Veränderung Gottes?

Liebe Freunde,

ich weiß nicht ob ihr das Lied „Vater des Lichts“ kennt.

Viele werden es kennen für die Menschen die es nicht kennen will ich kurz den Text aufschreiben.

Vater des Lichts, du freust Dich an Deinen Kindern.
Alles was gut und vollkommen ist kommt von Dir.
Vater des Lichts.

Vater des Lichts, Du änderst dich nicht bist immer derselbe.
Alles was gut und vollkommen ist kommt von Dir.
Vater des Lichts.

Um so mehr wundert es mich, mit welcher Inbrunst so viele Gott verändern wollen.
Zumindest in dem was sie verkündigen.

Für die einen ist Gott der furchtbare Gott vor dem sie sich abmühen müssen.
Für andere der Gott der nur noch liebt ohne Konsequenzen der Nachfolge zu fordern.

Warum schreibe ich jetzt darüber?

Weil es mir wirklich ein Anliegen ist, vielleicht fühlen sich manche angegriffen und vielleicht ist meine Wortwahl nicht immer die Beste.

Aber glaubt mir, es ist immer in Liebe, denn mein innigster Wunsch ist, dass jeder Mensch bei IHM ankommt.

Einmal gerettet für immer gerettet?

Nein, die Bibel ermahnt uns immer wieder uns gegen das fleischliche zu entscheiden in Römer steht sogar

Römer 8,

13 Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Fleisches tötet, so werdet ihr leben.
14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.
Dies liebe Freunde, schrieb Paulus an Christen.
Wir sind alle auf dem Weg und manches fällt uns leicht anderes schwer.
Jesus sagte: in
Matthäus 7, 21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.
22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?
23 Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!
Auch das sagt Jesus zu „Christen“
Bitte jetzt keine Streiterei um Geistesgaben- Ja es gibt ALLE Geistesgaben auch heute noch.
Ich werde jetzt keine Diskussion darüber beginnen.

Was aber auch absolut der Wille Gottes ist und worin er uns wahrlich genug Beispiele gibt über die Folgen diese nicht zu tun.

Sind die Dienste: Kümmern um Witwen, Waisen, Arme, Kranke und Fremdlinge.

Lest Das Buch Amos- denn da spricht Gott über genau diese Gottlosigkeiten.

Uns sollte das alte Testament Warnung sein aber auch Ermunterung, diese Dienste nicht zu vernachlässigen.

Ich durfte (und heute bin ich dafür dankbar) tiefstes Leid erleben.

Ich gebe hier offen zu ja ich bekenne, dass wenigstens acht Jahre meines Glaubenslebens so viel Leid in meinem Leben war, dass ich täglich (acht Jahre lang) Gott bat mir einen Grund zu zeigen weiterzuleben. Und er zeigte mir den Grund – ER selbst.

Heute weiß ich was Menschen fühlen die traumaisiert sind- Heute weiß ich wie eine Frau sich fühlt, die gefoltert und mißbraucht wurde.

Heute weiß ich wie sehr Gott siese Menschen liebt und wie sehr er Ihnen helfen will.

Und das will er durch uns tun.

Gott selbst hat mich freigesetzt daran nun Anteil zu haben.

So schäme ich mich nicht zur Bettlerin in dieser Sache zu werden.

Viele wissen, dass wir halfen 31 Menschen aus IS-Sklaverei zu befreien.

Täglich werden wir weiter angefragt, leider mangelt uns jedoch am Geld.

Jetzt wird so macher sagen: „Wäre es Gottes Wille, hättet ihr das Geld.“

Ich antworte Dir darauf: „Gott Prüft Dich ob Du willens bist zu helfen.“

Warum kann ich dir so antworten?

Weil ich (ganz persönlich) den Segen Gottes gerade in dieser Sache spürbar und sichtbar erlebe. Er zeigte mir dies dadurch, dass ich zweimal fast kostenlos nach Hause kam -indem er mich einmal mit dem Bus und einmal mit dem Zug kostenlos fahren ließ (nein kein Schwarz-fahren) und er bestätigte mir dies wieder als er einen kurdischen-Jesidischen Mann auf mich zukommen ließ für den wir beten durften.

Denn diese Frauen und Kinder denen wir beistehen durften und denen wir weiter beistehen wollen sind kurdische Jesiden.

