Sandburg vs. Weinstock

Sandburg vs. Weinstock

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Jeder Mensch wird immer wieder vor die Frage gestellt, auf was er baut.
Einige bauen auf ihr Wissen.
Andere auf wirtschaftliche Güter: Mein Haus, Mein Auto……
­Wieder andere auf die so hochgepriesene Psychologie, die das Ego so streichelt.
Wir leben in einer Zeit, in der immer mehr wissenschaftliche, wirtschaftliche ja auch psychologische Erkenntnisse eine Rolle spielen.
Die griechische Art des Denkens beginnt (und hat schon lange begonnen) auch das Leben mancher Christen zu bestimmen.
Das vermeintliche Wissen ist immer wieder dem einfachen Glauben gegenübergestellt.
Wissenschaftlich gesehen ist es unmöglich, auf dem Wasser zu gehen.
Das Wasser bietet uns keine Oberfläche, die unser Gewicht halten könnte, versuchen wir also auf dem Wasser zu gehen versinken wir.
Jesus ging auf dem Wasser und Petrus tat es ihm nach.
Petrus versank, als er auf die Unmöglichkeit sah, also seinen Fokus auf das Unmögliche richtete.
Dieses Problem existiert auch heute noch bei vielen Christen.
Wir wissen, dass wir für Kranke beten sollen und dürfen. Viele tun dies, zweifeln aber an der Erfüllung ihres Gebets.
„Warum sollte Gott auf unser Gebet hören?“, ist es denn Gottes Wille?“, „Rede ich Gott in sein Erlösungswerk hinein?“
Einige Menschen (namentlich Christen) haben ihre eigene Strategie entwickelt: „Heilung heute?- Gibt es nicht mehr“, Wundertaten heute? – Gibt es nicht mehr!“ Usw.
Gottes Wort jedoch gilt und galt für die Ewigkeit.
Ich möchte hier heute NICHT über Charismatiker und Nicht-Charismatiker schreiben.
Diese endlosen Diskussionen führen sowieso zu nichts und ich finde auch, dass diese namentlichen Benennungen sinnlos sind.
Mir geht es darum aufzuzeigen, dass wir Gott glauben dürfen und sollen und wir haben danach zu handeln!
Jesus sagt uns Folgendes:

Matthäus 7,
12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Denn darin besteht das Gesetz und die Propheten.
13 Geht hinein durch die enge Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen.
14 Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.

Möchtest du, dass dich andere freundlich behandeln?
Dann sei freundlich!
Egal was der andere sagt und tut- Bleib freundlich!

Matthäus 7,
15 Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen! Inwendig aber sind sie reißende Wölfe.
16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen?
17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte.
18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen.
19 Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
20 Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.
22 Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan?
23 Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt. Weicht von mir, ihr Übeltäter!

Frucht bringen kannst du nur, wenn du, ums biblisch zu sagen, am Weinstock bleibst.
Denn nur aus der lebendigen Beziehung wirst du Leben haben.

Johannes 15,
1 Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Weingärtner.
2 Jede Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, die nimmt er weg; und jede, die Frucht bringt, die reinigt er, dass sie mehr Frucht bringe.
3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe.
4 Bleibt in mir und ich in euch! Wie die Rebe nicht von sich selbst Frucht bringen kann, sie bleibe denn am Weinstock, so auch ihr nicht, ihr bleibt denn in mir.
5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.
6 Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er hinausgeworfen wie die Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen.
7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen.
8 Hierin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet.

Die Frucht es Heiligen Geistes ist:
Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit.

Die Werke des Fleisches:
Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, Neidereien, Trinkgelage, Völlereien.

Dein Zornausbruch ist also ein Werk des Fleisches.
Wir müssen uns von Gott verändern lassen.
Dies geht nur, wenn wir in der Beziehung/Gemeinschaft mit Jesus Christus bleiben.
Veränderung unseres Charakters – Weg vom Ego.
Bleibt in der Liebe Christi, die Charakter verändernd ist, einer Liebe, die von Grund auf verändert.
Wenn wir in dieser Liebe bleiben, das können wir nur durch die immer enger werdende Beziehung mit dem Herrn selbst, bleibt Christus in uns.

Johannes 15,
9 Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe!
10 Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.
11 Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und eure Freude völlig werde.
12 Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe.
13 Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde.
14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.
15 Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, denn der Sklave weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich alles, was ich von meinem Vater gehört, euch kundgetan habe.
16 Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, damit, was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er euch gebe.
17 Dies gebiete ich euch, dass ihr einander liebt!

Was hat denn das alles nun mit der Sandburg zu tun die ich im Titel erwähnt habe?

Jesus sagte uns:

Matthäus 7,
24 Jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute;
25 und der Platzregen fiel herab, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stürmten gegen jenes Haus; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet.
26 Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, der wird mit einem törichten Mann zu vergleichen sein, der sein Haus auf den Sand baute;
27 und der Platzregen fiel herab, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stießen an jenes Haus; und es fiel, und sein Fall war groß.
28 Und es geschah, als Jesus diese Worte vollendet hatte, da erstaunten die Volksmengen sehr über seine Lehre;
29 denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie ihre Schriftgelehrten.

Wer seine Worte hört und tut, baut auf Felsen.
Um das wirklich tun zu können, müssen wir in IHM bleiben und ER in uns.
Nicht unser vermeintliches Wissen, nicht unsere wirtschaftlichen Möglichkeiten und schon gar nicht unsere Psychologie, bringt uns dazu auf Fels zu bauen.

Ich glaube Gott mehr als Wissenschaftlern und Psychologen.
Er bezeugt täglich, durch den Heiligen Geist der in mir lebt und Raum hat, seinen Willen für mein Leben und meine Handlungen.
So baue ich mein Lebenshaus auf IHN und nicht auf Sand.

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