ordnung bestimmt und IHM kann ich mich in ALLEM unterordnen, denn ich weiß er hat nur Gutes für mich.
 
Mein erster Mann war was seine Gewalt in der Familie betrifft „fremdbestimmt“ (vom Feind) oder wie es die Bibel auch mal sagt beherrscht von der Sünde.
 
Was unsere Kinder betrifft, so sind sie durch die Gewalt die sie erlebt haben sehr geschädigt.
Mein Sohn jedoch sucht den Weg mit Jesus.
 
Mein Exmann ist trotz Lippenbekenntnis und Taufe nicht umgekehrt vom falschen Weg. Sondern auf dem falschen Weg geblieben.
 
Das Wort Buße – das einfach Umkehr bedeutet- wird vieler Orts einfach nicht mehr gelehrt. Dabei spricht Jesus selbst mehrfach von der Buße und dem, dass man den Willen des Vaters tun soll.
 
Eine zickige Xantippe ist genauso wenig Christ (wenn sie sich da nicht verändern lassen will und sich weigert umzukehren) wie ein Mann der seine Frau und Kinder schlägt. (wenn er sich weigert, sich verändern zu lassen und auch nicht umkehren will).
 
Interessant war es für mich festzustellen, dass der gewalttätige Mann auf Unterordnung bestand, während mein jetziger Mann mich bei den meisten Dingen mit einbezieht, auch wenn mich das Thema gar nicht interessiert 😀 und er durchaus bei technischen Sachen absolut freie Hand hat. 😀
 
Aber es zeigt den Charakter meines Mannes und den Respekt den er vor mir und ich vor ihm habe.
 
Mein Mann glaubt an Gott, hat jedoch keine innige Beziehung zu ihm, aber er erlaubt mir meinen ehrenamtlichen Dienst zu tun. Weil er weiß, dass es eine gute Sache ist.
 
Ich Danke Gott dafür.