Das kann ein Mensch nicht planen.

Leider höre ich in letzter Zeit oft von manchen Menschen: „Wir beten darrüber“- danach höre ich gar nichts mehr- kein Nein, kein Ja.

Ist also „Wir beten darüber“ jetzt zur Antwort geworden für :“ Nein, wir wollen nicht?“

Für viele Christen hört Nachfolge bei ihrem Geldbeutel auf.

Und bitte versteht das jetzt bloss nicht falsch.

Prüfen sollen wir alles.

Auch das Wort Gottes zu uns in

Sprüche 24, 11 Rette die, die zum Tode geschleppt werden; und die zur Schlachtung hinwanken, halte sie doch zurück!
12 Wenn du sagst: Siehe, wir wussten nichts davon! – ist es nicht so: der die Herzen prüft, er merkt es, und der auf deine Seele achthat, er weiß es? Er vergilt dem Menschen nach seinem Tun.

Die Retterliebe Jesu- die er uns ja erwiesen hat- läßt uns zu Tätern des Wortes werden.

ER hat sein Leben für Mich ja und auch Dich gegeben und wir sollen dem nachfolgen.

Verkündigung des Evangeliums ist nicht nur zu erzählen was Gott für uns tat sondern auch zu handeln.

Viele erwarten übernatürliches und das ist richtig und gut, dennoch sollten wir auch in den für uns vermeintlich kleineren Dingen treu sein.

Auch im neuen Testament wurde das nicht vernachlässigt.

Ich freue mich über Elke Blessing, die von Gott geheilt wurde und die jetzt genau diese Liebe weitergeben will. hier teile ich ihr Projekt mit dem sie traumatisierten Menschen Hilfe zuteil kommen lassen will Der Schrei ins Leben

Ich bin dankbar für das wenige was die EMG e.V. tut.

Ich bitte jeden von Euch auch hier mitzuhelfen damit noch mehr Menschen geholfen werden kann- Bitte unterstützt und helft, ich kann hier nur flehen.

Ich weiß, dass dies von Gott gesegnet ist.

Helft den Menschen frei zu kommen aus der Gefangenschaft und denen die draussen sind- damit sie Liebe erleben durch uns- damit sie frei werden von ihren Traumatas.

ich möchte euch nochmal kurz schreiben was diese Menschen n Schrecken erleben.

Die Leiden einer Mutter

Während meines Aufenthaltes bei der EMG, hatte ich das große Privileg außer der ehemaligen IS-Sklavin „Shirin“, auch einen Helfer der internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, nennen wir ihn „Halil“ kennengelernt.
„Halil“ kümmert sich um die vielen Flüchtlingslager im Irak und hilft Frauen und Kinder die vom IS als Sklaven gehalten werden frei zu kaufen.

Im Gespräch mit ihm erfuhr ich verschiedene Schicksalsberichte.

Einen davon möchte ich mit Euch heute teilen.

Der IS nahm eine Frau „Seve“ mit ihren beiden Kindern gefangen.

Der IS drückte Seve den Koran in die Hand und verlangte, dass sie fünf (können auch mehr gewesen sein) auswendig lernen muss.
Arabisch ist jedoch nicht die Sprache Seves.
Sie mühte sich ab und lernte Tag und Nacht, konnte jedoch diese Suren nicht fehlerfrei aussprechen.
Der IS hackte daraufhin Seves dreijährigen Sohn, beide Hände ab.
Ohne ärztliche Versorgung ließ der IS die Frau mit ihren Kindern wieder „allein“ mit dem Auftrag diese Suren zu lernen und Androhung von schlimmeren, falls Seve es wieder nicht fehlerfrei schaffen würde.
Seve lernte und versuchte alles, doch ihre Aussprache blieb fehlerhaft.
Der IS riss daraufhin ihrem dreijährigen Sohn ein Auge aus.
Wieder ließ der IS die Mutter mit ihren Kindern allein, ohne jegliche ärztliche Versorgung.
20 Tage, musste die Mutter beim Sterben ihres dreijährigen Sohnes zuschauen.

 

Solche Grausamkeiten sind alltäglich für die gefangenen Frauen und Kinder des IS.

Als Frau und Mutter und auch als Christin blutet mir das Herz und ich weine um diese Menschen.

und noch eine der grauenvollen Erlebnisse einer Mutter und ihrem Sohn

Wenn der Schmerz zu groß ist und man keine Tränen mehr hat.

Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit bei der EMG e.V. (Bündnis für Demokratie und Toleranz) lernte ich auch einen Mitarbeiter der IGFM kennen, der viel in den Flüchtlingslagern im Nord-Irak unterwegs ist.

Dort hat er auch durch unseren kurdischen Kontaktmann die Gelegenheit sich um befreite Menschen aus IS-Sklaverei zu kümmern.

Die Menschen erzählen ihm von den Greuel und er weint mit ihnen und hilft ihnen diese Last zu tragen.

Er sprach mit mir über die Greuel, die diese Frauen und Kinder ertragen mussten.

Greueltaten die nicht zu ertragen sind.

So berichte ich nun heute von einer dieser Greuel

.

Eine schwangere Frau mit Namen Dilara wurde mit ihren beiden Kindern, einem Mädchen von knapp zwei Jahren und einem Sohn von drei Jahren, vom IS verschleppt. Ihr Ehemann wurde vor ihren Augen hingerichtet.

Der Mann der Dilara verschleppt hatte, sperrte die zweijährige kleine Tochter Dilan in einen Schrank und verbot Dilara ihre kleine Tochter aus diesem Schrank zu holen.

Dilan schrie und weinte bitterlich.

Dilara konnte ihre kleine Tochter einfach nicht in diesem Schrank lassen.

Jede Mutter wird dies wohl verstehen.

Der Mann vom IS sah dies, er packte das kleine Mädchen vor den Augen der schwangeren Mutter, des kleinen dreijährigen Jungen Serhat und einem weiteren Mannes, an einem Arm und an einem Bein.

Riss das kleine Mädchen in die Höhe und schmetterte es dann zu Boden.

Dann riss er das Mädchen wieder an einem Bein und an einem Arm in die Höhe und sprach: „Seht, was ich jetzt tue.“

Dann zog er dem kleinen Mädchen die Kleider aus und biss ihm eine Brust ab.

Dabei wurde das weiße in seinem Auge blutrot.

Der andere Mann im Zimmer hielt dem dreijährigen Serhat die Augen zu, doch der Mann vom IS drohte damit ihn zu töten, so nahm der Mann die Hände von den Augen des kleinen Jungen.

Dilara, klammerte sich an den anderen Mann und biss in sein Gewand vor Schmerz.

Der Mann vom IS biss dem zweijährigen Mädchen auch die andere Brust ab.

Dann nahm er ein Messer, schlitzte dem Mädchen den Bauch auf und griff mit der Hand in den Bauch um die Innereien herauszuholen.

Danach riss er beide Augen des kleinen Mädchen aus und zwang den dreijährigen Serhat damit zu spielen.

Vor Schmerz fast ohnmächtig doch ohne Tränen musste die Mutter Dilara den grausamen Tod ihrer kleinen Tochter ertragen.

Serhat ist schwerst traumatisiert und hat inzwischen versucht, seine, kurz darauf geborene kleine Schwester, zu töten.

Ein Kinderpsychologe kümmert sich um das schwer traumatisierte Kind.

„Es wird über 10 Jahre dauern, bis ein normales Leben für diesen Jungen möglich ist“

so die Diagnose.

 

Für mich ist es unfassbar was „Menschen“ anderen Menschen antun.

Dies ist so grauenhaft boshaft, dass es völlig absurd ist, dass solche Menschen tatsächlich glauben, ins Paradies zu kommen.

Matthäus 6

8 Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

Dankbar bin ich, dass wir 31 Menschen aus der IS-Sklaverei befreien konnten.

Dankbar bin ich,. dass Jesus Christus uns dies alles zeigt, damit wir nicht einfach wegschauen sondern handeln.

Ich bitte inständig um Eure Hilfe.

 

 

 

Spendenkonto der Europäischen Missionsgemeinschaft e.V.:

Sparkasse Uecker-Randow

Konto: 342 000 1818
BLZ: 150 504 00
IBAN: DE 14 1505 0400 3420 001818
BIC: NOLADE 21 PSW

Verwendungszweck: PJ 2016/oo7 Rehabilitation befreiter Mädchen und Frauen aus IS-Gefangenschaft

 

 

 

 

Entmenschlichung………..

 Demütigung

Heute schreibe ich über meinen Mückenstich:
Aber bevor ich das tue, möchte ich noch einmal anmerken, dass ich froh und dankbar bin, anderthalb Wochen bei der EMG e.V. verbringen zu können und auch weiterhin dort als Ehrenamtliche tätig sein darf.

Zur Zeit lese ich ja das Buch: „Ich bleibe eine Tochter des Lichts.“ Von „Shirin“, Alexandra Cavelius und Prof. Dr. Dr. Jan Kizilhan.
Dieses Buch hilft mir zur Zeit einige Dinge für mich besser zu verstehen.
Ich möchte nur zwei Abschnitte zitieren die Prof. Dr. Dr. Jan Kizilhan schrieb :

„Misshandelte Frauen leiden typischerweise unter Albträumen, ständig wiederkehrenden Erinnerungen und Ängsten, wieder in die Hände des IS zu fallen.
Typisch sind Freudlosigkeit, Interesselosigkeit, Verlust von Vertrauen in die Menschen und die Menschheit, ständiges Misstrauen gegenüber Personen und erhöhte Aufmerksamkeit, da sie plötzlich ein schlimmes Ereignis erwarten
Dazu kommen körperliche Beschwerden wie Kopf-, Rücken-, Bauch- und Magenschmerzen, Antriebslosigkeit, die Neigung zum Grübeln, Schlafstörungen und Vermeidung von Situationen, die als Gefahr erlebt werden.“ 

Was hat dies nun mit mir zu tun?
Aufgrund häuslicher Gewalt und dem was noch nach meiner Flucht geschah, leide ich seit mehreren Jahren an einer Posttraumatischen Belastungsstörung.

Auch ich kenne dieses Misstrauen und leide sehr darunter. Die Unfähigkeit, Menschen zu vertrauen, lastet schwer auf mir.
Der Einzige, dem ich vollends vertraue, ist Gott.
Jetzt denken manche sicher: „Na, das ist doch gut!“
Ja –  sicher ist das gut, aber keinem Menschen vertrauen zu können, macht sehr einsam. –

Nun aber zu einigen Dingen, die ich nach Lesen des Buches als „Mückenstich“ bezeichnet habe.

Eines der Lieblingsmisshandlungsmethoden meines Ex-Mannes war folgende.

Er griff mir von vorne mit den Fingern in die Haare über der Stirn, krallte mich, dann zwang er mich zu Boden und schlug mir ins Gesicht mit den Worten : „Du bist eine Schlampe und eine Hure!“ „Was bist du?“ dann hielt er kurz inne. Ich weigerte mich, dies über mich zu sagen, darum schlug er weiter. Dies tat er so lange, bis ich ihm zu Willen war.

Das war sehr erniedrigend. Danach zwang er mich zum Sex. Das widerte mich zutiefst an.

Seine weiteren „Foltermethoden“ sahen folgendermaßen aus:
Abends wenn die Kinder zu Bett waren, forderte er Sex von mir. Ich wollte jedoch nicht intim mit ihm sein. Durch die tägliche Gewalt, war jedes Gefühlt für ihn erstorben.
Da er meistens im Wohnzimmer anfing, Sex von mir zu fordern, zog ich mich nach meinem „Nein“ ins Schlafzimmer zurück, wo ich mir die Decke über die Ohren zog.
Er kam dann ins Schlafzimmer, schrie mich mit übelsten Beleidigungen an, bei denen er auch meinen Glauben aufs übelste anging.
So fragte er mich z. B., wie Jesus denn ……. würde.
Er zog mir die Decke weg, schrie mich an, ging aus dem Zimmer, kam wieder rein und das ging so lange, bis die Kinder weinten (weil sie davon aufwachten).

Das war dann der Zeitpunkt, an dem ich aufgab und mich, „Augen zu und durch“ hingab.
Ich hasste mich dafür.

Es gab Christen, die mir halfen, das halbwegs zu überstehen, jedoch waren die meisten der Meinung (ich leider auch), dass Gott das schon in Ordnung bringt.

Nach jeder Trennung, „bekehrte“ sich mein Ex-Mann und tat so, als würde er jetzt wirklich begriffen haben, dass die Misshandlung so nicht weiter geht.
Hatte mein Ex-Mann mich jedoch wieder, ging alles wieder von vorn los.
Dankbar bin ich immer noch meinem damaligen Gemeindeleiter der Tag und Nacht für mich da war.

Nach 19 Jahren häuslicher Gewalt, brach ich seelisch zusammen.
Ich isolierte mich vollständig und wusste, dass ich dringend da weg musste, – weit, weit weg  -.
Also bat ich Christen um Hilfe.
Doch keiner half mir. Keiner half mir.
Viele hatten wirklich gute Ausreden.

Ich bat Gott um Hilfe und er schickte mir eine Christin aus der Schweiz und meinen heutigen Ehemann. Diese beiden Menschen halfen mir, aus dieser Gewalt frei zu kommen.

Dann geschah Schreckliches, man nahm mir meine Kinder. Mein Ex-Mann erreichte es, die Kinder zugesprochen zu bekommen.
Zeugen, die ich hatte, wurden niemals gehört.

Damals war ich wirklich am Ende.

In dieser Not, lernte ich Herrn Frank Seidler kennen. Er ist Vorsitzender der EMG e. V. – Und arbeitet als Familientherapeut.

Er stand mir über Jahre bei, half mir, dass ich wieder lachen konnte, begleitete mich zu den Gerichtsverhandlungen, die über 800 km weit entfernt waren.
Nie verlangte er dafür etwas.

Er tat dies alles aus Liebe zu Jesus Christus.

Warum schreibe ich dies heute? Fast niemand half mir damals, auch nicht die Christen. Jetzt sind wieder Menschen in Not und viele Christen reden zwar über die – unmenschlichen Bedingungen, doch wenn es um konkrete Hilfe geht, sind es nur wenige. Die anderen reden sich mit irgendwelchen ausgeklügelten Begründungen heraus.

Heute las ich ein weiteres Zitat von Prof. Dr. Dr. Jan Kizilhan:

„ In der Lesart des IS sind Jesiden Teufelsanbeter<.
Mit dieser Ideologie erklärt sich deren völlig enthemmte Gewalt. In dieser Form ist so etwas nur möglich, wenn vermeintliche Ungläubige nicht als Menschen betrachtet werden. Es findet eine Entmenschlichung statt. Dann kann man mit den Opfern machen, was man will, weil es kein Mitleid mehr gibt.“

Wenn wir als Christen keine Barmherzigkeit haben, kein Mitleid mit Menschen in Not, sondern immer nur Angst, es könnte uns zu viel kosten, dann ist es schlimm um uns bestellt. Dann sind auch wir Teil der Entmenschlichung!

Aus eigenem Erleben weiß ich, wie eine Missbrauchte und misshandelte Frau sich fühlt.Ich durfte Shirin kennenlernen und mein Leid ist nichts im Vergleich. Ich wurde Zeuge des Freikaufs weiterer gequälter Frauen und Sklavinnen.

Und ich schäme mich nicht, da um eure Hilfe zu bitten.

Jeder kann helfen, wenn er nur will.

Ich bitte nicht für mich, sondern für diese Frauen.

Europäische Missionsgemeinschaft

Bündnis für Toleranz und Demokratie gegen Extremismus und Gewalt

Spenden bitte unter: EMG e.V.

Sparkasse Uecker- Randow
IBAN: DE 14 15050400 3420001818
BIC: NOLADE 21 PSW
Verwendungszweck PJ 2016-007 Rehabilittion befreiter Frauen und Mädchen aus IS- Gefangenschaft

Kurzes Interview……

Zu meiner großen Freude und Bereicherung durfte ich die letzten eineinhalb Wochen als ehrenamtliche Mitarbeiterin, bei der Europäischen Missions Gemeinschaft kurz EMG mithelfen.

In diesem Rahmen, lernte ich auch die ehemalige IS- Sklavin Shirin kennen.

Es war ein außergewöhnliches Erlebnis der EMG bei ihren Arbeiten zuzuschauen und mithelfen zu können.

Hier nun ein kurzes Interview, dass ich mit dem Vorsitzenden der EMG, Herrn Frank Seidler führte. Um euch das lesen zu erleichtern werde ich meine Fragen „kursiv“ darstellen und Herrn Seidlers Antworten in einer anderen Farbe anzeigen.

Ich: Ich war sehr überwältigt von den vielen Bereichen und Ländern bei denen Ihr so großartig unterstützt. Seit wann gibt es Euch denn?

Frank Seidler: Die EMG gibt es erst seit gut 10 Jahren. Es gibt 10 Dienstbereiche und im Durchschnitt wöchentlich ein neues Projekt. Diese Projekte kreieren wir nicht selbst, sondern werden um Unterstützung gebeten.

Ich: Was mich am meisten überwältigt hat, ist Eure Arbeit mit den geflüchteten Menschen und natürlich der Freikauf der IS-Sklaven. Was hat euch bewegt gerade dort tätig zu werden?

Frank Seidler: Ich bin im Dezember letzten Jahres eingeladen worden den vertriebenen Christen in den Nord-Irakischen Flüchtlingslagern zu helfen. Bei diesem zweiwöchigen Aufenthalt, hatte ich Gelegenheit, das enorme Ausmaß, des Elends kennen zu lernen, das seit der Ausbreitung des IS, über die Bewohner dieser Region hereingebrochen ist.

Unter vielen Anfragen war auch die, ob wir uns der verschleppten kurdischen Frauen Mädchen annehmen können.

Genau das Schicksal dieser Frauen, brannte schon vorher in den Herzen, des Missionsvorstandes.

Ich: Ich habe schon von vielen Missionswerken gehört, aber es war völlig neu für mich, dass man sogar ein hohes Darlehen aufnimmt um Menschen zu helfen. Warum habt Ihr das getan?

Frank Seidler: Manche unserer Projekte sind so unaufschiebbar, dass wir bereits in der Vergangenheit, Überbrückungsweise auf diese Form der Unterstützung, durch bereitwillige Christen angewiesen waren, die einerseits zwar nicht in der Lage waren größere Beträge zu spenden, andererseits ausreichendes Vertrauen besaßen, dem Missionswerk Teile ihrer Rücklagen zur Verfügung zu stellen.

So war es auch in diesem Fall, als im letzten Monat die Anfrage unser irakischen Partner an uns herangetragen wurde, ob wir beim Freikauf von über 30 IS-Sklaven helfen könnten.

Praktisch bei fast allen Stiftungen, Organisationen und staatlichen Stellen überwiegen in solchen Fällen die Bedenken, dass die Gelder in die Hände der Verbrecher fließen und dort neues Unheil ausrichten.

Wir denken an dieser Stelle von zwei anderen Gesichtspunkten aus: Gott hat uns freigekauft aus dem Machtbereich des Bösen, durch das teuerste, was er hatte, seinen eingeborenen Sohn, Jesus Christus. Damit erweist er uns seine Liebe, auch wenn diese Kostbarkeit bis zum heutigen Tag verschmäht und missbraucht wird.

Zum anderen, fast überall auf der (westlichen Welt), war man vor einigen Jahren beeindruckt über „Schindlers Liste“. Heute, wo wir alle die Gelegenheit hätten, mit vergleichbarem Einsatz, Menschen unserer Zeit zu retten, überwiegen die Bedenken.

Wer lässt sich nicht länger abhalten, der Vernichtung überlassene Menschen konkret und real zu retten. Noch fehlen zum Ausgleich der entstandenen Kosten für die erste Gruppe der befreiten Gefangenen ca. 40000,-€.

Diese Woche erreichte uns die Nachricht, das weitere neun in Mossul versteckte, gerettet werden können. Wir hatten letzte Woche die Gelegenheit „Shirin“ die 19-jährige Verfasserin des erschütternden Berichtes „Ich bleibe eine Tochter des Lichts“ zu Gast zu haben.

Brauchst du Beweise? Lies!

An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich bei Herrn Frank Seidler für dieses kurze Interview.

12782207_1043340282404678_1210285304_n

Es ist mir ein Herzensanliegen, dass diesen Gefangenen geholfen wird.

Ich bitte euch darum zu helfen. Jeder wirklich jeder kann helfen.

Sprüche 3,  27 Wenn jemand deine Unterstützung braucht und du ihm helfen kannst, dann weigere dich nicht. (HfA).

Spenden bitte unter: EMG e.V.

Sparkasse Uecker- Randow
IBAN: DE 14 15050400 3420001818
BIC: NOLADE 21 PSW
Verwendungszweck PJ 2016-007

Video zu dem Thema

Interview: Befreiung IS Sklaven

Europäische Missionsgemeinschaft

Bündnis für Toleranz gegen Extremismus und Gewalt